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21.5.2012 : 21:00 : +0200



Yachting - News Messe boot Düsseldorf - Mit zwei neuen großen IPS Modellen stößt Volvo Penta in die Megayacht Klasse vor

Mit den neuen größeren IPS Antriebssystemen IPS800 und IPS 900 revolutioniert Volvo Penta jetzt auch den Markt für große Motoryachten, der derzeit noch von Wellenanlagen beherrscht wird

Volvo Penta stößt in den Megayachtbereich vor

Die neuen IPS Antriebssysteme können in Yachten bis 100 Fuß installiert werden. Damit kommen jetzt auch Eigner von Yachten dieser Größenordnung in den Genuss der Leistungen, der Manövriereigenschaften und des Komforts der Volvo Penta IPS Anlagen.

Auf dem Yacht Sektor ist Volvo Penta der weltweit führende Hersteller von sogenannten Pod-Antrieben, dass heißt Antriebssystemen mit durch den Rumpfboden geführten Antriebseinheiten. Seit der Einführung im Jahr 2005 hat Volvo Penta mit IPS ständig größere Marktanteile erobert. Mit den neuen, stärkeren IPS Modellen und aufgrund der Flexibilität des IPS Systems, das Drei- und Vierfachanlagen erlaubt, kann Volvo Penta ein lückenloses Antriebsprogramm für Yachten bis 100 Fuß bieten.

Bisher gab es Volvo Penta IPS nur mit 4- und 6-Liter Dieselmotoren bis zu einer Leistung von 320 kW / 435 PS pro Motor. Jetzt gibt es zwei völlig neue, wesentlich stärkere IPS Modelle mit größeren Motoren und Antriebseinheiten.

Große Antriebseinheiten
Größere Motoren mit erheblich mehr Leistung und mehr als doppelt so hohem Drehmoment stellen enorme Anforderungen an die Antriebe. Deshalb hat Volvo Penta eine neue, wesentlich stärkere Antriebsgeneration entwickelt, sowie eine neue Propellerserie, die perfekt auf die starken Volvo Penta IPS 800 und Volvo Penta IPS 900 Modelle abgestimmt ist.

Die neuen, stärkeren IPS Modelle haben die gleichen Vorzüge wie die kleineren IPS Typen. Die Entwicklung des Unterwasserteils und der Propeller geschah mithilfe anspruchsvoller Computersimulationen. Dazu kamen intensive Tests im Kavitationstunnel und nicht zuletzt eine gründliche Erprobung auf See.

Das Resultat ist ein hocheffizientes Antriebssystem mit folgenden Vorteilen: geringer Kraftstoffverbrauch, niedrige Emissionen, überragende Leistung, bestmöglicher Komfort und - dank des Joysticks- einzigartige Manövrierfähigkeit.
Wie bei den kleineren IPS Antrieben gibt es eine abgestimmte und systematisch nach Größen sortierte Propellerserie, die es den Yachtherstellern ermöglicht, je nach IPS Typ und Yachtgeschwindigkeit einfach und sicher den optimalen Propeller zu bestimmen.

11 Liter Motor
Die neuen starken IPS Anlagen werden vom D11, einem Volvo Penta Dieselmotor mit 11 Liter Hubraum, angetrieben. Die D11 Motoren leisten 441 kW / 600 PS oder 514 kW / 700 PS. Sie sind mit Turbolader mit doppeltem Einlass ausgerüstet, bei dem jeder Abgasimpuls für den Aufbau des Ladedrucks optimal genutzt wird. Dazu kommt ein mechanisch angetriebener Kompressor, der bereits im unteren Drehzahlbereich für ein überragendes Drehmoment sorgt. Zusammen mit der größeren Antriebseinheit und den beiden gegenläufigen, nach vorne gerichteten, ziehenden Propellern wird so hohe Leistung spontan in enorme Beschleunigung umgesetzt.

Der höhere Wirkungsgrad sorgt für die überragende Leistung der IPS800 und IPS900 Anlagen. Dazu kommen ein geringerer Kraftstoffverbrauch und damit verbunden, niedrigere Emissionswerte. Auch fällt an Bord einer IPS Yacht sofort auf, dass Vibrationen und Geräusche im Vergleich zu einer herkömmlichen Wellenanlagen wesentlich geringer sind..

Mehrfachinstallationen
Das IPS System wird grundsätzlich als Doppelanlage geliefert: Für große Yachten auch als Dreifach- oder Vierfachanlage. Damit stehen heute IPS Anlagen für Yachten von 40 bis 100 Fuß zur Verfügung. Um die Leistung einer IPS900 Vierfachanlage zu erzielen, würde für eine Wellenanlage circa 2650 kW / 3600 PS benötigt. Im Vergleich zur Wellenanlage braucht die IPS900 Vierfachanlage rund 30% weniger Kraftstoff verbunden mit einem entsprechend größeren Aktionsradius. Darüber hinaus läuft die IPS Anlage wesentlich leiser, produziert weniger Abgase und bietet deutlich mehr Leistung.

Volvo Penta Mehrfachanlagen benötigen weniger Platz als vergleichbare Wellenanlagen und sorgen so für Nutzraum an Bord.

Für den Skipper macht es keinen Unterschied, ob er eine IPS Doppel-, Dreifach- oder Vierfachanlage fährt. Beschleunigen und Schalten erfolgt wie bei einer Doppelanlage mit nur einer Fernbedienung mit zwei Fahrhebeln.

Von: PM Messe Düsseldorf an Divers Travel Guide

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07.01.2009 09:10 Alter: 3 Jahre