SUBEX Taucher News - Eine Idee zum Nachmachen: Wasser sparen auf der Tauchbasis
Tauchen: Jeder aufgeklärte Taucher weiss, wie die empfindlichen Korallenriffe samt Bewohner durch ordentliche Tarierung, Clean-up Days und Öko-Tourismus verantwortungsbewusst geschützt werden
Reicht das als Beitrag zum nachhaltigen Umweltschutz einer Tauchbasis? Es reicht nicht!
In der Wüste Ägyptens ist Frischwasser ein knappes Gut. Und es tut im Herzen weh zu sehen, wie kubikliterweise und mehrmals täglich das kostbare Nass aus den Auswaschbecken in den Abfluss gespült wird.
Je grösser die Basis, umso mehr Wasser versickert.
Die SUBEX Tauchbasis im Mövenpick Resort El Quseir bedient täglich bis zu 120 Taucher. Übersetzt heisst das, es wurden pro Tag 3.600 bis 4.000 Liter Wasser allein durch die
Reinigung in den Auswaschbecken verbraucht.
Dem Unternehmen SUBEX, dass sich mit seiner Öko-Bucht und dem besonderen Riffschutz, mit der selbst limitierten Anzahl an Tauchern pro Tag, mit dem Engagement bei der HEPCA und der El Quseir Charta jedes Jahr aufs Neue „grün“ auszeichnet, musste einfach eine Lösung für die unverhältnismässig grosse Menge an produziertem Schmutzwasser finden.
Es erschien der Tauchbasis zu wenig, die Gäste dazu anzuhalten das SUBEX-eigene Mietmaterial nicht nach jedem Tauchgang zu reinigen, sondern dieses am Ende des Urlaubs den Mitarbeitern zu übergeben, die dann ohnehin die Reinigung – genau einmal - durchführen.
Und Flossen sind fürs Salzwasser gemacht. Warum diese überhaupt ins Becken tunken?
Trotzdem musste eine Lösung zur rapiden Senkung des Wasserverbrauchs her:
SUBEX im Mövenpick reinigt fortan in zwei schlanken, von jeweils beiden
Seiten zugänglichen Frischwasser-Auswaschstationen. Diese Säuberungsanlagen sind unterteilt in drei Abschnitte:
Einen für Regulator und Masken, einen für Jackets und einen für Tauchanzüge. Der Trick ist nicht, die Materialien einzuweichen, sondern diese nur kurz abzubrausen.
Dafür hängen Kleiderbügel zum Aufhängen und Frischwasserduschen über jedem Abschnitt.
Dies ist viel hygienischer als die Auswaschbecken- Methode.
Denn wer wäscht seinen Anzug oder Regulator gerne in den verdünnten Überbleibseln des Tauchanzugs des Vorgängers aus?
Seitdem herrscht ausserdem Ordnung und Platz. Das Material wird abgebraust und
aufgehängt. Niemand geht mehr auf die Suche nach dem eigenen Tauchanzug in der Tiefe
eines Auswaschbeckens.
Nach einer Testphase von drei Monaten seit April steht fest: Am End wird das erreicht,
was oberstes Ziel war: Die Reduktion des täglichen Wasserverbrauchs. Um über 50% an
der Auswaschstation selbst und um über ein Fünftel für die gesamte Tauchbasis!





