Karibik Reiseinformation - Tauchen und Tauchreisen
Einfach abtauchen Snuba, Schnorcheln oder Spazieren auf dem Meeresgrund
Selbst der legendäre Jacques Cousteau hat es bestätigt - Die Karibik gehört zu den besten Tauchplätzen der Welt. Im glasklaren, türkisfarbenem Meer wachsen die schönsten Korallenarten. Schwärme leuchtend blauer Barsche ziehen an den skurrilen Riff-Formationen der kleinen und großen Antillen vorbei und prächtige Unterwasserfarne wiegen sich in der Strömung.
Karibik - Die karibische See
ein traumhaftes Unterwassergebiet für jeden Taucher.Wer sich den Fischreichtum der Karibik anschauen will, hat gleich mehrere Möglichkeiten. Ungewöhnlich und in der Region einzigartig ist ein Unterwasserlehrpfad in Puerto Rico. Rund um die Toteninsel "Caja de Muertos" erblicken Schnorchler Wegweiser auf dem Meeresboden. Gespenstisch wird es für Taucher, wenn sie nach alten Schiffswracks Ausschau halten.
Wracks
Zahlreichen Handelsschiffen wurden die karibischen Korallenriffe zum Verhängnis
Allein um Barbuda liegen an die 120 gekentert unter Wasser. Das berühmteste Wrack ist "El Buen Consejo", eine spanische Galleone, die 1772 vor Anguilla unterging. Bekannt aus dem Film "The Deep" ist auch die RMS Rhone. Der Dampfer sank 1867 während eines Sturms vor den British Virgin Islands und liegt heute zerbrochen in zwei Teilen auf dem sandigen Boden. In der Bucht von Saint Pierre auf Martinique befinden sich 15 Schiffswracks, die beim Untergang der ehemaligen Hauptstadt Saint Pierre versenkt wurden. 1902 Hatte der Ausbruch des Vulkans Mont Pelée die gesamte Stadt unter seiner Asche begraben.
Tauchen ohne dass der Kopf nass wird. Unmöglich?
Nicht in der Karibik. Denn auf den US Virgin Islands, auf den Bahamas, in Bermuda und in Aruba können alle, auch Nicht-Schwimmer, die Unterwasserwelt erkunden. Alles was dazu benötigt wird, ist ein Tauch-Helm. Er funktioniert wie ein umgedrehtes Glas im Wasser und schützt so das Gesicht. Vom Boot aus werden die Unterwasser-Spaziergänger mit frischem Sauerstoff versorgt.Übrigens liegt vor Andros (Bahamas) auch das drittgrößte Barriereriff der Welt. Hier ist das Höhlentauchen ebenfalls sehr populär, denn unter Wasser befinden
sich unzählige, geheimnisvolle Grotten und Höhlen.
Snuba
Eine weitere Art für Nichttaucher die atemberaubende Tiefe zu erleben, heißt Snuba. Dieser Sport schließt die Lücke zwischen Schnorcheln und Tauchen, ist leicht zu erlernen und wird überwiegend auf Aruba praktiziert. Nach einer 20-minütigen Einführung kann jeder, ausgerüstet mit Gurt, Regulator, Maske und Flossen, sich in Snuba erproben. Jeweils zwei Taucher entnehmen einem Tank, der auf der Wasseroberfläche schwimmt, den nötigen Sauerstoff. Snuba sollte jedoch nicht mit Scuba (Self Contained Under Water Breathing Apparatus), dem Tauchen mit Flaschen, verwechselt werden. Letzteres wird fast überall in der Karibik angeboten, beispielsweise rund um die Inseln der Petite-Terre in Guadeloupe oder im Folkestone Marine Park auf Barbados.
Einer der ersten Marine Parks
der Region entstand vor der Küste Bonaires. Bereits vor 20 Jahren wurde die gesamte Unterwasserwelt des Eilandes zum Naturschutzgebiet erklärt.
Eines der schönsten intakten Korallenriffe der Welt, Sichtweiten von mehr als 30 Metern sowie zahlreiche Landeinstiege locken Taucher aus aller Welt an die Küsten der niederländischen Karibikinsel.
U-Boot-Expeditionen
Wasserscheue können die Tauchgründe der Karibik aber auch trockenen Fußes erforschen: bei U-Boot-Expeditionen oder Fahrten mit dem Glasbodenboot.
In Belize stehen gleich mehrere Tauchschiffe zur Verfügung,
die ihre Gäste zu den besten Tauchrevieren des Landes führen. Auf einer Tour nach Little Tobago (Trinidad & Tobago) können Tierfreunde nicht nur die Unterwasserwelt vom Boot aus bewundern. Die kleine Insel ist auch ein Refugium für seltene Vögel.
Jedes Jahr im Herbst sind auf den Cayman Islands alle "verrückt nach tauchen"
Während des Cayman Madness gibt es von Bob Soto's Diving Company Packages zu Preisen der siebziger Jahre. Tiefseetaucher hingegen sind beispielsweise ist im Norden Jamaikas gut aufgehoben. Ein Unterwasserwall läuft den größten Teil der Küste entlang und bildet zehn bis zwölf Meter lange Plateaus. Das Wasser ist dort bis auf eine Tiefe von 30 Metern klar.
Wer am Bottle Reef auf St. Vincent & The Grenadines taucht erlebt eine Überraschung.
Denn hier liegen zwischen Fisch-Schwärmen und Korallen-Gärten antike Gin- und Rumflaschen auf dem Meeresboden. Sie wurden vor Jahrzehnten vom Englischen Fort, das sich oberhalb des Riffs befindet, einfach ins Meer geworfen. Während man auf St. Vincent diese ungewöhnlichen Glasabfälle bewahrt, wird vor den Küsten Arubas fleißig geputzt. Alljährlich ruft die Aruba Tourism Authority zusammen mit dem Department für Landwirtschaft und Fischerei zum "Reef Clean Up Project" auf.
Rund 700 Hobbytaucher folgen der Aufforderung und finden sich vor den Küsten Arubas zum Reinigen des empfindlichen Korallenriffs ein.
Quelle: mit freundlicher Genehmigung der Arbeitsgemeinschaft Karibik e.V
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