Sie sind hier:
11.2.2012 : 2:07 : +0100



Wassersport News - DLRG Bericht Junioren Rettungspokal 2009

Unter den Augen der Bundestrainerin - Westfalens Junioren dominieren Rettungspokal - Die schnellsten Rettungsschwimmer zwischen 14 und 18 Jahren kommen aus Westfalen.

Dieses Ergebnis steht nach zwei Wettkampftagen beim Junioren Rettungspokal der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) fest.

Bad Nenndorf/Warendorf. DLRG-Bundestrainerin Anne Lühn ist zufrieden mit den Leistungen, die der Rettungsschwimmer-Nachwuchs am vergangenen Freitag und Samstag beim Junioren Rettungspokal in Warendorf und Beckum zeigte. „Ich habe viele junge Talente gesehen“, ist ihr Resümee mit Blick auf die Kadernominierung für die Junioren Europameisterschaft im September. Vorne dabei die jungen Athleten des Landesverbandes Westfalen.

Seit 2003 findet der Junioren Rettungspokal der Deutschen-Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) für Rettungsschwimmer im Alter von 14-18 Jahren an wechselnden Orten der Bundesrepublik statt. 2009 reisten die Juniorenmannschaften aus 14 Landesverbänden nach Westfalen. Am 26. und 27. Juni zeigten sie in der Schwimmhalle der Bundeswehr-Sportschule Warendorf sowie im und auf dem Tuttenbrocksee in Beckum, wie schnell sie im Ernstfall retten können. Dabei verfolgte Rettungssport-Bundestrainerin Anne Lühn die zehn Indoor- und fünf Outdoor-Wertungen mit wachsamen Augen. Mit den Resultaten wird sie in den kommenden Wochen bestimmen, welche Athleten sie im September zur Junioren Europameisterschaft in den Niederlanden mitnehmen wird. „Die Punkte entscheiden, ob und in welchen Kader es die Schwimmer schaffen.“

Bei der kommenden Auswahl stehen die Chancen für die jungen Rettungsschwimmer aus Westfalen gut. Sie glänzten beim Junioren Rettungspokal durch schnelle Rennen in der Halle und mischten auch in den Outdoor-Finalläufen ordentlich mit. Im Vergleich aller Landesverbände bedeutete das für Westfalen Platz 1 mit deutlichem Abstand vor den Landesverbänden Sachsen-Anhalt und Baden. Erfolgreichste westfälische Juniorinnen waren Gesamtsiegerin Theresa Franz und Teamkollegin Fabienne Göller (Platz 3 Gesamtwertung Damen), bester männlicher Westfale war Nico Pahmeyer mit Platz 4 der Gesamt-Mehrkampfwertung bei den Junioren.
 
Nach der letzten Siegerehrung am Samstagabend im Kolpinghaus Warendorf ließen sich die Jugendlichen nicht lange feiern. Sie waren schlichtweg zu müde dazu. Die körperliche Anstrengung, aber auch die Aufregung schienen an den Kräften gezerrt zu haben. „Für viele der jungen Athleten war der Wettkampf aufregend, weil sie dort geschwommen sind, wo jeden Oktober die Großen an den Start gehen“, erklärt Bundestrainerin Lühn. Die „Großen“ messen sich einmal im Jahr beim Deutschlandpokal unter den Landesverbänden, aber auch mit der internationalen Konkurrenz. Von einer dortigen Teilnahme kann der Nachwuchs noch träumen. Vorerst dürfte aber die Kadernominierung für die Europameisterschaft in die Nachtgebete eingeschlossen worden sein.

Silke Keul

Von: Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. an Divers Travel Guide

Übertrage Ihre Bewertung...
Noch nicht bewertet. Seien Sie der Erste, der diesen Beitrag bewertet!
Klicken Sie auf die Bewertungs-Sterne, um diesen Beitrag zu bewerten.
29.06.2009 09:51 Alter: 3 Jahre