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22.11.2017 : 10:25 : +0100


Reisebericht Juni 2007 Thailand

 

Divers- Travel-Guide reist nach Thailand. Ein Reisebericht über Krabi & Koh Samui

 

 

Unsere Reise beginnt wie schon so oft

 

am Flughafen Frankfurt am Main.Wir fliegen mit der Fluggesellschft Thai Airways. 2 Stunden vorher einchecken, eine endlose Schlange erwartet uns und spätestens jetzt wird klar, der Flug scheint restlos ausgebucht zu sein.Der Flieger nach Bangkok startet pünktlich um 21:15h .Der Bordservice ist gut, das Personal ist freundlich, hilfsbereit, sehr aufmerkasam und stets zuvorkommend.

 

Etwas müde erreichen wir durch Umstellung der Uhren ( 5 Stunden vor) um 12:55h Ortszeit den neuen Flughafen Suvarnabhum in Bangkok. Das Gepäck wurde ab Frankfurt direkt bis Krabi durchgecheckt und somit waren wir während unseres 5 Stunden Aufenthaltes damit nicht belastet.Der neue Flughafen Bangkok- Suvarnabhumi ist riesig! Es gibt aber viele Transportbänder, die oft lange Laufwege ersparten. Am 28. September 2006 um 03.00 Uhr hat der Flughafen seinen Betrieb aufgenommen und ist er modernste Flughafen Asiens. Die ersten Inlands-Flugzeuge steuerten bereits am Abend des 15. Septembers den neuen Flughafen an.Mit der Inbetriebnahme wurde der IATA-Code BKK vom bisherigen Flughafen Don Muang International Airport übernommen. Der dem Stand der Technik entsprechende Flughafen ist für den Airbus A 380 vorbereitet und verfügt zum Beispiel über 360 Check-In Schalter mirt Personalbesetzung und 100 Automatisierte Schalter.Uns erwartete bereits ein Bekannter, der Country Operations Director des TNT Thailand Headoffice. Mit seinem schnittigen Wagen führen wir in ein nahegelegenes Einkaufscenter, in dem Vorort Bang Na. Hier findet man alles Mögliche und Unmögliche auf mehreren Etagen unter einem Dach.

 
 
Bangkok ist eine lebendige, pulsierende Stadt

mit weit über 6 Millionen Einwohnern. Straßenbahnen, Busse, Tuc Tucs (offene Motorradroller mit Sitzbank) die moderne Skytrain oder das Beobachten der Passagierschiffe, der Expressboote und der Ruea hang yao (Langschwanzboote) lässt die Zeit viel zu schnell vergehen

 

Landes Facts
Amtssprache Thai
Hauptstadt Bangkok
Bagkok auf Thai Krung Thep Maha Nakhon - Stadt der Engel
Staatsform Militärregierung/ Konstitutionelle Monarchie
Staatsoberhaupt König Bhumibol Adulyadej (Rama IX.)
Regierungschef Surayud Chulanont (Premierminister)
Fläche 513.115 km²
Einwohnerzahl 64.185.502 Stand 2005
Bevölkerungsdichte 126,4 Einwohner pro km²
Währung Baht = 1 EUR = 46 THB 04/2007

 


EntfernungeN
Die Provinz Krabi befindet sich etwa 800 Kilometer südlich von Bangkok ( Flugstrecke) und liegt an der Küste des Indischen Ozean, der Andamanensee.Krabi hat auf etwa 120 Km Küstenstrecke 130 Inseln aufzuweisen, welche im Süden von Ko Hai bis im Norden zu Ko Chong Lad reichen.Auf dem Landweg beträgt die Strecke Bangkok Krabi ca 870Km.
Von Krabo Town nach Puket sind es ca 175 km und nach Koh Lanta 80 km. Vom Flughafen nach Krabi Town ( ca 15 km ) fährt man etwa 15 Autominuten, nach Phuket 2 Std., nach Koh Lante etwas über 1Std. und nach Trang ca 1,5 Std.

 

 

Unser Reiseziel  Krabi

 
und hier die die Ao Nang Bucht, mit einem großen touristische Hauptstrand und einer guten Infrastruktur. Ao Nang hat heute ca 8000 EinwohnerMit einheimischen Holzbooten, den Longtails, werden viele kleinere Inseln wie z.B. Ko Hong, Ko Poda,Ko Si Boya und Rai Leh angefahren.

 

 

Anreise mit dem Flugzeug aus Bangkok nach Krabi

 

Gegen 18h, knapp eine Stunde vor Abflug um 18:55h nach Krabi, haben wir in Bangkok eingecheckt. Der Flug dauert nur 1,5 Stunden und verlief sehr ruhig.Leider war es beim Abflug schon dunkel. Tagsüber kann man während des gesamten Fluges und bei klarer Sicht, türkisgrünes Wasser und eine Küste mit weißen Sandstränden sehen.
Der Fahrer unseres privaten Transfer, welcher über das Hotel Krabi Seaview für uns organisiert wurde, wartete bereits vor dem Flughafengebäude mit einem Schild auf dem unsere Namen standen.16 Km zum Ao Nang Beach- Klimatisierter Kleinbus, uns holte die Müdigkeit ein und lies uns kurz, aber fest einschlafen.

 

 

Sehenswertes um Krabi


Muschelfriedhof - Ansammlung von fossilen Muscheln am Strand etwa 20 km von Krabi. Das Gelände ist bei Flut fast völlig überspültDiamantenhöhle -große, dunkle Höhle mit mineralreichem Fels, der beim anstrahlen mit einer Lampe wie Diamanten funkelt, findet man am Ende des Nam Maoeine Strandes
Suea- Höhle - Tigerhöhlen-Tempel, eine nordwestlich von Krabi gelegene Höhle mit Meditationszentrum. Der Name Tigerhöhle kommt von einem großen Stalagmiten ( ein auf dem Boden wachsender Tropfstein), welcher die Form eines Tigers hat.
Kanap Nam Berg - hier gibt es eine Tropfsteinhöhle zu besichtigen.

 

Nationalparks in Krabi

Than Bok Khorani Nationalpark - mit vielen und ausgedehnten Höhlensystemen
Ko Lanta Meeres Nationalpark - an der Südspitze von Krabi gelegen Khao Phanom Bencha - dicht bewaldeter Nationalpark mit zahlreichen Höhlen und Wasserfällen.
Der Hat Noppharat Thara - Mu Ko Phi Phi National Park erstreckt sich über ein großes Gebiet der Küste von Krabi und umfasst neben Ao Nang und Hat Nopharat Thara auch Railay.

 

Das Wetter

März bis Mai ist Sommerzeit
Es wird heiß und feucht wenn die Sonne im Zenit des Äquators steht, die Gewässer erwärmen sich und es bilden sich Regenwolken im Gebiet des Indischen Ozeans. Temperaturen um 38 Grad machen den Touristen weniger zu schaffen, als die hohe Luftfeuchtigkeit bis zu 80%. Angenehm sind jedoch die Winde an der Südküste des Golf von Siam.
Juni bis Oktober ist Regenzeit
Vor allem an der Westküste (Krabi,Phuket,Ranong) ziehen mit Südwestmonsum die Tropenschauer ins Land.Im Landesinneren regnet es weniger als an der Küste und im Norden endet die Regenzeit meist nach 2 Monaten .
November bis Februar ist Winterzeit
Es ist relativ kühl und trocken mit Temperaturen im Norden um 20 Grad, in der Mitte um 25 Grad und im Süden um 30 Grad.In den Bergen kann es nachts sehr frisch werden, an eine warme Jacke denken!Auf keinen Fall ist das Wetter mit dem nasskalten Schmuddel- Regenwetter in Europa vergleichbar. Ein kräftiger Schauer bei warmen Temperaturen - den sollte man einfach genießen.

 
 
Ankunft im Hotel Krabi Seaview Resort & AoNang Divers, 5***** PADI Tauchcenter

 

(das Hotel Krabi Seaview Resort wird in 4 Wochen verkauft und geschlossen. Die Tauchschule soll jedoch in ca. 4 Montaten wieder eröffen ).An der Rezeption des Krabi Seaview Resort empfängt man uns mit einem Fruchtsaft. Roland, der hervorragende und erfahrene Divemaster, der uns bereits 2005 als Tauchguide begleitetet, wusste von unserer Ankunft und gegrüßte uns ganz herzlich.Bereits am nächsten Morgen sollten wir um 7.45h zum "Tauch- Superday" starten.Kurz nach dieser Begrüßung sollten wir bereits in der Tauchschule der Ao Nang Divers sein, um die Formalitäten des Einchecken zu erledigen. Unsere eigenes, mitgebrachtes Equipment wird in Reisetaschen verstaut und mit einem Tuc-Tuc zu dem ein paar Kilometer entfernten Bootspier gefahren.

 

 

 

 

Tauch- Tagestouren ab Ao Nang

 

Alle drei nachfolgenden Tauchplätze liegen in einem Dreieck, ca. 1,5 Bootstunden von Ao Nang entfernt und im Anstand von jeweils ca. 1 km zueinander und werden meist zusammen, als sogenannter "Superday" mit 3 Tauchgängen angeboten.

King Cruiser Wrack
Das King Cruiser Wrack ist eine Autofähre, welche am 4.Mai 1997 mit etwa 300 Personen sank, nachdem aus ungeklärten Gründen die Spitze des Anemonenriffs gestreift wurde.
Alle Passagiere wurden gerettet. Nach vergeblichen Bergungsversuchen und zähen Verhandlungen entschied man das Wrack als Tauchattraktion dort zu lassen wo es heute noch liegt, in genau 30 Metern Tiefe auf dem Sandboden. Das Oberdeck mit der Brücke liegt in ca.12 Metern Tiefe.Einige Zugänge wurden aus Sicherheitsgründen verschweißt, man kann jedoch durch die Passagierkabine, die Brücke und das leere Autodeck hindurch tauchen.

Sharkpoint
der eigentlich Name ist "Hin Mu Sang", dieser Name stammt eigentlich von den Leopardenhaien, die häufig hier anzutreffen sind. Es handelt sich hier übrigens um den gleichen Sharkpoint, der auch von Phuket oder Koh Phi Phi aus angefahren wird.
Der Tauchplatz besteht aus drei Felsen, von denen nur der größte die Wasseroberfläche durchdringt und auf dem eine Leuchtboje angebracht ist Das Riff fällt leicht schräg bis auf etwa 22 Meter ab, wo es in Sand übergeht. Besonderheiten sind die Leopardenhaie und riesige Fächerkorallen Das Gebiet um den Sharkpoint ist ausgewiesenes Schutzgebiet und somit sind Angeln und Ankern strengstens untersagt

Anemonenriff
steht wie ein Kegel bis etwa 5 Meter unter der Wasseroberfläche. Man taucht hier in der Regen bis auf den Boden in ca. 24 Meter ab und "schraubt" sich dann während des Tauchgangs langsam nach oben. Auch hier sind häufig Leopardenhaie anzutreffen, ebenso wie sehr zahlreiche Rotfeuerfische in allen erdenklichen Größen und Farbgebungen. Das Anemonenriff hat seinen Namen von seiner Spitze, die mit hunderten oder gar tausenden von Anemonen bewachsen ist.

Tauchplätze um die Phi Phi Inseln

 

Zu den Phi Phi Inseln zählen 6 größere Inseln und Felsen und weiteren kleinere Felsbrocken.Phi Phi Don und Phi Phi Lee sind die Namen der zwei großen Hauptinseln.
Wesentlich kleiner sind Bamboo Island, Koh Jung und die beiden Felsbrocken
Bida Nok und Bida Nai. Von Ao Nang aus fährt man in etwa 2 Stunden meist erst einen der beiden am weitesten entfernten Felsen Bida Nok oder Bida Nai an.


Wir erlebten viele schöne Tauchgänge mit den Ao Nang Divers
Einige unserer Fotos sind in der Bildergalerie zu sehen. Neben Einkäufen auf der kleinen eher dörflich wirkenden "Shoppingmeile" direkt gegenüber des Ao Nang Standes, sollte man auch einmal nach Krabi Town fahren, Es verkehren offene Pendelbusse in die lebhafte City, oder man mietet sich für ein paar Euro am Tag einen Motorroller und erkundet selbst die Gegend um Krabi.eim ausleihen eines der unzähligen Motorroller, dem Hauptfortbewegungsmittel in Thailand, fragt übrigens auch hier in Krabi niemand nach einem gültigen Führerschein oder gar einem Internationalen Führerschein. Obwohl es sich bei den Leihfahrzeugen fast ausschließlich um neuwertige Fahrzeuge handelt, unser Tipp: trotzdem unbedingt die Bremsen prüfen! Sonnencreme nicht vergessen, denn auch bei Bewölkung und dem angenehmen Fahrtwind ist die Sonneneinwirkung sehr kräftig.Wer seinen Aufenthalt in Thailand mit einem Ausflug auf eine Insel verknüpfen möchte hat viele Möglichkeiten. Wir entschieden uns zu einem Besuch auf der Insel Ko Samui und Tauchen bei den Easy Divers.

 

 

Insel Koh Samui

 

Facts
Samui Island, ist mit 21 km Länge und 25 km Breite Thailands drittgrößte Insel und liegt 60 km vom Festland im Golf von Thailand. 247 km² beträgt die Gesamtfläche ist Koh Samui.
Verfahren kann man sich auf der Insel nicht, es führt eine ca 50 km lange Ringstraße um die gesamte Insel herum

Erreichbarkeit der Insel
Die Hauptstadt Nah Ton ist durch eine Fähranbindung mit der Provinzhauptstadt
Surat Thani am Festland verbunden. Passagierfähren von Donsak nach Naton Pier auf Koh Samui, täglich ab 6:00 bis 18:00 stündlich, an Feiertagen werden Sonderfähren eingesetzt.
Die Überfahrt dauert etwa 1,5 Stunden, Preis je Person unter 2 € Autos mit dem Fahrer unter 10 €.

Flughafen
1988 wurde die Erreichbarkeit der Insel durch Eröffnung des Flughafens (IATA-Code: USM) im Nordosten der Insel vereinfacht.Gebaut wurde der Flughafen von einem privaten Investor, der dann auch die private Fluggesellschaft Bangkok Airways gründete, welche diesen Flughafen exklusiv betreibt.
Der nur 70 Minuten dauernde Flug von Bangkok aus, machte Ko Samui zur leicht erreichbaren Trauminsel.

Bus und Fähre
Anreise nach Koh Samui ab Krabi Ao Nang Beach mit Bus und Fähre
In jedem der zahlreich vorhandenen Touristoffice am Ao Nang Beach erhält man Informationen und Tickets für Tagesausflüge in die nähere Umgebung oder zu längeren Touren auf weiter entfernte Inseln. Auch Flugtickets/ Fährtickets kann man hier unkompliziert kaufen und somit selbst das Land erkunden.

Wir entschieden uns für eine Busfahrt in Verbindung mit der Fähre nach Ko Samui ( einfache Strecke pro Person gerade mal 10EUR). Der Transfer war schon ein Abenteuer- Abholung um 10h im Resort mit einem Kleinbus ( unser ganzes Tauchequipment aufs Dach verfrachten) …..dieser Transfer dauerte aber gerade mal 15 Sekunden, nach 200m mussten wir vor McDonald schon wieder aussteigen……warten auf einen großen Reisebus…der kam nach ca 10 Minuten und parkte, indem er einen Holzkeil unter das Vorderrad legte.
Okay, los zum Hafen - dachten wir- nein, erst einmal fährt dieser Bus nach Krabi Town um dort noch einige Reisende aufzunehmen. Bis hier waren nun bereits über 2,5 Stunden vergangen- unser TIPP: direkt beim buchen einen Treffpunkt in Krabi angeben und selbst mit dem Shuttlebus nach Krabi zum vereinbarten Treffpunkt fahren, erspart Zeit und man sieht dabei wesentlich mehr. Von Krabi Town fährt der Bus nun eine weitere "Sammelstelle" an, wo man aussteigen muss und in einer Halle die Fährtickets erhält, sowie einen Aufkleber den man gut sichtbar an seiner Kleidung platzieren soll. Wir warten auf den nächsten Bus! Man kann in der Wartehalle Getränke und Essen kaufen.Eine halbe Stunde später endlich kam der Busbegleiter und rief alle Gäste zum Transfer nach Koh Samui zusammen. Einsteigen in einen modernen, klimatisierten Reisebus- und los geht's, endlich erwarten uns tolle Fotomotive auf der Reise, dachten wir. Außer einer langweiligen Fahrt auf einer neuen Autobahn, wo es wirklich rechts und links nichts zu fotografieren gab, sahen wir nicht viel. Die Zeit zog sich endlos bis einer der Reisenden mal nach einer "Pinkelpause" fragte und ihm gesagt wurde in 20 Minuten erreichen wir eine Örtlichkeit wo man neben der "Pinkelpause" auch  Essen und Getränke einkaufen kann.Kekse, Chips, Eis, Bonbons Getränke- und Fertigsuppen- wie aber soll man diese ohne Wasser essen! Kein Problem, Suppe aus dem Regal nehmen, zahlen und neben der Kasse steht in Thermobehältern kochendes Wasser- ja und Besteck? Auch kein Problem, das Besteck ist bereits in der Suppenpackung vorhanden. Gerade mal umgerechnet 1 Euro zahlt man für Suppe, Coke und eine Packung Chips. Der Busfahrer und seine 3! Begleiter hatten es besser was das Essen betrifft. Sie saßen um die Ecke des Hauses an gedecktem Tisch. Eine warmen Mahlzeit und ein "Schwtchen" mit dem Shopbesitzer machten aus diesem kurzen Zwischenstopp eine ausführliche Mittagspause - es ist also keine Eile  geboten! Nun waren es nur noch ein paar Kilometer zum Fährhafen in Donsak. Die Fähre benötigt etwa 1.5 Stunden nach Koh Samui, an Bord gibt es ebenfalls Getränke und Snacks zu kaufen.

Ankunft auf Koh Samui & und die Fahrt nach Chaweng
Im Hafen Nopart wird man gleich von den Taxifahrern angesprochen, die alle einen Einheitspreis haben, so dass man gar nicht erst handeln muss. Nach Chaweng dauert die Fahrt etwa eine halbe Stunde und man zahlt 500 Baht ca 10EUR. Ungewohnt viel Verkehr herrscht auf der Insel und dem entsprechend hektisch ist die Taxifahrt. Es ist inzwischen schon wieder dunkel und so erwartet uns die Stadt Chaweng, die Touristenhochburg, mit entsprechend stockendem Verkehr und unendlich vielen Touristen auf der Straße - unser erster Eindruck ist bedrückend, dachten wir doch auf einer Trauminsel zu sein
Auch wenn hier, im Gegensatz um dörflich wirkenden Krabi, Massentourismus herrscht, so sind doch die Hotelanlagen alle niedriger als die Palmen. Rein optisch sieht man hier noch immer einem weißen, sanft gebogenen Traumstrand. Wer dem lebhaften Rummel auf den Starßen entfliehen möchte, geht einfach zum Strand. Der kleinere Chaweng Noi Beach ist dabei wesentlich ruhiger.
Wir lassen uns direkt vor dem Shop der Easy Divers absetzen, um gleich für unsere geplanten Tauchgänge einzuchecken. Marita Fassbender, erwartete uns bereits - aber eingecheckt wird am nächsten Tag in der Tauchbasis der Easy Divers, hier befindet sich nur der Verkaufsshop

Das Wetter in Koh Samui
Es herrschen ganzjährig Temperaturen von über 30° C, das Wasser wird nur selten kälter als 28° C. Es herrscht tropisches, feuchtes und wechselhaftes Wetter.
In den Monaten Februar bis April ist die See ruhig, es herrschen aber oft kurze kräftige Schauer am Nachmittag.Von Mai bis September ziehen nachts Stürme über die Insel, in den Monaten November bis Mitte Dezember ist Regenzeit, das bedeutet oft starke Monsun-Regenfälle.

Unsere Unterkunft im Kings Garden Resort
200 m weiter befindet sich das Resort Kings Garden, kaum hatten wir die weitläufige und was man bei Dunkelheit beurteilen konnte, gepflegte Gartenanlage betreten, waren wir auch schon weit weg vom Rummel und der Hektik Chawengs. Außer dem Meeresrauschen war nichts zu hören! Eine nettes Resort mit 32 Bungalows. Die kleinen Bungalows sind von der Kategorie Einfach (Ventilator) über Standart (Ventilator und Klimaanlage) bis hin zur gehobenen Kategorie (Beach View) buchbar. Alle Bungalows haben Fenster mit Moskitonetzen, so dass man diese auf Wunsch öffnen kann. Ein TV Gerät ist ebenfalls in jeden Bungalow vorhanden. Die Räume sind sauber, riechen aber entsprechend der hohen Luftfeuchtigkeit, wie überall im Land leicht muffig.Als Preisbeispiel zahlt man für einen Standart- Bungalow etwa 30€ / pro Nacht, dies ist absolut fair für diese Lage.

Abfahrt zum Tauchen mit den Easy Divers
Pünktlich um 10h holte uns der offene Kleinbus der Easy Divers vor dem Resort ab.
Nun war die Straße wir leergefegt und wir stellten sogar fest, das es sich um eine in 2 Richtungen zu befahrende Straße handelt, was am Abend zuvor nur als schmale Einbahnstraße zu erkennen war. Die Geschäfte waren zu dieser Zeit am Morgen noch geschlossen, streunende Hunde waren auf der Suche nach Futter oder einfach nach ein paar Streicheleinheiten. Die Straße wurde von einer "Straßenkehrerin" gefegt und alles was nicht wegzufegen war, danach bückte sie sich. Im ganzen Land ist es sauber und ordentlich, hier kann man von Europäischem Standart sprechen, jedoch nicht mit Deutscher Gründlichkeit vergleichbar. Doch sehen wir bereits zur frühen Stunde die regen Kochtätigkeiten der Frauen vor den Häusern und in den Hinterhöfen. Ein Geruch aus fremdartigen Gewürzen, vermischt mit Meersluft, den auf den Lehmwegen stehende Wasserpfützen und den Gerüchen der Häuser und der Straße….eigenartig, fremd, wenn auch gewöhnungsbedürftig gut. Nach ein paar Minuten Fahrt, vorbei am Flughafen der Insel ( welcher sich direkt an einem Dorf befindet ) erreichen wir die Tauchbasis der Easy Divers. Ordentlich, sauber, blitzblank und mit netten Bildern und Plakaten sehr einladend. Hier treffen wir auch wieder marita, die zusammen mit Kollegen die Tauchgäste eincheckt, entsprechendes Leih Equipment im Blitzblanken Lager heraussucht und dann die Tauchkisten auf den Kleinbus lädt. Ein paar Minuten später erreichen wir die Anlegestelle des eigenen Tauchbootes der Easy Divers.
Ob wir heute schon unseren Freund und Divemaster "Toddy " ( Thorsten Wienert) wiedersehen? Er hatte mikt uns gemeinsam in Deutschland seine Divemaster Ausbildung absolviert und lebt nun mit seiner Thailändischen Frau und seinen beiden Kindern auf Koh Samui. Die Wiedersehensfreude war groß!
Das Boot hat bereits einige Jahre gedient, aber es wird in der Werft gewartet und wir sind positiv überrascht von der Übersichtlichkeit und der Ordnung an Bord. Es sind alle Sicherheitsmaßnahmen vorhanden und vom technischen Standart eingehalten.
Unser "Toddy" erweist sich als guter und qualifizierter Tauchguide. Wie auch schon viele andere Tauchguides die unsere Vielzahl an Tauchgängen begleiteten, hatte er das Problem 2 Unterwasserfotografen auf "Motiv-Jagd" zusammen zu halten. Fotos sind in der Bildergalerie.



 

Tauchgebiete

Top Tauchplätze sind Chumphon Pinnacle, Sail Rock, Koh Nang Yuan und Plätze um Koh Tao und dem Angthong Marine Park.

Tauchen kann man in Koh Samui das ganze Jahr hindurch, jedoch herrschen die besten Bedingungen von März bis August. Im September bis November herrschen Monsun Winde, welche regelmäßig für Wellengang sorgen. Die Sichtweiten reduzieren sich um etwa 30%. Es werden selten Tauchausfahrten auf Grund von schlechten Wetterverhältnissen abgesagt werden, aber dann kann es auch einmal auf dem Boot ziemlich schwanken. Die Sichtweiten liegen in der Regel zwischen 5- 40 m. Getaucht wird bei ca 5-40m, teilweise herrschen starke Strömungen, aber an der Oberfläche ist es meistens recht ruhig. Die wohl bekanntesten Tauchplätze um Ko Samui sind:Cuumphon Pinnacle ein riesiger Granitfelsen der aus 35 Meter Tiefe auf ca. 14 m heraufragt. Der Fels ist komplett mit Anemonen bewachsen, ein herrliches Fotorevier! Auf Grund der teilweise starken Strömung ist Anfängern von diesem Tauchplatz abzuraten. Im tiefen bereich ist der Fels von vielen weiteren kleineren Felsbrocken umgeben. Es sind riesige Makrelenschwärme anzutreffen, in den Monaten Februar bis April die Chance auf Walhaie oder gar Wale. Am Sandboden sieht man oft Leoparden Haie, es gibt Doktorfische, viele Bannerfische, Fusiliere und Rotfeuerfische.Sail Rockein großer Granitfels zwischen Koh Pha Ngan und Koh Samui , der etwa 15 Meter aus dem Wasser ragt un bei 30m auf dem Grund aufsitzt. Da es weit und breit keine andere Felsformation gibt, ist dieser Tauchplatz natürlich Anziehungspunkt für Fische aller Art. Selbst bei starker Strömung bitete es sich an, hier einen schönen Tauchgang ohne große Kraftanstrengung zu erleben. Bei ruhigem Wasser kann man den Fels in aller Ruhe umrunden. Etwas weiter vom eigentlichen Felsblock entfernt findet man am Grund weitere Feldformationen , wo auch immer wieder einmal Riffhaie anzutreffen sind. Weiter gibt es Fledermausfische, Putzergarnelen, große Schwärem Glasfische und gut getarnte Scorpionfische.Ein tolles Highlight ist der kaminartige Tunnel mit seinem Eingang in 18m Tiefe und 2 Ausgängen in 10m und 5m Tiefe.Koh Nag Yuan Nurdurch einen dünnen weißen Sandstrand sind die Inseln Koh Tao und Koh Nang Yuan verbunden. Neben dem Tauchen lässt es sich hier auch wunderbar schnorcheln. Der Tauchplatz selbst ist eine etwas kleinere Ausgabe des Tauchplatzes Sail Rock, mit einem eben solchen Granitfelsen welcher aber einige Durchgänge bietet, er geht bis auf 20m zu betauchen.Man trifft regelmäßig auf Sepia, Oktopusse und auf große Kaiserfische und Süsslippenfische.



Zurück von Koh Samui nach Krabi

Die Rückreise haben wir in einem Touristoffice in Koh Samui gebucht.
Abfahrt der Fähre konnten wir zwischen 8h und 14h wählen. Wir entschieden uns für die frühe Rückreise, Abholung im Resort 6h .Gleicher Weg zurück, hier aber Endstation Bus-Sammelplatz kurt vor Krabi. Wir fuhren für ein paar Cent mit dem Taxi weiter nach Krabi Town, verbrachen dort noch eine Weile um dann am Nachmittag mit den Shuttel- Bus nach Ao Nang zurück zu kehren.

Unser letzter Tag am Ao Nang Beach
Nicht unerwähnt sollen die vielseitigen Massagemöglichkeiten bleiben. Für nur 5-6 EUR erhält man von einer Fußmassage bis zu einer 1-stündigen Ganzkörper- Ölmassagen unvergleichbare Entspannungserlebnisse. Überall trifft man auf die Massageshops.
Blickrichtung aufs Meer und auf der Strandpromenade nach links laufen, gelangt man nach ein paar Hundert Metern, zur "Last Fischman´s Bar". Eine direkt am Strand gelegene kleine Bar, die hin und wieder auch Barbecue bietet. Klasse Musik und leckere Cocktails lassen hier die sowieso schon traumhaften Sonnenuntergänge noch romantischer erscheinen.
Geht man von hieraus weiter, findet man unter freiem Himmel die einfacheren ( aber überdachten ), nicht minder guten "Massageshops". Die Auswahl der in Ao Nang gebotenen Massageshops ist groß und so entscheidet oft alleine der Moment oder das Verkaufstalent der freundlichen Thai, wo man sich massieren lässt..Hier aber ist der Strand noch nicht zu Ende, nochmals ein paar Meter weiter macht plötzlich ein am Fuße eines Berges gelegener Holzsteg und stetig ansteigende Holzstufen neugierig, wohin der Weg führt.. Schon nach ein paar Höhenmetern erhält man einen traumhaften Ausblick auf die Ao Nang Bucht. Es raschelt plötzlich immer lauter werdend - Affen! Nein nicht ein paar vereinzelte Tiere- hunderte!Überall um uns herum, große und kleine Tiere und ganz viele Affenbabys. Keinen Meter von uns entfernt tollen einige der lustigen Affen auf Stromleitungen dherum. Andere kauen genüsslich an Bambusgräser direkt neben uns, einige spielen in den Baumwipfeln. Hier läuft unsere Videocamera "heiss". Wie gut das wir digital fotografieren und nicht ständig neue Filme einlegen müssen. VORSICHT ist geboten auf nassen und klitschigen Treppenstufen. Ich dachte es sei besser die Badelatschen auszuziehen, bin aber dabei durch Unachtsamkeit auf den Holzstufen ausgerutscht und habe mir heftige Prellungen zugezogen.

 

Die allgemeine Angst eines  Tsunami ist natürlich nicht wegzudenken.
Aonang Beach selbst aber war 2005 vom damaligen Unglück weitest verschont geblieben. Trotzdem hat man vorsorglich am Strand jede Menge Hinweisschilder mit der Fluchtrichtung bei einer möglicherweise erneuten Tsunamiwarnung aufgestellt. Das Leben der Menschen wirkt zumindest sorglos und unbekümmert. Die Strandbars sind voll, der Ort belebt- das Unglück scheint vergessen, die Touristen sind zurückgekehrt-und somit sind die Einnahmequellen der Einheimischen gesichert! Wovon sonst sollten all diese Menschen hier Leben? Fische fängt man in Krabi nurnoch zum persönlichen Verbrauch.



Besuchen auch Sie die freundlichen Thailänder und genießen Sie deren Kultur.
Tauchen Sie ein in die faszinierende asiatische  Welt.

 

Die Unterwasserwelt hat durch den Tsunami kaum einen sichtbaren Schaden erlitten und lässt jeden Tauchgang zu einem ganz besonderen Erlebnis werden.