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2.9.2010 : 20:34 : +0200

Tauchplätze

Eine Übersicht der Tauchplätze Ägypten, Sinai, Rotes Meer, Marinepark und Wracks

Tauchreisen Ägypten, Marsa Alam - The Oasis

The Oasis Marsa Alam

"The Oasis" ist ein kleines, zauberhaftes Wohlfühlhotel für Taucher und Ruhesuchende direkt am weitläufigen Strand nördlich von Marsa Alam gelegen. Das Resort besticht durch seinen einmaligen Baustil, die familiäre Atmosphäre und die absolute Ruhe.

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Die derzeit 30 Chalets sind wie ein Beduinendorf mit kleinen Gässchen und verwinkelten Treppchen aus fossilem Korallenstein um das Haupthaus herum angelegt.

Schon beim Betreten der Rezeption, die mit der abendlichen Bodenbeleuchtung ein besonders schönes Ambiente schafft, werden unsere Gäste verzaubert!

Und den Blick über das Rote Meer von der Terrasse aus, wo einem die ganze Schönheit der Anlage zu Füssen liegt, wird man sicher lange nicht vergessen.

Lage:  "The Oasis" befindet sich in Süd-Ägypten, ca. 20 km nördlich von dem kleinen Dorf Marsa Alam, direkt an der Küste des Roten Meeres mit seinem weitläufigen Strand.
Die Oase der Ruhe liegt eingebettet in ein sehr grosszügiges Gelände, weit genug von der Strasse entfernt, um nicht durch Fahrzeuglärm gestört zu werden.

Transfer:  Das Resort liegt nur ca. 25 Minuten Fahrtzeit vom internationalen Flughafen Marsa Alam (ca. 40 km südlich gelegen) entfernt.

Der internationale Flughafen von Hurghada liegt 270 km nördlich vom "The Oasis".
Der Transfer auf der mittlerweile sehr gut ausgebauten Strasse dauert ca. 3 Stunden und führt entlang der schönen Küste des Roten Meeres.

Solltet Ihr von einer Safari kommen, organisieren wir auch gerne den Transfer von/nach Port Galeb und den anderen Häfen.

Sonstiges:  Das Hauptgebäude beherbergt neben der Rezeption auch Büros, das Restaurant, einen kleinen Bazaar und die Tauchbasis.
Dort gibt es auch die Möglichkeit, Kleinigkeiten zu kaufen.

Ein weiteres Highlight der Anlage ist der grosse und tiefe (und daher perfekt für die Tauchausbildung geeignete) Pool.
Während Ihr im Pool relaxt, werdet Ihr gleichzeitig durch grandiosen Blick auf das Meer verwöhnt.

"The Oasis" ist etwas ganz besonderes, nur selten kann man in Ägypten noch diese Ruhe und Entspannung geniessen wie hier

Kreditkarten:  Akzeptiert werden Euro-, Master- and Visa-Card.


Bungalows:  Die derzeit 30 geräumigen und individuell gestalteten Chalets sind unter Verwendung von natürlichen Baumaterialien im Nubischen Stil mit viel Liebe zum Detail gebaut worden.

Jedes dieser 30 Chalets ist ein Unikat:  Individuelle Grundrisse, unterschiedliche Stilelemente und Farben prägen die sehr geschmackvoll eingerichteten Zimmer.
Ausserdem erlaubt die Terrasse von jedem Chalet aus einen uneingeschränkten und atemberaubenden Blick auf das Meer!

Alle Chalets verfügen über einen Hauptraum, ein grosszügiges Badezimmer mit Dusche und WC, solarenergiegeheiztes Wasser und mehrere 220 Volt-Steckdosen.

Die natürliche Kühlung ist durch die Bauweise im nubischen Style gewährleistet. Für zusätzlichen Komfort wurden Deckenventilatoren angebracht, die die wärmeren Nächte angenehmer gestalten.

Die Deluxe Chalets verfügen zusätzlich über eine Minibar. Ab Ende Mai sind alle Chalets mit einer Klimaanlage versehen worden.

Die Zimmer sind mit Einzel- oder Doppelbetten (bzw. zwei separaten Einzelbetten "Twin") ausgestattet

Freizeit / Ausflüge:  Im "The Oasis" steht neben dem Tauchen alles im Zeichen der "Ruhe und Erholung". Daher gibt es im Resort auch keine Animation, Fernseher, Radios, Telefone (ausser im Notfall).

Freizeitanlagen:  Zum Hotel gehört ein sehr schöner grosser Pool, von dem aus man einen atemberaubenden Ausblick über das Rote Meer geniessen kann.
Liegen unter Sonnenschirmen laden zum Verweilen und Relaxen ein.
Im geplanten Wellness- und Spa-Bereich werden neben Massagen auch weitere Spezialprogramme zur Entspannung sowie Reiki und Reflexologie angeboten werden.

Wellness:  Im Wellness- und Spa-Bereich werden neben Massagen auch weitere Spezialprogramme zur Entspannung sowie Reflexologie angeboten . Hier das Angebot im Detail: Spa-Guide
Die Anwendungen finden im Wellnessbereich direkt hinter dem Palmenhain statt.

 

Ausflüge

Wer im "The Oasis" zu Gast ist, sollte sich nicht die Möglichkeit entgehen lassen, die Faszination der umliegenden Wüste - der Eastern Dessert - zu erleben!

Der "Eastern Dessert" war über Jahrtausende hinweg stummer Zeuge diverser Kulturen. Sowohl die Römer, Ptolemäer und Ägypter der Antike hinterliessen ihre Spuren...
Wir zeigen Euch die Naturwunder dieser Wüste, schicken Euch auf eine Reise durch die bewegte Geschichte dieser Region und zeigen Euch die Sterne! Alles nach Wunsch per pedes, Kamel und/oder mit dem Geländewagen.

Folgende Programme stehen beispielhaft zur Auswahl

Sonnenuntergang in der Wüste:  In die Stille der Wüste, unweit der OASE der Ruhe befindet sich ein sogenanntes MADHAFA, ein Gästehaus der Beduinen. Wir beginnen die Tour am Nachmittag. Nach einer kurzen Fahrt durch die Wüste warten die Kamele auf uns. Mit ihnen reiten wir weiter zu den Beduinen. Wir erreichen deren MADHAFA (Gästehaus) nach ungefähr 30 Minuten. Ein ausgezeichneter Platz um das unglaubliche Farbenspektakel eines Sonnenunterganges in der Wüste zu erleben. Bei Kaffee, Tee und Brot (alles frisch und vor Ort zubereitet) geniesst man die Gastfreundschaft der Beduinen und erfährt vieles über die Art und Weise ihres Lebens.

Astro-Tour:  Nicht oft hat man die Möglichkeit die Sterne zu beobachten wie hier im EASTERN DESERT. Ungestört von Licht oder Lärm wird der Sternenhimmel zu einer einzigartigen Erfahrung. Der Guide macht durch seine Erklärungen das Mysterium "Universum" verständlich und geht auf alle Fragen ein. Wir benützen einen starken Laser, mit dem Sterne und Konstellationen genau gezeigt werden können. Mit Ferngläsern können die Teilnehmer die verschiedenen Objekte im "DEEP SPACE" genauer betrachten. Für zehn Tage im Monat ist das Mondlicht zu hell um ungestört Sterne beobachten zu können. Trotzdem wollen wir alle Gäste einladen die Wüste bei Mondschein kennen zu lernen. So erfährt man alles über diesen Erdbegleiter, oder man geniesst einfach die einmalige Stimmung der Wüste im Mondlicht.

Die Tour beginnt nach dem Abendessen und dauert ungefähr 3 Stunden.
Kombination der Astro- und Sonnenuntergangstour
Es ist auch möglich beide Touren zu kombinieren - Den Sonnenuntergang in der Wüste und die Astrotour. Mit dabei in dieser Variante ist ein von den Beduinen zubereitetes Abendessen - Ein traditionelles Wüsten Barbecue, das man nicht verpassen sollte.

Shelatin - das Tor zu Afrika:  Shelatin ist ein Handelsplatz 260km südlich von Marsa Alam. Das Gebiet zwischen Marsa Alam und Sudan war bis vor Kurzem für jegliche Art von Tourismus gesperrt. So hat man deshalb die einzigartige Möglichkeit dieses ganz besondere Erlebnis als einer der ersten Besucher zu erleben. Als einer der wichtigsten Handelspunkte in diesem Teil des südlichsten Ägyptens, ist Shelatin ein Schmelztiegel verschiedener Volksgruppen. Das wahre Afrika beginnt hier. Aus dem Sudan kommen Kamele und vor allem handgemachte Gegenstände, die hier, gegen im eigenen Land nicht zu bekommende Güter, gehandelt werden. Überall sieht man die in violetten Kalabeias gekleideten Rashaid, ein durch die Kamelzucht wohlhabend gewordener Stamm. Die Bishari und Ababda sind Volksgruppen aus dem Sudan. Als Statussymbole tragen sie Peitschen oder gekrümmte Messer. Es gibt eine Vielzahl kleiner Verkaufsstände an denen so ziemlich alles zu haben ist. Hier erlebt man Arabische Eindrücke pur!

Die Smaragd-Städte - Nationalpark Wadi el Gemal (Tal der Kamele):
Diese Tour kombiniert eine Vielzahl der Besonderheiten des EASTERN DESERT: beeindruckende Landschaften, Begegnungen mit Wildtieren und einsam gelegene, historische Plätze.

Die Tour beginnt am frühen Morgen. Nach einstündiger Fahrt entlang der Küste erreichen wir den Nationalpark "Wadi el Gemal." Er wurde nach dem Tal "Wadi el Gemal (Tal der Kamele) benannt. Über Jahrhunderte war dieses Wadi Teil einer wichtigen Handelsverbindung zwischen dem Roten Meer und dem Nil. Für eine Wüste ist es hier relativ GRÜN. Begegnungen mit Wildtieren sind deshalb recht häufig.

Wir fahren Richtung Osten. Entlang der Route finden wir viele Spuren aus der bewegten Geschichte des "EASTERN DESERT": römische Stationen für Karawanen, Gräber der Blemmi (Vorfahren der Beduinen), und vieles mehr. Nach zwei Stunden Fahrt erreichen wir die Ruinen der aus römischer Zeit stammender Stadt Geli. Dort wurden die Smaragde für ihren Weitertransport zum Nil verarbeitet. Es gibt die Möglichkeit einen nahen Hügel zu besteigen von dem die Aussicht über die bis zum Nil reichenden Hochebenen genossen werden kann. Nach kurzer Fahrt kommen wir in das römische Dorf MARFUAH, wo ebenfalls Smaragde abgebaut wurden. Von dort spazieren wir über Sanddünen zu unserem Rastplatz, wo das Mittagessen in romantischer Natur gespeist wird. Weiter geht es zur berühmtesten antiken Siedlung im Nationalpark - Sakit. Sakit ist vor allem wegen seiner gut erhaltenen Ruinen und einem aus dem Felsen geschlagenen Tempel spektakulär.

Die Gold Tour - antike Goldminen:  Auf dieser Tour betrachten wir die Geschichte und erleben die Schönheit der Natur dieser Gegend.
Von der Bucht Nakari aus folgen wir dem Wadi Anba Ut Richtung Westen. Direkt an der Küste befinden sich die Überreste eines römischen Hafens. Dieser war der Ausgangspunkt für Karawanen auf ihrem Weg zum Nil und fuhrt entlang verschiedener Goldminen. Wahrend des Trecks sieht man eine Vielzahl von antiken Dörfern, Felsinschriften, und andere stumme Zeugen der Geschichte. Die so genannten "Stierhornmühlen" wurden verwendet um Gold von gewöhnlichen Gestein zu trennen. Felszeichnungen an einem ehemaligen Brunnen reichen zurück bis in die Zeit der Ptolemäer, die letzten Pharaonen Ägyptens. Nach ca. zwei Stunden Fahrt rasten wir bei Tee und Kaffee im Schatten eines Akazienbaumes. Auf dem Rückweg machen wir halt um den Sonnenuntergang zu geniessen.
Eine Nacht in der Wüste:  Eine Nacht in der Wüste zu verbringen ist ein unvergessliches Erlebnis. Die absolute Stille und der unglaubliche Sternenhimmel sind Erfahrungen wie sie selten geboten werden. Abfahrt vom Hotel ist am Nachmittag. Früh genug um den Sonnenuntergang nicht zu verpassen.
Es bieten sich zwei Möglichkeiten um unser Lager zu erreichen. Man kann einfach mit dem Geländewagen fahren (ca. 1 Stunde) oder auch mit dem Kamel reiten (ca. 3 Stunden). Ganz in der Nähe des Zieles befindet sich ein einfach zu besteigender Hügel von dessen Gipfel man einen wunderbaren Blick über die Hochebenen hat. Ein perfekter Platz um den Sonnenuntergang zu geniessen. Während des Abends bereiten die Beduinen Tee und Kaffee und später das Abendessen zu. Auf Wunsch auch eine Ziege - eine hiesige Spezialität.

Nationalpark Wadi-al-Gamal-Nationalpark:  Angefahren wird besonders der Wadi-al-Gamal-Nationalpark. Er ist der drittgrösste in der Ostarabischen Wüste und zählt mit seinem Delta zu den schönsten Nationalparks Ägyptens. Im Mai 2005 wurde er offiziell eröffnet und beherbergt auf seinen 7450 km², gemessen an den wüstenhaften Verhältnissen, vielfältige Pflanzen und Tiere.
Der Einzugsbereich seiner Niederschlagsfläche beträgt 1840 km² und reicht von der Nordflanke des Gabal Hamata im Süden bis zu der Südflanke des Gabal Nugrus im Norden. Weitere hohe Berge sind der Gabal Hafafit, Gabal Hamamid, Gabal Sartut und Gebel Sikait.

 

Zum Naturschutzgebiet gehören noch andere Wadis wie Wadi Abu Ghusun, Wadi ar-Ringa und Wadi ar-Rada.

Die Grenzen des terrestrischen Anteils sind das Hochland von Ras Baghdadi, Ras Hankurab und die Scharm-al-Luli-Bucht. Integriert ist ein Meerstreifen von durchschnittlich 15 km Breite mit vier Inseln im Hamata-Archipelag und der Wadi-al-Gamal-Insel. Auch hier reichen geschichtlich lohnende Plätze bis zurück in römische und ptolemäische Zeitabschnitte. Die Pisten sollten nur mit Fahrzeugen befahren werden, die eine grosszügige Bodenfreiheit bieten, Allradantrieb ist nicht erforderlich, aber vorteilhaft. Touren werden von vielen Unterkünften angeboten.
Am Wadi-Eingang haben Beduinen eine einfache Hüttenansammlung aus Wellblech, Stoff, Holz und Plastik errichtet.

Bevor die Tierwelt der ostafrikanischen Savannen mit den Thomson- und Grantgazellen zu grosser Bekanntheit gelangte, galt die Dorkasgazelle (Gazella dorcas) als typische Gazelle. Zwar handelt es sich um die grösste Population Ägyptens, aber mit nur geschätzten 25-30 Tieren zählen sie zu den gefährdeten Arten. Die IUCN stuft die Art als gefährdet ein.

Zudem trifft man den scheuen, ebenfalls im Bestand gefährdeten und scheuen Syrischen oder Nubischen Steinbocks (Capra Ibex Nubiana).
Der Afrikanische (Wild-) Esel (Equus asinus syn. E. africanus) ist schon in römischer Zeit aus weiten Teilen ihres Verbreitungsgebietes verschwunden und in freier Wildbahn eine hochgradig gefährdete Art.

Der Mähnenspringer (Ammotragus lervia) steht gestaltlich zwischen Schafen und Ziegen. Der Name Ammotragus kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich "Sandziege", der vor allem im englischen Sprachraum gebräuchliche Name "Aoudad" aus einer Berbersprache.

Integriert ist ein mangrovenbewachsener Küsten- und Meerstreifen von durchschnittlich 15 km Breite mit vier ebenfalls viele Mangroven tragende Inseln im Hamata Archipelago und dem Wadi el Gamal Island, die sich am Horizont abzeichnen. Auf dem Wadi el Gamal Island befindet sich die grösste Kolonie des Schieferfalken (Falco concolor) weltweit. Seine Brutzeit ist von August bis September, im Oktober zieht er nach Madagaskar. Auf Grund ihrer geringen Anzahl stehen sie bereits auf der Roten Liste der International Union Conservation of Nature (IUCN).

Die Insel wurde zudem von einer grossen Kolonie, die 75% der ebenfalls gefährdeten, nur am Roten Meer und Golf von Aden brütenden Weissaugenmöwen (Larus leucophthalmus) - mit orangerotem Schnabel und tiefschwarzer Flügeldecke - okkupiert. Sie haben eine kleine Kolonie auf der Insel Giftun vor Hurghada, 75% bevorzugen aber die gleichnamige Insel vor dem Wadi el Gamal. Aus diesem Grund nimmt ihr Vorkommen nach Norden hin stark ab. Beide Arten sind mittlerweile von der IUCN als bereits gefährdet eingestuft!

Das Dorf und die Anwohner:  Die etwa 6000 Einwohner sind hauptsächlich Fischer, halten Schafe, Ziegen und Dromedare, arbeiten in den wenigen Minen, Marmor- und Granitsteinbrüchen, viele sind arbeitslos. Bergbau wird in dieser Region seit Jahrtausenden betrieben. Bereits in pharaonischen Zeiten und später unter den Römern war die Gegend bekannt für das Vorkommen an Gold, Smaragden und Halbedelsteinen, sowie Kupfer und Blei.
Die Strasse nach Edfu wurde vermutlich bereits unter Ptolemäus II. errichtet und führt vorbei an vielen historisch bedeutenden Plätzen, wie das Wadi Miya mit seinem berühmten Tempel, erbaut von Seti I. und dem Wadi Baramiya, wo die frühen Ägypter Gruben betrieben. Bis in englische Besatzungszeiten hinein war das Mahlen von Quarzstein mit dünnen Goldadern bei einem Gehalt von ca. 20 g Gold pro Tonne ein Geschäft, das dann wegen Unrentabilität eingestellt wurde. Seit wenigen Jahren sind die Minen durch australische Investoren mit modernen Methoden wieder in Betrieb genommen worden.

Die Einwohner der Gegend gehören ursprünglich zwei Stämmen an: den Ababda- im nördlichen und den Bedscha-Beduinen im südlicheren Bereich. Diese leben seit langem in der Ostwüste und wurden bereits von den alten Ägyptern zur Verteidigung der Grenze eingesetzt.

Später haben sie sich mit den Arabern vermischt, die auch den Islam in das Land brachten. Sie betreiben Viehzucht, sind bekannt für die Holzkohleherstellung und waren auch als ausgezeichnete Jäger bekannt.

Ihre Häuser werden Kischa genannt und üblicherweise auf Anhöhen errichtet, um etwaigen Fluten nach Regenfällen zu entgehen. Das Bauen von Häusern ist Sache der Frauen, die diese aus Baumgeäst errichten und mit Palmblättern eindecken.
Häufig finden sich in der gesamten Gegend Felszeichnungen (Petroglyphen), die bis in präpharaonische Zeiten zurückreichen. Auf den Darstellungen sieht man damals noch vorkommende Tierarten wie Giraffen und Rinder, auch enthalten sie Jagdszenen. Zudem gibt es viele Plätze für geologisch Interessierte.

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