Sauerstoffvergiftung- Taucherkrankheiten, Taucherkrankung, Tauchunfall
Eine Sauerstoffvergiftung tritt dann auf, wenn das System einen zu hohen Sauerstoffgehalt bzw. Sauerstoffpartialdruck für die Atmung zur Verfügung stellt, oder wenn die zulässige (Tauch-) Zeit für den jeweils verwendeten Sauerstoffpartialdruck überschritten wird.
Der Partialdruck von 1,6 bar stellt den im Sporttauchbereich höchstzulässigen Partialdruck dar.
Dadurch bedingt ist die max. Tauchtiefe für O2 -Kreislaufgeräte auf 6 m beschränkt, da dort bei einer Atemluft, die nur aus Sauerstoff besteht, bereits ein Sauerstoff-Patialdruck von 1,6 bar herrscht.
Dagegen ist die Tauchtiefe des SCR bzw. des selbstmischenden CCR nur durch die Wahl des Gemisches bzw. dem eingestellten maximalen O2 -Partialdrucks limitiert.
Dringt Wasser in den geschlossenen Kreislauf des Rebreathers ein und der Atemkalk wird durchnässt, so verliert der Kalk seine CO2 -absorbierende Wirkung und es entsteht eine Lauge, die die Atemwege reizt (Gefahr der Verätzung, bzw., Hyperkapnie).
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