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1.12.2008 : 19:56 : +0100
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Erschöpfung - Taucherkrankheiten / Taucherkrankung / Tauchunfall (

Der Druck in 10 m Wassertiefe ist doppelt so groß wie an der Oberfläche.

Das bedeutet beim Tauchen mit einem Atemgerät, dass sich in einem Atemzug doppelt so viele Luftmoleküle befinden wie an der Wasseroberfläche. In 20 m Wassertiefe sind es dreimal und in 30 m sogar viermal so viele. Dies bedeutet eine erhebliche Erhöhung des Atemwiderstands.

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Weiterhin wird trockene Luft aus der Flasche eingeatmet.

Der Körper verliert trotz Tauchanzug / Trocki ständig Wärmeenergie an das Wasser.

Beim Schwimmen mit Ausrüstung - vor allem gegen eine Strömung - wird ebenfalls Energie verbraucht.

Aus diesem Grund kann ein Taucher sehr schnell in einen Erschöpfungszustand geraten, der u.a. einen Abbruch des Tauchgangs erforderlich machen kann.

Symptome/ Diagnose

Ein schwerer Erschöpfungszustand ist ein ernster Zustand, der nicht mit einer Überanstrengung verwechselt werden darf.

Als Symptome und damit Zeichen für eine Diagnose sind zu nennen:

Zittern
Konzentrationsschwäche
Sehstörungen
Unruhe
Kollaps

Therapie

Ausruhen, warmhalten, Energiezufuhr z.B. über Traubenzucker und warme Getränke. Keinen Alkohol!. Bei sehr schweren Erschöpfungszuständen ist ein Arzt hinzuzuziehen; eventuell Einweisung in ein Krankenhaus. In der Regel erholt sich der Betroffene aber auch ohne ärztliche Hilfe nach Beendigung des Tauchgangs.

Prophylaxe

Vernünftiges Schlaf- Ess- und Trinkverhalten vor dem Tauchgang, Möglichst keine Medikamente verwenden. Ausreichend Schutzkleidung tragen; keine übermäßigen Anstrengungen unternehmen. Notfalls in Begleitung früher auftauchen.