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17.8.2017 : 5:34 : +0200

NEU bei Divers Travel Guide - Anfrage ohne Umweg - direkter Kontakt für Reise und Hai - Interaktion bei
Dr. E. Ritter

Reisebericht

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Finning

Achtung!  Dieses Videomaterial zeigt das grausame Abschlach ten von Haien und Ihren qualvollen Tod

Ein Film der Organisation WildAid

Sharkschool - Haitauchen mit dem Haispezialisten - Dr. Erich K. Ritter

SharkSchool™

Die SharkSchool™ wird von Dr. Erich K. Ritter, Haiverhaltensforscher und engagierter Haischützer, geleitet. Er unterrichtet auch heute noch alle Kurse, die in deutscher oder englischer Sprache angeboten werden. Für Kurse in Spanisch oder Französisch werden andere Lehrer von SharkSchool™ eingesetzt, doch ist er auch dann vor Ort.

Interaktion mit Haien

Dr. Erich Ritter befasst sich vorwiegend mit der Hai-Mensch-Beziehung und der Rekonstruktion von Haiunfällen.

Er gehört zu den ersten, die sich der angewandten Haiforschung verschrieben und alle Experimente und Versuche direkt mit den Tieren "in freier Wildbahn" durchführte. Aus dieser Forschung heraus entstand das erste Hai-Mensch-Interaktionskonzept: ADORE-SANE.

... es gibt keine gefährlichen Haie


Erich Ritter: "... es gibt keine gefährlichen Haie, nur gefährliche Situationen. Diese Tatsache muss der breiten Öffentlichkeit klar gemacht werden...

Erst wenn die Menschen keine Angst mehr vor Haien haben, können diese Tiere wirklich geschützt werden...

Das Überfischen der Haie gehört zu den größten ökologischen Zeitbomben unserer Zeit und die Auswirkungen werden nicht nur für die Natur sondern auch für die Menschheit fatale Folgen werden...

Bewusstes Interagieren mit Haien ist ein wichtiges Werkzeug zum Verständnis mit ihnen...

Wir schulden es nicht nur den Tieren, sondern auch unseren Kindern...


Dr. Ritter

 Er ist am Shark Research Institute (SRI) in den USA der wissenschaftliche Leiter des Global Shark Attack File (GSAF), beratendes Gründungsmitglied von SharkProject in Deutschland, sowie der geistige Vater des "Haiunfall-Hilfswerkes" SAVN (Shark Accident Victim Network).

Er studierte an der Uni Zürich und Miami und unterrichtet(e) Feldkurse für Universitätsstudenten, Naturbegeisterte und Taucher in mariner Ökologie, Fischkunde und Haibiologie & -verhalten in allen Teil der Welt:

Bahamas, Jamaica, Puerto Rico, Malediven, Rotes Meer, Südafrika, Hawaii... Seine Forschungen führt er primär in Südafrika und den Bahamas durch, wobei die nördlichen Abaco-Inseln der Bahamas seit mehr als 10 Jahren seine bevorzugte Arbeitsstätte darstellen.

 

 

Alle Buchstaben der Wortkombination ADORE-SANE beziehen sich auf einen bestimmten Teilaspekt der sowohl Erscheinungsbild des Hais, seine Anschwimmrichtung und erster Blickkontakt, wie auch die Umgebung, die Nervosität des Menschen, seine Erfahrung oder auch die momentanen Umständen mit einbezieht.
Jeder dieser Faktoren beeinflusst die Situation in einer bestimmten Weise und je nach Situation muss der eine oder andere Faktor mehr gewichtet werden, um die Situation kontrolliert zu halten, oder diese besser zu verstehen.

ADORE bezieht sich ausschließlich auf den / die interagierenden Hai(e), SANE ausschließlich auf den Menschen, wenn diese miteinander zusammentreffen und sich gegenseitig beeinflussen.

 

Trailer Shark School - ADORE - SANE

Interaktionskonzept - ADORE-SANE

ADORE-SANE ist ein Interaktionskonzept, das verschiedene Aspekte hinsichtlich Haie und Menschen in Betracht zieht und deren gegenseitige Beeinflussungen berücksichtigt und gewichtet. 

 


Menschen dringen mehr und mehr ins Meer vor und eine Konfrontation mit Haien wird immer häufiger. Dieses Projekt hat zum Ziel nicht nur das Verhalten der gängigsten Haiarten in Anwesenheit von Menschen zu erklären und zu verbreiten, sondern auch in klarer Weise zu beschreiben, wie die gängigsten Situationen aussehen, worauf zu achten ist, wie diese Situationen zu interpretieren sind und wie zu reagieren ist.

SHARKSCHOOL - GRAND CAY, Abacos - Bahamas

"Grand Cay" ist die Nachbarinsel von "Walker's Cay" in den noerdlichen Abacos auf den Bahamas. Walkers-Grand gehört weltweit zu den besten Orten Haie unterschiedlicher Arten hautnah zu erleben. Ganzjährig befinden sich immer 4 bis 5 Arten vor Ort, mit denen täglich geschnorchelt, getaucht und interagiert werden kann. Jede Jahreszeit bietet spezielle Arten an, was bedeutet, dass es keine eigentliche "Haisaison" gibt, sondern es immer lohnenswert ist.

Die SharkSchool ist Mitbesitzerin der lokalen Tauchbasis auf Grand Cay, was einen reibungs-losen Betrieb garantiert. Ebenso ist die Forschungsstation ins Center integriert, was jedem Teilnehmer der Workshops auch ermöglicht in laufende Forschungsprojekte reinzuschauen, oder gar mitzumachen. Die Basis verfügt über 2 Schnellboote, die unabhängig voneinander rausfahren und entsprechend nie 2 Gruppen am selben Ort tauchen. Gewohnt wird in einem der beiden kleinen "Guesthouses", die sich direkt am Wasser befinden und auch mit dem Boot angefahren werden können. Da das Dorf sehr klein ist, kann alles in 2-3 Minuten zu Fuss erreicht werden, so auch die beiden Restaurants, wo Frühstück und Abendessen einge-nommen werden.

Der Tagesablauf richtet sich nach dem Wetter. Sollte es sehr schlechtes Wetter sein (eher selten) werden Windschatten gelegene Haiplätze und Mangrovenregionen angefahren, ansonsten wird immer in den bei-den Inseln vorgelagerten Riffen getaucht. Getaucht wird primär am Morgen (meist 2 Tauchgänge), wobei immer einer der beiden Tauchgänge mit Haien sein wird. Nachmittags - je nach Kursprogramm - schnorchelt man in flacheren Regionen, ebenfalls mit Haien, doch mit Arten, die vormittags nicht in den Riffen anzutreffen waren. Theorie findet meist ab 17 Uhr statt und dauert bis kurz vor dem Abendessen.


Der theoretische Teil befasst sich ausschließlich mit dem Verhalten von Haien und mit entsprechenden Aspekten zwischen ihn und Menschen. Ein wesentlicher Teil des Workshops sind Übungen (praktischer Teil), welche die Teilnehmer an und mit den Haien durchführen. Dabei geht es in erster Linie um das Interpretieren der Situation, in welcher man sich mit einem Tier befindet und um eigentliche Interaktionen mit ihnen. Der Kurs basiert auf dem ADORE-SANE Interaktionskonzept, befasst sich aber auch mit Punkten wie bspw. dem Prinzip der "Konstellation der Faktoren", das gerade bei Unfällen von größter Wichtigkeit ist. Die meisten Aspekte, welche in der Theorie diskutiert werden, finden sich auch in der einen oder anderen Weise in praktischen Teil wieder.

Der Kurs eignet sich für alle, die ein besseres Verständnis für Haie bekommen wollen, eine Interaktionswerkzeug erlernen möchten, wie mit Haien umzugehen ist - und auch auf andere Arten in anderen Meeren angewendet werden kann - und auch für Foto- und Videographen, die eine Schwimmbahn eines Haies vorhersagen lernen möchten, um bessere Aufnahmen machen zu können. Vorkenntnisse zu Haien sind für die Kurse mit Dr. Erich Ritter nicht notwendig!

Kursbeschreibungen

Kurs I (Theorie):
- Gruendzüge der Hai-Mensch-Beziehung (4 Lektionen)
- Verhalten (2 Lektionen)
- Ökologie & Haischutz (2 Lektionen)
- Unfälle (2 Lektionen)
- Systematik & Evolution (2 Lektionen)


Kurs II (Theorie)
- Grundzüge Hai-Mensch Interkation I & II (3 Lektionen)
- Spezielle Verhalten innerartlich & zwischenartlich (3 Lektionen)
- Interaktionskonzept I (Grundzüge von ADORE-SANE) (3 Lektionen)
- Interaktionskonzept II (Erweitertes ADORE-SANE (1 Lektion)
- ADORE-SANE für Unfaelle und Vorbeugung (2 Lektionen)

Interaktion

Dieser Kurs wird auf einem "Liveaboard" durchgeführt und konzentriert sich ausschliesslich auf das Interagieren und Beobachten der lokalen Haiarten. Es wird gelehrt, worauf es ankommt, wenn man einem Hai begegnet, welches die zu berücksichtigen Faktoren sind und wie eine solche Situation zu interpretieren ist. Die einzelnen Lehrstunden konzentrieren sich auf die wichigstien Grundzüge des Verhaltens von Haien in Anwesenheit von Menschen.

Beobachten/Interagieren

Da sich dieser Kurs vorwiegend um Weisse Haie dreht, kann mit ihnen kein eigentliches Interagieren stattfinden (Käfig beobachten). Nichtsdestotrotz wird angeboten, dass man an ausgewählten Tagen in Kelpwäldern tauchen gehen kann, wo sich andere Haiarten befinden. Bedingt durch dieses Schwergewicht auf Weisse Haie, drehen sich die Theoriestunden auch primär um diese Art, doch werden auch die anderen (im Kelp) zu sehenden Haiarten

Spezial: Haiunfälle

Dieser Kurs dreht sich ausschliesslich um Haiunfälle und deren Anatomie. Der theoretische Teil befasst sich nicht nur mit den wichtigen Grundlagen, die zum Verständnis und der Interpretation von Unfällen notwendig sind, oder der detaillierten Interpretaton bekannter Unfälle der vergangenen Zeit, sondern es werden auch alle wichtigen Themenkreise, die sich um dieses Phänomen drehen, diskutiert. Der praktische Teil befasst sich mit dem selbständigen Analysieren von "Wunden" (Modelle), deren Vermessen, Zuordnen von entsprechenden Kiefern (Arten und Grössen), oder auch computertechnische Verarbeitung (mit bspw. Photoshop®). Neben diesen eher labororientierten Dingen, wird täglich mit Haien getaucht und geschnorchelt.