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13.10.2008 : 18:05 : +0200

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Überraschungsei-Verbot - Dieses Ei sollte ungelegt bleiben

Mit dem Verbot von Überraschungseiern schießt die Kinderkommission des Deutschen Bundestages gehörig übers Ziel hinaus.

Ein solches Ei sollte ungelegt bleiben. Mit diesen Worten kommentierte Bayerns Gesundheits- und Verbraucherschutzminister Otmar Bernhard die Vorschläge. Bernhard: "Jedes Kind ist mit Überraschungseiern groß geworden. Sie haben Kultstatus.

Jetzt nach Jahren auf die Idee zu kommen, dass die gelbe Dose in der Schokohülle verschluckt werden könnte, ist absurd." Laut Bernhard lägen der bayerischen Marktaufsicht keine Zahlen vor, dass es in der Vergangenheit Probleme mit Produktkombinationen aus Spielzeug und Lebensmitteln gegeben hätte.

Die bestehenden Sicherheitsvorschriften seien ausreichend, um Kleinkinder vor dem Verschlucken von Spielzeugkleinteilen zu schützen. Nicht einmal bei der Europäischen Kommission gäbe es Bestrebungen, ein solches Verbot in der Neufassung der Spielzeugrichtlinie zu verankern.

Kaum seien die Vorschriften für die Krümmung der Gurke vom Tisch, darf laut Bernhard die Regelungswut einiger nicht neue Blüten schlagen

 

Anmerkung der Redaktion: das Sommerloch treibt bei unseren Politikern in diesem Jahr besonders schöne Blüten.... RG

 

Von: Staatsministerium Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz Bayern an DTG-Media

07.08.2008 13:27 Alter: 67 Tage