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21.11.2008 : 7:56 : +0100

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Trinidad und Tobago Reiseinformation - Tauchen und Tauchreisen

Trinidad und Tobago sind die südlichsten Inseln der Karibik.
Ihre Namen erhielten sie von Christoph Kolumbus.Der Entdecker fühlte sich beim Anblick der drei Bergspitzen von Trinidad an die heilige Dreieinigkeit (spanisch: Trinidad) erinnert.
Tobago ist nach dem Kraut benannt, daß die Einheimischen rauchten:Tabak. Als Kolumbus die Inseln 1498 entdeckte, ging er in der Nähe des heutigen Moruga an der Südküste Trinidads an Land. Damals lebten auf der Insel Stämme der Arawaks, die wahrscheinlich aus Südamerika eingewandert waren.

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1530 gründeten die Spanier José de Oruna, das heutige St. Joseph, das als Sprungbrett für die Abenteurer diente, die in Südamerika das Goldland El Dorado suchten. Als Sir Walter Raleigh 1595 nach José de Oruna kam brannte er die spanische Kolonie nieder und kalfaterte sein Schiff mit dem Asphalt des Pitch Lake.


Die Spanier bauten den Ort zwar wieder auf, doch als eine Pockenepidemie zahlreiche Opfer unter der indianischen Bevölkerung forderte, errichteten sie an der nahegelegenen Nordwestküste Port of Spain als neue Hauptstadt. Seit Beginn des 17. Jh. wurden afrikanische Sklaven für die Plantagen auf die Inseln gebracht, doch erst im 18. Jh. erreichte der Sklavenhandel seinen Höhepunkt.Als es auch Landzuteilungen für nichtspanische Katholiken gab, wanderten zahlreiche Franzosen sowie Holländer und Letten ein. Im Verlauf ihrer gesamten frühen Geschichte waren die Inseln ein Zankapfel zwischen Spanien, Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden.

1797 eroberte Sir Ralph Abercromby Trinidad für England, und Anfang des 19. Jh. erwarben die Briten Tobago, das sie jedoch erst 1889 mit Trinidad zu einer einzigen Kolonie zusammenschlossen.
Nachdem 1834 die Sklaverei abgeschafft worden war, warb man Einwanderer aus aller Welt an, um gegen den Arbeitskräftemangel aufzukommen. Vor allem aus Indien kamen zahlreiche Kontraktarbeiter, die sich später fest auf den Inseln ansiedelten; man verzeichnete sogar eine Einwanderungswelle freier Afrikaner.
Im Jahr 1962 wurden Trinidad & Tobago, dessen Name sich von tobacco (Tabak) ableiten soll, den die indianischen Ureinwohner dort anbauten, ein unabhängiger Staat im Commonwealth, und seit 1976 bilden sie eine präsidiale Republik.

Trinidad & Tobago, die zusammen den gleichnamigen Staat bilden
sind vulkanischen Ursprungs und die beiden südlichsten Inseln der Kleinen Antillen. Somit bilden sie das "Tor" zur Karibik. Die SW-Spitze Trinidads ist nur ca. 10km von der Küste Venezuelas entfernt. Tobago ist die kleinere Insel des Staates und liegt 30 km nordöstlich von Trinidad. Trinidad ist 4827km² groß.

Durch die Mitte und den Süden der Insel verlaufen zwei Gebirgszüge,
die äußerst fruchtbare Täler umschließen. Im Westen des Eilandes herrschen Sumpfgebiete vor, die Nord- und Südküste sind sehr felsenreich. Nichtsdestotrotz findet man im Norden der Insel zahlreiche kleine Badebuchten.

 

Die Ostküste ist für ihre vielen palmengesäumten Strände bekannt.

Die "kleine Schwester" Tobago,
die nur 301 km² misst, hat eine Gesamtlänge von lediglich 40 km. Die Breite des kleinen Eilandes variiert zwischen 4 und 7km.

Der Nordosten der Insel
wird von einer Gebirgskette mit Höhen von 400m bis 500m durchzogen. An der Nordwestküste befinden sich schöne Sandstrandbuchten, die zum Schnorcheln & Tauchen einladen.

 


Aufgrund der Äquatornähe
kennt man auf Trinidad & Tobago keine erheblichen jahreszeitlichen Temperaturschwankungen. Die durchschnittliche Jahrestemperatur liegt bei 29° C, die Wassertemperatur bei 26° C. Die jährliche Niederschlagsmenge auf den Inseln beträgt rund 2100 mm, wobei Juni bis Dezember die feuchteren Monate sind. Gelegentlich kann es zu kurzen, heftigen Regenfällen kommen, danach scheint die Sonne erneut.
Eine Regenzeit im herkömmlichen Sinne, in der es durchgängig regnet, gibt es jedoch nicht. Daher können die beiden karibischen Inseln ganzjährig bereist werden.

Über die Hälfte der Staatsfläche
von Trinidad & Tobago ist mit (Regen-) Wald bedeckt. Einen guten Einblick in die Natur der beiden Inseln erhält man im Asa-Wright Nature Centre auf Trinidad.Diese ehemalige Plantage wurde bereits 1957 zum Naturschutzgebiet erklärt.Für längere Erkundungstouren stehen Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung. Der tropische Regenwald beherbergt zahlreiche Bromelien- und Orchideenarten,die sich um die bis zu 45 m hohen Bäume ranken.

Die Insektenwelt auf den Inseln
wird von den über 600 verschiedenen Schmetterlingsarten dominiert. Besonders häufig sind diese im August zu beobachten, wenn die 'neue Generation' schlüpft. Die über 400 verschiedenen Vogelarten können sich in der geschützten Natur der Inseln voll entfalten. So kann man allein fünfzehn verschiedenen Kolibriarten, unter denen besonders der Glanzkehlkolibri auffällt, beobachten.

Informationsquelle :
mit freundlicher Genehmigung Trinidad & Tobago Tourist Office Mainz