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22.7.2017 : 18:46 : +0200

Divers Heaven Fleet (DHF)

Übersicht der Angebote hier



Divers Heaven Fleet, DHF - Ägypten einmal anders

Nach über 8 Stunden Anreise (Flug und Wartezeit) steigt man schon ein wenig staksbeinig aus dem Airbus 321 der Air Berlin.

Der Flug via Luxor zieht sich durch die Flugzeit und dem Zwischenstop schon ein bisschen hin.  Die wirklich nette und aufmerksame Air Berlin Servicecrew ließ einem jedoch die Zeit an Bord angenehm vergehen.

(Anmerkung der Redaktion - diese Flugroute war die denkbar ungünstigste um nach Ägypten zu kommen)

Reisebericht vom Tauchsicherheit Workshop März 2009 von Jörg O. Graul - Berlin

Nach der Landung und der Abwicklungen der Anmeldeformalitäten auf dem Airport von Hurghada, ist man froh wenn man sein Tauchgepäck endlich wieder in den Händen hält.

Ein Guide der Heaven Fleet geleitet einem schon hierbei zu den entsprechenden Stellen.
Eine gute Hilfe, die man gerne annimmt.

Die Erholungsphase ist jedoch nur von kurzer Dauer. Nach nur 150 Metern ist der kurze Ausflug auch schon wieder zu Ende.

Ein Bus der Heaven Fleet steht bereit und die Fahrt beginnt auf das Neue wieder.
Auch während der Transferzeit ist für einen kleinen Imbiss gesorgt.

Service ist our success


Die liebevoll gestaltete und gepackte kleine Tragetasche ist gefüllt mit frischen Obst, zwei kleinen gut belegten Bötchen, einer Flasche Wasser, sowie einem kleinen süßen Snack.

Wie der Inhaber der Haven Fleet „Rudi“ Lendl versichert, „halt eine kleine Aufmerksamkeit die unsere Kunden kennen und schätzen, nicht der Rede wert“.

Das Motto der Haven Fleet „ Service ist our success „ spiegelt sich bereits bei der Hinfahrt wieder

Knappe drei Stunden später erreicht man Port Ghalib.


Gerne wird dieser Platz auch als das „Klein Venedig von Ägypten“ bezeichnet.

Ein Tipp am Rande, wer kann, sollte immer als Zielflughafen Marsa Alam wählen und so sich und seinen Beinen etwas Gutes tun.

Von den gewonnenen drei Stunden gar nicht erst zu reden.

Port Ghalib ist eine Marina im Süden von Ägypten, die vor kurzem fertig gestellt wurde.
Hier verfolgt die ägyptische Regierung ein völlig neues Konzept.

Nicht der Massentourismus soll hier angesprochen werden.  Gebaut wurde die Hafenanlage Port Ghalib für den anspruchsvollen Gast, der einen gehobenen Standard bevorzugt.

Der Besucher findet hier nette Bars, Kaffees und Restaurants.
An der Marina liegen auch weitere imposante Yachten aus Dubai und andern Ländern.

Divers Heaven Fleet - MS-Harmony

Die „ MS-Harmony“, eines von vier Schiffe der Heaven Fleet wartet am Pier auf den unternehmungslustigen Taucher.

Toiletten mit Salzwasserspülung, Duschen mit Süßwasser und Klimaanlage in jeder der zehn Doppel- oder Dreibettkabinen sorgen für einen entspannten Aufenthalt und gute Erholung.

Der Erfolg bei einer Bootssafari ist immer abhängig von der Qualität und Freundlichkeit der Crew. Im besonderen ist es die Qualität des Smutje wie der Koch auf einem Schiff auch genannt wird.

Einer Mär nach, sind die Köche auf Schiffen immer Nichtschwimmer und kochen so gut, weil sie Angst haben, bei schlechten Ergebnissen ihrerseits, einfach über Bord geworfen zu werden......

Das Essen am ersten Abend an Bord ist einfach nur gut. 

Der Smutje kann bleiben!

Mit immer neuen Varianten überrascht der Koch seine hungrigen Gäste. Vom Schaschlik über Bechamelkartoffeln bis hin zum Rinderfilet, bei Wunsch, auf den Punkt medium gebraten.

Das Gemüse lecker und knackig. Jeden Morgen steht frisch gebackenes Brot in der Auswahl hell oder dunkel auf dem Tisch.

Gegen 16 – 17 h ist Kaffee angesagt. Die Schiffsglocke ertönt und ruft den hungrigen zu Tisch und alle freuen sich schon darauf, welchen Kuchen der Koch heute wieder frisch gebacken hat.

So und nicht anders beginnt eine schöne Tauchsafari.

Das Briefing vor dem Tauchgang

Manuel Jogschies, ist seit acht Jahren bei der Heaven Fleet und als verantwortlicher Guide an Bord für die Gäste.

Seine langjährige Erfahrung als Tauchguide ist eine große Hilfe bei der Tauchgangsplanung.

Das Briefing vor dem Tauchgang ist ein Garant für einen bestmöglichen Tauchgang.
Nur zuhören und der Spaß kann beginnen.

Auch im punkto „Sicherheit bei Safarischiffen“ ist die Heaven Fleet bestmöglich aufgestellt.

Workshop Tauchsicherheit

Dieses besondere Thema hat „Rudi Lendl - Inhaber der Flotte "Divers Heaven Fleet"“  zur Chefsache erklärt.

So scheut er sich auch nicht, bei von ihm organisierten Workshops, die anwesenden Taucher, nach ihrer Sicht der Dinge zu befragen.

So erhält der Reeder ein weites Spektrum an Informationen, die er gewissenhaft sammelt.

Einige Themen sind sehr aktuell und von besonderer Bedeutung.

Zum Beispiel:

-    Der sinnvolle Gebrauch von Tauchbojen im Safaribetrieb.

-    Das Auffinden von abgetriebenen Tauchern mit Einbindung von technischen    Hilfsmitteln.

-    Möglichkeiten der Alarmierung an Bord bei Notsituationen wie zum Beispiel Feuer oder Havarie.

-    Vermeidung von Problemen durch Einhaltung der „Basics“ wie Buddycheck, fünf Punkte Ab- Aufstieg, etc.

Divers Travel Guide wird in einem separaten Spezial über den Inhalt und die Ergebnisse dieser Workshops berichten.

Es ist schon besonders erwähnenswert, wenn ein Reeder sich nicht scheut die Nähe seiner Kunden zu suchen.

So erfährt der freundliche Österreicher „Rudi“ vieles aus erster Hand, was bei anderen Betreibern von Safaribooten einfach untergeht.

Wie sieht ein normaler Tag bei einem Schiff der Heaven Fleet aus?

Gegen 6:30 h wird man durch Klopfen an der Tür und einem freundlichen „guten Morgen“ von dem Tourguide „Manuel“ geweckt.

Wenn man den „early morning Dive“ nicht mitmachen möchte und dies am Vorabend bekannt gegeben hat, geht „Manuel“ einfach weiter zur nächsten Tür.

Schon stehen auch jetzt warme und kalte Getränke bereit. Wer möchte, kann auch einen Keks knabbern.  Oder Obst?

Es steht immer ein Korb mit frischem Obst in der Lounge als Snack bereit.

Nach einem wie immer guten Briefing, wie vor jedem Tauchgang, geht es auch schon los mit dem Aufrüsten.

Die Crew steht wie immer hilfreich bereit. Sie versucht wirklich alles, es ihren Kunden beim auf- und abrüsten und bei der anschließenden Versorgung der Ausrüstung so angenehm wie möglich zu gestalten.

Nach dem „early“ (früher, erster Tauchgang) gibt es Frühstück.

Wie immer mit frischgebackenen Brot, hell oder dunkel und allem was dazu gehört. Auch überrascht der Koch mal mit Pancake, oder anderen netten Varianten bei allen Gelegenheiten.

Man sollte sich auch nicht scheuen, einfach Wünsche zu äußern.

Ob eine geschnittene Tomate oder ein Glas warme Milch, Cornflakes, kein Problem hier an Bord. 

Tauchgang Nummer zwei, Mittagessen, Tauchgang Nummer drei, Kaffee mit Kuchen, gefolgt von Tauchgang vier, dem Nachttauchgang.

Auch zu erwähnen ist, dass auf die Einhaltung des jetzt auf vierzig Meter angehobenen Tiefenlimits in Ägypten, geachtet wird.

Bei der hohen Anzahl von Tauchgängen mehr als wichtig und sinnvoll.

Zu Beginn der Safari wird von den Gästen an Bord festgelegt, ob sich das Essen nach den Tauchgängen richten soll, oder umgekehrt.

Beim klappern des ersten abgelegten Bleigurtes geht die Durchreiche zur Kombüse auf und ein Garant dafür, dass die entsprechende Mahlzeit in Kürze beginnt.

Ein wirklich eingespieltes und gutgelauntes Team an Bord der Heaven Fleet Boote.


Heaven-Bistro in Hurghada

Wer noch ein wenig Zeit hat bevor der Flug nach Hause geht, sollte unbedingt dem Heaven-Bistro in Hurghada einen Besuch abstatten.

Dort gibt es ein Filetsteak, auf Wunsch rose gebraten in bester Qualität und butterzart. Auch andere Leckereien sind sehr zu Empfehlen, wie die Hauseigenen Burger oder Sandwichs. Oder einfach nur eine Currywurst?

Die Salate sind knackig frisch und werden mit einem Dressing der Wahl serviert.

Bistro Anschrift:
Divers Heaven Building, El Zahia Street of Medan, El Arousa, Hurghada, Ägypten
Telefon:  +20 65 3440220

Website: http ://www.heaven-bistro. com

Der eine oder andere wird sich fieberhaft überlegen, wie er einen derartigen Service Zuhause weiter genießen kann.

Wem dies Zuhause nicht gelingt hat doch die Gewissheit, er kann jederzeit wieder eine Safari mit einem Boot der Heaven Fleet buchen.

 

Die Route in Kürze:

27.03.2009     06:40 h    Port Ghalib
27.03.2009    09:30 h    Abu Dabab
27.03.2009    17:00 h    Shaab Sharm S-W   
28.03.2009    07:10 h    Shaab Masor S
28.03.2009    10:58 h    Shaab Masor N-W
28.03.2009    15:10 h    El Malahi
28.03.2009    19:00 h    Gota Sataia II
29.03.2009    07:10 h    Shaab Claudio
29.03.2009    10:20 h    Shaab Claudio
29.03.2009    15:20 h    Abu Galauwa I
30.03.2009    06:45 h    Abu Galauwa II
30.03.2009    14:50 h    Gota Wadi Ginal
30.03.2009    19:00 h    Gota Wadi Ginal   
31.03.2009    06:40 h    Shab Sharm S-O
31.03.2009    12:30 h    Abu Hamra S-W
31.03.2009    12:30 h    Abu Hamra N-W
31.03.2009    16:10 h    Abu Hamra S-W   
01.04.2009    06:40 h    Port Ghalib