Bermuda Reiseinformation - Tauchen und Tauchreisen
Bermuda - die Inseln Bermuda ist ein Archipel aus mindestens 150 kleinen Inseln.
Die sieben größten davon sind mit Brücken untereinander verbunden und bilden damit die 54 Quadratkilometer große "Hauptinsel". Rund 63.000 Bermudianer bewohnen die Inseln.
Die Einwohner (61 Prozent Schwarze, 39 Prozent Weiße) sind bekannt für ihre Offenheit, Unkompliziertheit und Freundlichkeit.
Bermuda ist britisches Überseegebiet
seit 1968 weitgehend unabhängig und bildet eine eigene Regierung. Stolz sind die Bermudianer darauf, dass sie über das älteste Parlament außerhalb der britischen Inseln verfügen. Es versammelte sich am bereits am 1. August 1620 in der damaligen Hauptstadt St. George's. Der Gouverneur, von der britischen Königin ernannt, hat seinen Amtssitz in der jetzigen Hauptstadt Hamilton.
Lage/Zeit
Mitten im Atlantik, gilt Bermuda als eine der "entlegensten Inseln der Welt". Tatsächlich ist das nächstgelegene Festland mit Cape Hatteras, North Carolina (USA) 960 km entfernt, und im Osten kommt Tausende von Kilometern erst einmal nur Meer. Entgegen landläufiger Meinung zählt Bermuda nicht zur Karibik; die Insel befindet sich rund 1.500 km nördlich davon.
Die Standardzeit auf Bermuda ist GMT (Greenwich Mean Time) minus vier Stunden. Sommerzeit gilt ab dem ersten Sonntag im April bis zum letzten Sonntag im Oktober.
Klima
Der Golfstrom, der zwischen Bermuda und dem nordamerikanischen Festland fließt, beschert dem Archipel ein subtropisches Klima mit zwei Jahreszeiten, Frühling und Sommer - beide mit angenehmen Temperaturen rund ums Jahr. Über 220 Sonnentage pro Jahr verzeichnen die Inseln.
In Bermuda gibt es keine typischen Regenmonate; wenn es regnet, dann meistens in kurzen Schauern. Mitte Dezember bis Ende März beschert der Frühling Durchschnittstemperaturen von 21,5 Grad Celsius. Im Sommer klettern die Temperaturen bis auf 30 Grad Celsius; die wärmsten Monate sind Juli, August und September. Die Wassertemperaturen bewegen sich bei 18 und 20 Grad im Frühjahr, im Sommer erhöhen sie sich bis auf 28 Grad. Nähere Informationen zum Klima und Wetter unter www.weather.bm.
Geologie
Vor 100 Millionen Jahren war die hakenförmige Kette aus kleinen Inseln Teil des Randes eines riesigen Vulkans. Der längst erloschene Vulkan liegt größtenteils unter Wasser; er erhebt sich gut 4.500 Meter vom Meeres-grund. Der Teil Bermudas, der aus dem Wasser ragt, ist von einer breiten Plattform aus Unterwasser-Korallenriffen umgeben, die einen natürlichen Schutz vor stürmischem Wetter bietet. Diese Plattform ist auch für die unvergessliche Farbgebung des Wassers in den Buchten verantwortlich - klare und kräftige Blau- und Grüntöne, die den rosafarbenen Sand der Strände umspülen.
Geschichte
Bermuda war für Seefahrer schwierig zu finden, und wenn, dann verhinderten die zahlreichen Riffe um die Inseln ein Anlegen der Schiffe. 1503 entdeckte der Spanier Juan de Bermudez erstmals die Inseln. Auch wenn er nur einen Tag blieb, gab er dem Archipel doch seinen Namen Bermuda. Doch es sollte noch ein Jahrhundert dauern, bis die Inseln bewohnt wurden. Ein Hurrikan setzte das britische Schiff "Sea Venture" 1609 auf ein Riff. Admiral Sir George Somers, Kommandant des Schiffes, war eigentlich auf dem Weg in die Neue Welt nach Jamestown, Virginia und hatte Siedler, Handwerkszeug, Geräte und Waren aus England an Bord. Die meisten Gestrandeten zogen zwar später mit zwei selbst gebauten Schiffen von Bermuda weiter in den Westen. Doch einige ließen sich von der Schönheit des Archipels überzeugen und blieben oder kehrten gar aus Virginia zurück. Diese ersten Bewohner gaben den Inseln ihren britischen Charakter und bildeten den Grundstein dafür, dass Bermuda britische Kolonie wurde.
Hauptstadt Hamilton
ist seit 1815 die Hauptstadt Bermudas. Die quirlige Stadt mit ihren hübschen, pastellfarbenen Häusern ist einerseits das Zentrum der wirtschaftlichen Aktivitäten, und andererseits voller historischer Sehenswürdigkeiten, Kirchen, Museen und Galerien, Parks und Gärten entlang des natürlichen Hafenbeckens.
Das Parlament
versammelt sich zwischen Oktober und Ende Juli jeden Freitag um 10 Uhr im "Sessions House" in der Parliament Street. Besucher können von der Besucherempore am Geschehen teil nehmen.
Front Street ist die Adresse für alle, die sich im Urlaub Zeit zum Shoppen nehmen möchten. Neben Produkten und Markenartikeln aus aller Welt finden sich dort auch Geschäfte mit Spezialitäten aus Bermuda, wie etwa scharfe Sherry-Pfeffersaucen, exotische Parfums, Hortons's Black Rum Cake und anderes.
Wirtschaft/Währung
Bermuda hat sich als Zentrum für Finanzdienstleistungen weltweit einen hervorragenden Namen gemacht. Vor allem für Rückversicherer hat sich der Archipel zu einem wichtigen Standort entwickelt. Auch der Tourismus spielt eine tragende Rolle. Jährlich kommen etwa 520.000 Besucher auf die Inseln. Die Bevölkerung kann sich über das zweithöchste Pro-Kopf-Einkommen weltweit freuen - die Wirtschaft auf Bermuda floriert: 2004 konnten die Inseln ein Bruttosozialprodukt von rund 4,5 Milliarden Dollar vorweisen.
Die Währung in Bermuda ist der Bermuda-Dollar, der an den US Dollar gekoppelt ist. Demgemäß werden in Geschäften, Hotels und Restaurants in der Regel auch amerikanische Dollar als Zahlungsmittel akzeptiert.
Feiertage 2006
Weihnachten (24. Dezember), Neujahrstag (1. Januar) und Karfreitag sind auch auf Bermuda Feiertage. Hinzu kommen u.a. der Nationalfeiertag am 24. Mai (Bermuda Day), Emancipation Day (3. August), Somers' Day (4. August) und Labour Day (4. September) sowie der Boxing Day am 26. Dezember.
Verkehrsmittel
Auf Bermuda herrscht Linksverkehr. Mietwagen wie hierzulande gibt es auf Bermuda nicht. Urlauber kommen dennoch auf vielerlei Weise überall hin: Ein dichtes Netz von Buslinien sowie Fähren verbindet Inseln und Orte, und per Taxi oder am besten mit einem gemieteten Motorroller (ab 16 Jahren; Führerschein wird nicht verlangt) läßt sich der Archipel bestens erkunden.
Busreisende sollten passendes Kleingeld dabei haben. Bus-Tokens und Tickethefte sind in den Unterkünften und Hotels erhältlich. Wer Bus und Fähre nutzen möchte, kauft sich am besten den "Transportation Pass", der für einen, drei, vier und sieben Tage unbegrenzte Nutzung der Verkehrsmittel ermöglicht.
Hotels & Unterkünfte/ Restaurants
Bermuda ist auf Grund seiner Größe kein Massenziel
sondern spricht eher den anspruchsvollen Gast an. Die Bandbreite an Angeboten zwischen der Drei- und Fünf- Sterne-Kategorie ist groß: Wer's lässig und unkompliziert mag, findet gemütliche Bed & Breakfast- Unterkünfte bei sympathischen Gastgebern. Typisch für Bermuda sind die sogenannten Cottage Colonies Resorts, die aus einem Haupthaus mit Speiseraum, Lounge und Bar sowie mehreren Cottages bestehen und mit einem luxuriösen Ambiente verwöhnen. Oft ist ein eigener kleiner Pool oder Strandabschnitt verfügbar. Die exklusiven Hotels offerieren umfangreiche Services, Sport- und Wellnessangebote.
Insgesamt sind auf Bermuda über 3.000 Zimmer mit rund 6.200 Betten für Urlauber verfügbar.
Über 150 Restaurants
bieten eine reiche Auswahl von italienischer, indischer, griechischer, chinesischer, englischer, französischer und mexikanischer Küche an. Oft werden auch leichte, frische Gerichte im Stil der modernen Fusion-Küche, einer Mischung aus internationaler und asiatischer Kochkunst, serviert.
Freizeitaktivitäten
Hauptattraktion Bermudas für Strandurlauber sind die zahlreichen feinkörnigen Sandstrände. Die Korallenriffe sind die Ursache dafür, dass die Strände in zartem Rosa schimmern und dadurch dem Archipel den Zusatznamen "Pink Paradise" gaben. Egal, wo man auf Bermuda wohnt, der Strand ist nie mehr als 1.300 Meter entfernt.
Die Bermudianer sind Sportfanatiker, und davon profitieren auch die Urlauber: Acht Weltklasse-Golfplätze und über 70 Tennisplätze stehen zur Verfügung.
Das kristallklare Wasser
lockt Schwimmer, Schnorchler und Taucher.Fußball und Cricket erfreuen sich großer Beliebtheit. Wer weiter hinaus möchte, kann per Yacht in See stechen, segeln oder fischen. Die weithin für ihre Farbintensität bekannten Sonnenuntergänge sind sowohl von romantischen Buchten aus als auch an Bord einer Yacht ein Highlight des Aufenthalts.
Anreise von Deutschland aus
ist Bermuda derzeit am besten über London zu erreichen. British Airways fliegt nonstop von London-Gatwick zum Bermuda International Airport im Osten des Archipels (unter sieben Stunden). Im Winter bietet BA fünf Flüge pro Woche an, im Sommer tägliche.
Seit Juni 2006 ist eine Nonstop-Verbindung von München mit MunichAirlines. Die Passagiere genießen besonderen Komfort in einer Tri-Star Executive, die mit 166 Business-Class-Sitzen ausgestattet ist. Der Hinflug ist jeweils am Freitag, Rückflug ist am Samstag.
Für die Einreise ist lediglich ein gültiger Reisepass erforderlich.
Quelle : Bermuda Tourism Bermuda Department of Tourismus


