Wassersport News - Kanu-EM Brandenburg: Gute TV-Quoten für Kanu-EM
Neben den insgesamt gut 10.000 Besuchern an der Regattastrecke auf dem Beetzsee sahen auch mehrere Millionen Fernsehzuschauer die Siege des deutschen Teams um Katrin Wagner-Augustin und Max Hoff.
Brandenburg/Havel, 1. Juli 2009. Die Kanu-Rennsport-Europameisterschaft in Brandenburg an der Havel sorgte nicht nur vor Ort für großes Zuschauerinteresse. Bis zu 1,2 Millionen Zuschauer (Quote: 10,7 % ab 14 Jahre) verfolgten am Sonntag Nachmittag die Finalrennen über 500 Meter in der ARD, fast ebenso viele (0,70 Mio./ 7,7%) am Vortag die 1000-Meter-Finals im ZDF – für die Übertragung einer medaillenträchtigen, in Deutschland aber selten übertragenen Sportart absolute Spitzenwerte. Noch erheblich mehr Zuschauer sahen Beiträge über die Kanu-EM in der ARD-Tagesschau (6,18 Mio am Sonntag), den ARD-Tagesthemen und im ARD-Sportstudio. Daneben produzierte der Rundfunk Berlin-Brandenburg als Host Broadcaster zahlreiche Beiträge für das eigene und diverse andere ARD-Regionalprogramme sowie den ARD-Hörfunk.
Doch nicht nur im Inland war die Kanu-EM zu sehen, auch international wurden die Wettkämpfe aus Brandenburg übertragen: In 59 Ländern Europas und Asiens war die Kanu-EM live oder zeitversetzt im Fernsehen zu empfangen. Die nationalen Fernsehprogramme von Ungarn und der Slowakei übernahmen ebenso das vom RBB produzierte Weltsignal wie der Spartensender Eurosport. Dieser zeigte insgesamt sechs Stunden lang die Semifinals und Finals live bzw. zeitversetzt und strahlte sie nicht nur in Europa aus, sondern auch über sein Programm für Asien und den pazifischen Raum. Darüber hinaus waren auch der Privatsender RTL und das Stadtfernsehen Brandenburg mit eigenen Kamerateams vor Ort.
Insgesamt hatte der RBB rund 19 Kameras und 100 Mitarbeiter im Einsatz, um optimale Bilder zu produzieren – mit Kosten in sechsstelliger Höhe ein ähnlicher Aufwand wie bei einem Fußball-Länderspiel.



