Tauchplätze vor Puerto Galera und Sabang (Seite1)
Was man wissen sollte - Tauchplatzbeschreibung Philippinen Sabang - mit freundlicher Genehmigung ( im Orginal ) von - www.wetexpedition.de -
Die Insel Mindoro liegt südwestlich von Luzon und ist in zwei Provinzen unterteilt, Ost- und Westmindoro.
Die Küstengebiete sind bewohnt, im bewaldeten und gebirgigen Landesinneren leben nur wenige Stämme. Fischfang, Reisanbau und Kokosplantagen sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Bereiche auf der Insel.
Seit fast 50 Jahren lockt Puerto Galera Wissenschaftler an, welche die Ökostruktur von Mikroorganismen, Tieren und Pflanzen untersuchen. Das meeresbiologische Institut der Universität wurde 1934 gegründet und 1974 erklärte die UNSECO das Gebiet zum Forschungszentrum und die Riffe zum Schutzgebiet. Während andere Gebiete als Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden, und Taucher und Fischer trotzdem tun und lassen können was sie wollen, werden die Naturschutzgebiete in Puerto Galera überwacht.
Das Tauchen ist vielfältig. Es gibt alles, vom einfachen Tauchgang für Anfänger bis zum Extremtauchen in starken Strömungen. Gerühmt werden die Möglichkeiten für Makrofotografen. Nacktschnecken, Plattwürmer und andere Kleintierraritäten wetteifern miteinander.
Unterwasserfotografie
Aber es gibt auch größere Fotomotive. Dazu gehören Stein-, und Tischkorallen, Gorgonien, Tonnenschwämme sowie Peitschenkorallen. Die Riffe ändern sich mit den Gezeiten und der Jahreszeit ständig. Man kann ganzjährig tauchen. Alle Tauchgänge sind Strömungstauchgänge, d.h. man muss nicht zum Boot zurück schwimmen.
Das Boot holt den Taucher am Ende des Tauchgangs ab. Schnorcheln ist an den meisten Riffen gut möglich.
Im Allgemeinen
An allen Tauchplätzen um Sabang und Puerto Galera herum, ist starke Strömung möglich. Das hängt hauptsächlich von den Gezeiten ab. Doch fast jeder Tauchspot ist selbst mit starker Strömung sehenswert und auch von Tauchbeginnern einfach zu handhaben. Die Riffe gehen meist bis zur Oberfläche, das bietet Zeit zum Abtauchen und Orientierung und Sicherheit beim Auftauchen.
Die Strecken zum " treibenlassen " sind recht weit, so dass auch der Tauchneuling, der noch nicht so gut bremsen kann genügend Zeit hat die Unterwasserwelt zu geniessen.
Ausnahmen sind die Tauchplätze, Canyons, Sharkcave, Attoll, Hole in the wall, Kilima Step, Kilima wall, Deep Escarceo sowie die Tiefen Wracks. Hier ist bei Strömung der erfahrene Taucher gefragt. Hilfreich kann auch ein Drift Dive Specialty sein.
Das Wetter und die Jahreszeit bestimmen Richtung und Höhe der Wellen. Im Allgemeinen ist es an allen Tauchplätzen ganzjährig eher ruhig. Sollte es im Winter einmal stärkeren Wellengang haben, können die Tauchplätze im Osten von Sabang , hinter der Ecke recht unangenehm weden. Vor der Ecke und im Westen, ist es dann wind- und somit wellengeschützt. Genau umgekehrt ist die Siuation dann in den Sommermonaten.
Jetzt sollte man bei stärkeren Wellen eher die Plätze im Westen, wie Manila und Batangas Channel meiden.
Doch wie hoch die Wellen auch sein mögen, 80% aller Tauchplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe der Tauchbasis.
Die Sichtweiten sind abhängig von Wetter und Strömung und liegen Ganzjährig zwischen 10 und 20 Metern. Wassertemperaturen zwischen 22 C° im Winter und 28 C° im Sommer liegen im Bereich des Möglichen.
MANILA CHANNEL
Anfahrt: ca. 20 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 12 m.
Maximale Tiefe: 24 m.
Am ufernahen Riff gibt es 2m große Felsen und ein kleines geflutetes Motorboot.
Man folgt dem Korallenschutt und Sand am Rand eines 2 - 3 m hohen Steilabfalls. Über dem Steilabfall wachsen üppige Stein- und Weichkorallen, überwiegend beigefarbene Arten. Überall findet man große Blöcke mit Poriteskorallen, einige Seefächer und Blasenkorallen, verschiedene Seeanemonen mit Anemonenfischen, Strichelchenseegurken, farbenprächtige Federsterne, Röhrenwürmer und viele kleine Fische. Im Sand liegt manchmal ein Blaupunktrochen. An den Riffkanten kann man gut schnorcheln.
CORAL GARDENS
Lage: Die Westseite von Medio Island.
Zugang: ca. 20 Min. mit dem Boot.
Bedingungen: Meist ruhig, es kann jedoch rau werden. Wegen der Sicht (bis ca. 20 m) am besten tauchen.
Durchschnittliche Tiefe: 6 m. Maximale Tiefe: 9 m.
Gilt als bestes Schnorchelgebiet der Gegend und ist gut für Tauchanfänger. Das Gelände fällt sanft ab. Viele Stein- und Weichkorallen in etwa 2 m Tiefe, im tieferen Wasser herrschen Sand und Korallenblöcke Weiter unten einige Spalten mit Muränen und gelegentlich einem jungen Weißspitzen-Riffhai.
BATANGAS CHANNEL
Anfahrt: ca 17 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 10 m. Maximale Tiefe: 16 m.
Bei kräftiger Flut kann man hier mit einem guten Strömungstauchgang rechnen. Es gibt in ca. 14 m unzählige, bis zu 2 m große Tonnenschwämme. Wenn Strömung herrscht, sieht man Schwärme von Stachelmakrelen, Süßlippen, Schnappern und Füsilieren. Man findet viele Rifffische, manchmal Stechrochen und gelegentlich eine Schildkröte.
LAGUNA WRACK
Lage: Direkt vor Laguna Point.
Anfahrt: Max.5 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher (Direktabstieg auf 24 Meter)
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 26 m.
In 24 m Tiefe liegen Fragmente eines 25m langen Holzschiffes, das mit großer Artenvielfalt von Korallen bewachsen ist. Somit ist dieses Wrack der ideale Tummelplatz für Scorpionsfische aller Art, Blaustreifenschnapper, Garnelen und Nacktschnecken. Gute Chance auf Anglerfische.
LAGUNA POINT
Lage: Vor Sabang Beach.
Anfahrt: Max. 5 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Eine kleine Steilwand von 12 auf 15 m mit vielen kleinen Riffischen, Nacktschnecken und Haarsternen. Sehr gern besuchter Nachttauchplatz. Viele Begegnungen mit spanischen Tänzerinnen.
SABANG WRECKS
Lage: Direkt vor der Haustür
Anfahrt: Max. 5 Min mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 10 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Eine schönes Riffdach das in einen Korallengarten übergeht. Viele Stein- und Weichkorallen, jede Menge Rifffische und viele Nacktschnecken. Dies ist eine gute Adresse für Geistermuränen und Teufelsfische. Sepias treffen sich in der Paarungszeit gerne auf dem Riffdach. Beim Nachttauchen werden auch hier oft spanische Tänzerinnen beobachtet.
SABANG POINT
Lage: Direkt vor der Haustür
Anfahrt: Max. 5 Min mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 10 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Eine schönes Riffdach das in einen Korallengarten übergeht. Viele Stein- und Weichkorallen, jede Menge Rifffische und viele Nacktschnecken. Dies ist eine gute Adresse für Geistermuränen und Teufelsfische. Sepias treffen sich in der Paarungszeit gerne auf dem Riffdach. Beim Nachttauchen werden auch hier oft spanische Tänzerinnen beobachtet.
SABANG WALL
Lage: Direkt vor der Haustür
Anfahrt: Max. 5 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 24 m.
Kleine, schön bewachsene Wand mit Weich-, Hartkorallen und einigen Gorgonien, viel Kleinfisch und oftmals Schildkröten. Hier werden auch immer wieder Octopusse gesehen, auch die seltenen " Sepia pfefferie" kann man zur richtigen Zeit hier finden.
GRASSLAND
Lage: Direkt vor der Tauchbasis
Anfahrt: eine Minute mit dem Boot, zu Fuss direkt da
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 10 m. Maximale Tiefe: 20 m.
Der ideale Tauchplatz für MaKrofans. Hier trifft sich alles was an Raritäten Rang und Namen hat. Anglerfisch, Harlekingeisterpfeifenfisch, Seepferdchen, Flügelgroßfisch, Helmflughahn und das ist hier nur der Anfang
MONKEY WRECK
Lage: Vor Monkey Beach. Östlich von Cocktail Divers
Anfahrt: ca. 5 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 20 m
Ein im Jahre 2001 versenktes ca. 20m. langes Stahlboot , das schon in kurzer Zeit zum Wohnplatz von vielfarbigen Federsternen und großen Rotfeuerfischen wurde. Man taucht das Wrack vom Hauptriff aus an, was den Abstieg auch für Tauchneulinge einfach gestaltet.
NEW MONKEY WRECK
Lage: Vor Monkey Beach
Zugang: ca. 5 Min. mit dem Boot
Bedingungen: Allgemein ruhig, oft weniger Strömung als an den weiter östlich gelegenen Stellen
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 20 m
2001 versenktes, ca. 20 m. langes Stahlboot. Bereits nach kurzer Zeit Wohnplatz von vielfarbigen Federsternen
und großen Rotfeuerfischen.
MONKEY BEACH
Lage: Östlich von Cocktail Divers
Anfahrt: ca. 5 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Ein schöner Korallenhang bis 18 m bietet leichtes Tauchen. Besonders gut für Anfänger geeignet. Man findet kleine Korallenblöcke mit Haarsternen, Nacktschnecken und viele kleine Rifffische. Auf dem Sand Seesterne, Seeigel und Seegurken. Wer Chromodoris Bulocki sucht muss hier nachsehen. Ein farbenprächtiger Nachttauchgang ist garantiert.
ERNIE'S CAVE
Lage: An der Monkey Beach
Anfahrt: ca. 6 Min. mit dem Boot.
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 22 m. Maximale Tiefe: 29 m.
Es gibt zwei kleine Grotten in ca. 24 und 27m, dort wird euch Ernie begrüssen (lasst euch überraschen). In einer Fächerkoralle hat der geübte Beobachter gleich ein Pygmäenseepferdchen gefunden.. Man taucht am Riff aus, das im oberen Teil von kleinen Fahnenbarschen wimmelt.
DUNGON WALL
Lage: Östlich von Cocktail Divers
Anfahrt: ca. 10 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Durchschnittliche Tiefe: 18 m. Maximale Tiefe: 24 m.
Schöne, kleine Steilwand von 12 auf 24m. Sie besticht durch ihre vielen unterschiedlichen Weichkorallenarten, farbenfrohe Haarsterne und große Artenvielfalt von Rifffischen. Bei Strömung im Blauwasser vorbeiziehende Makrelen , vereinzelt Thunfische und Gruppen von Strassenkehrern.
DUNGEON WRECK
Lage: Östlich von Cocktail Divers
Anfahrt: ca. 12 Min. mit dem Boot
Taucherfahrung: Vom Beginner bis zum erfahrenen Taucher
Duchschnittliche Tiefe: 25 m. Maximale Tiefe: 27 m.
Ein sanfter Sandhang mit grossen Poriteskorallenblöcken führt hinunter zum in 27m Tiefe gelegenem Wrack, das nur noch aus zwei Katamarankufen besteht. Um das Wrack herum haben sich zahlreiche kleine Putzerfische, Nacktschnecken, Seepocken, Hydrozoiden, sowie Rotfeuerfische und Drachenköpfe angesiedelt. Außerdem gibt es in den Spalten verschiedene Muränenarten zu entdecken. Im Sand Eidechsenfische, Meerbarben, Grundeln und Seesterne. Die Poritesblöcke werden von farbenprächtigen Haarsternen und Röhrenwürmern bewohnt. Am Wrack und in dem umgebenden Freiwasser sind viel Arten von Schwarmfischen zu beobachten.












