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10.2.2012 : 3:34 : +0100

Kenia

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Kenia - Afrika - Reiseinformation - Tauchen und Tauchreisen


Kenia ist flächenmäßig etwas größer als Frankreich oder etwa so groß wie Texas in den USA.

Der Äquator teilt das Land fast genau in zwei Hälften; mit dem Indischen Ozean an der Ostküste und dem riesigen Viktoriasee im Westen. Kenya hat sehr unterschiedliche geographische Regionen. Zwei Drittel des Landes im Norden und Osten sind aride Halbwüsten mit Akazien- und Burseraceaen-Bestand, während der Süden und Südwesten hauptsächlich aus Baumsavanne auf einer Höhe von 900 bis 1525 m besteht.



Informationen

 

Im Osten am Indischen Ozean gibt es einen schmalen Streifen fruchtbares Land. Von der Küste landeinwärts steigt das Höhenniveau schnell an und wird zur abweisenden Dornbuschsavanne.Der Viktoriasee, zweitgrösster Süsswassersee der Welt, liegt im Westen und wird durch fruchtbares Kulturland begrenzt. Dieses Gebiet, treffend die Highlands genannt, ist eines der fruchtbarsten landwirtschaftlichen Gebiete der Welt.


Westlich des Rift Valley in Zentralkenia breitet sich der Mau Escarpment aus, ein weiteres Hochland, das sanft westwärts zum Viktoriasee abfällt.Nördlich des Sees, an der Grenze zu Uganda, steigt der zweithöchste Berg Kenias, einer der imposanten Gipfel des Vulkans Mount Elgon, auf 4321 m auf.

 

Kenia- Meer und Küste
Umspült vom warmen Indischen Ozean, weist Kenias Küste nördlich von Kiwaiyu, an der Grenze zu Somalia, bis Lunga Lunga an der Grenze zu Tansania, viele Kilometer schöner weißer Strände auf, unterbrochen von Buchten und Mangrovensümpfen.Die meisten Touristenhotels befinden sich nördlich und südlich von Mombasa, Kenias zweitgrößter Stadt. Malindi an der Nordküste ist ebenfalls ein großes Touristenzentrum.

Das Klima
da Kenia zumeist aus Hochland besteht, hat es fast das ganze Jahr über ein angenehmes Klima mit warmen Tagen und kühlen Nächten. In Mombasa ist es
meist tropisch schwül und heiß, an der Küste dagegen weht meist ein angenehmer Wind.
In den Highlands und im Rift Valley ist es tagsüber heiß und trocken und Tagestemperaturen von über 30° C sind nicht ungewöhnlich . Aber auch hier weht meist ein angenehmer Wind. Allerdings kann es nachts und morgens in der Höhe
sehr kühl werden, und man gut ein Feuer vertragen kann, wenn die Temperaturen unter 10° C fallen.Am Viktoriasee kann es sehr heiß und feucht werden, während der auflandige Wind am Indischen Ozean einen angenehmen Aufenthalt verspricht. Im größten Teil Kenias fällt die Hauptniederschlagsmenge zwischen März und Mai, gefolgt von einer kurzen Regenzeit von etwa Ende Oktober bis Anfang Dezember.Im Hochland sind die Pisten dann oft unpassierbar. Jedoch gibt es örtliche Unterschiede. An der Küste fällt der Regen hauptsächlich von Mai bis Juli sowie im November. Am Viktoriasee beeinflußt der See selbst stark das Wetter, so daß es, meist nachts, jederzeit regnen kann. Während der Regenzeit fallen an der Küste kurze Schauer, Die Niederschlagsmenge variiert im Land beträchtlich: das westliche Kenia verzeichnet jährlich 1016
bis 1270 mm, das zentrale Hochland und das Rift Valley 762 bis 1061 mm, während der Norden und Osten schon zufrieden sein müssen, wenn 254 mm Regen fallen. Leichte, bequeme Tropenbekleidung ist daher zu empfehlen. Ebenso sollten Hüte, robuste Safaribekleidung, festes Schuhwerk und Regencapes sowie ein warmes Kleidungsstück für die Abende auf Safaris nicht fehlen.

Tier- und Umweltschutz
Kenias Wildtiere sind für viele Touristen die Hauptattraktion. Die bekanntesten Wildtiergebiete sind der Amboseli National Park, der vom schneebedeckten Kilimandscharo überragt wird, und das Masai Mara National Reserve, das für seinen reichen Wild- und Raubtierbestand berühmt ist.Andere beeindruckende Wildgebiete sind die drei nationalen Reservate im Nordosten, in der Trockensavanne am Fluß Ewaso Nyiro gelegen: Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Diese Reservate sind bekannt für ihre ungewöhnlichen Arten: das bedrohte Grevy- Zebra, den Büschelohrspießbock, die langhalsige Giraffenantilope (Gerenuk) und die sehr auffällige Netzgiraffe Im Süden und Osten des Landes liegen die Nationalparks Tsavo East und Tsavo West, die von der Autobahn Nairobi-Mombasa getrennt werden. Zusammen bilden die Parks mit 20 812 km² eines der weltgrößten Wildschutzgebiete, wohingegen der winzige Saiwa Swamp National Park mit nur 2 km² vielleicht das weltweit kleinste ist. Weiterhin verdient der Lake Nakuru Erwähnung, berühmt für seine spektakulären Flamingos: zu bestimmten Zeiten leben 1,5 Mio. von ihnen hier. Kenias vielfältige Vogelwelt mit 1075 Arten zieht immer mehr Ornithologen und Vogelfreunde an, so daß dies der am schnellsten wachsende Sektor des Tourismus ist. 66 Greifvogelarten wurden nachgewiesen (außer Eulen), darunter 19 Adler, vom Kampfadler bis zum Zwergfalken. Acht Geierarten leben in Kenia: Palmgeier, Ohrengeier, Afrikanischer Gänsegeier, Sperbergeier, Kappengeier, Schmutzgeier, Weißkopfgeier und schließlich der seltenste, der Bartgeier (Lämmergeier).

Geschichtliches
Durch neue Belege gewinnt die Theorie, daß Afrika- genauer gesagt Kenia- die Wiege der Menschheit ist, immer mehr Anhänger unter den Wissen- schaftlern.Als erste Belege für frühzeitliche Menschen in Kenia wird eine Sammlung von Steinwerkzeugen angesehen sowie 400 Hominiden- Fossilien, die der Anthropologe und Paläontologe Dr. Richard Leakey an dem abgelegenen Fundort Koobi Foraöstlich des Turkanasees ausgrub. Ein Schädel wird auf ein Alter von 2,5 Mio.Jahren geschätzt. Die ersten Menschen, die auf der Suche nach Nahrung durch Kenia wanderten, waren Jäger und Sammler, die von später einwandernden Stämmen verdrängt oder assimiliert wurden. Die Kikuyu- Legende webt Geschichten um Pygmäen herum, die, so erzählt man, in den Wäldern lebten, in die die Kikuyu langsam einwanderten. Die Ndorobo, ein kleiner Stamm, der noch heute mit Pfeil und Bogen jagt und in traditioneller Weise Honig sammelt, sind sehr wahrscheinlich Nachkommen dieser frühen Menschen. Durch die Wanderungsbewegung aus dem Norden Afrikas vor etwa 3500 Jahren wurde die Region langsam von drei verschiedenen Völkern besiedelt, die hauptsächlich nach ihrer Sprache klassifiziert werden: die Kuschiten, die Niloten und die Bantuvölker. Die Kuschiten wanderten aus Äthiopien ein, während die Niloten, wie die Kuschiten Hirtennomaden, aus dem Niltal stammten. Die südlichen Niloten siedelten am Turkanasee und sind die Vorfahren der heutigen Turkana und Massai. Die Bantu, die heute die Mehrheit der kenianischen Bevölkerung bilden, verarbeiteten Eisen und waren, wie heute noch, Bauern. Leider weiß man wenig über die Wanderungsbewegungen der Stämme, da bisher keine schriftlichen Quellen aufgetaucht sind.

 
Tauchschulen & Tauchen in Kenia

Kenya ist bekannt als Ferienparadies, das neben vorzüglichen Bademöglichkeiten auch durch kulturelle Sehenswürdigkeiten in nächster Umgebung und durch eine ganze Reihe von Wassersportmöglichkeiten unter idealsten Voraussetzungen bereichert wird. Traumhafte Sandstrände säumen die vom kristallklaren Wasser des Indischen Ozeans umspülte Küste.
Weitere Informationen zum Tauchsport in Kenia finden sie unter diesem Link : Tauchen Kenia