Stapellauf für neue Messe: Wassersportmesse Beach & Boat feiert Premiere
News Beach & Boat, Wassersportmesse Leipzig (12.02. - 15.02.2009) Mit einer neuen Publikumsmesse verstärkt die Leipziger Messe ab 2009 ihr Engagement im Frühjahr.
Pünktlich zur Eröffnung der Wassersportsaison findet vom 12. bis 15. Februar 2009 auf dem Leipziger Messegelände erstmals die Beach & Boat statt.
Zur neuen Wassersportmesse werden Produktneu-heiten und Dienstleistungen in den Bereichen Boote, Bootszubehör und Wassersportausrüstung, Segeln, Surf- und Tauchausrüstung sowie Angel-sport präsentiert.
Zudem können sich Wasser- und Freizeitsportler über Surf- und Angelreisen, Wassersportdesti-nationen und Wasserwandern, Häfen, Marinas und viele weitere wassertouristische Attraktionen in der Region informieren
Das Kerneinzugsgebiet der Beach & Boat — Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen — zählt über acht Millionen Einwohner, von denen laut Allensbacher Werbeträger-analyse im Jahr 2006 jeder neunte Wassersport betrieb.
In Bundesländern mit etablierten Wassersportrevieren, beispielsweise Berlin und Brandenburg, liegt dieser Anteil bei 20 Prozent und mehr. „Das Potenzial des noch jungen Wassersportmarktes des Leipziger und des Lausitzer Seenlands ist enorm“, betont Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Leipziger Messe GmbH.
„In den kommenden Jahren gilt es, vor allem Einsteiger für den Wassersport in diesen Regionen zu begeistern und zugleich den Wasser-tourismus anzukurbeln. Die Beach & Boat wird dazu einen entscheidenden Beitrag leisten.“
Insbesondere Leipzig sei wassertouristisch hervorragend aufgestellt, weiß Christian Gute, Projektdirektor der Beach & Boat: „Leipzig und sein Umland werden perspektivisch über Wasserflächen mit einer Gesamtgröße von 175 Quadratkilometern verfügen, größtenteils verteilt auf 23 Seen, sowie über ein dichtes Wasserwegenetz mit 220 Kilometern Länge.“
Aktuelle Branchentrends bestätigen das neue Messekonzept. Nach Einschätzung des Deutschen Boots- und Schiffbauerverbandes (DBSV) schwimmt die deutsche Wassersportbranche derzeit auf einer Erfolgswelle. Mehr als die Hälfte der Bootsbaubetriebe, Zubehörhersteiler und Wassersport-Dienstleister erwartet laut einer DBSVUmfrage für 2007 und 2008 deutlich bessere Geschäfte als 2006. Damit ist die Stimmung eindeutig positiver als in den Vorjahren.
Prominenter Bo(o)tschafter: Staatsminister Thomas J urk übernimmt Schirmherrschaft
Dass die Weiterentwicklung des Leipziger und des Lausitzer Seenlandes auch auf Landesebene höchste Priorität genießt, zeigt das Engagement des Sächsischen Staatsministers für Wirtschaft und Arbeit, Thomas Jurk, der die Schirmherrschaft für die Beach & Boat übernommen hat. „In beiden Regionen hat sich in den vergangenen Jahren ein europaweit einmaliger Landschaftswandel vollzogen — vom traditionsreichen Braunkohlerevier zum attraktiven Freizeit- und Naherholungsgebiet“, erklärt Thomas Jurk.
„Die Beach & Boat bildet die ideale Klammer zwischen diesen beiden touristischen Vorzeigeprojekten und soll einen grundlegenden Beitrag zur Standortentwicklung im Freistaat Sachsen leisten. Das enorme wassertouristische Potenzial beider Destinationen auch über die regionalen Grenzen hinaus bekannt zu machen, ist ein maßgebliches Anliegen der Sächsischen Staatsregierung. Die Schirmherrschaft über die Beach & Boat habe ich daher sehr gern übernommen.“
„Das Potenzial ist gigantisch“, bestätigt auch Christian Conrad, Betreiber des Cospudener, Kulkwitzer und Hainer Sees und Vorstandsmitglied im Landestourismusverband Sachsen e.V. „Wir verzeichnen seit geraumer Zeit eine spürbar wachsende Gästezahl, auch über die Grenzen der Region hinaus. Am Cospudener See sind beispielsweise sämtliche Bootsliegeplätze vermietet. Von der Beach & Boat verspreche ich mir vor allem eine Signalwirkung — die Messe als Symbol für die gesamte aufstrebende Wassersportregion.“
Von A wie Angeln bis Y wie Yacht
Das Angebot der Beach & Boat umfasst einerseits die klassischen Wassersportthemen wie Segeln, Motorbootsport, Schwimmen, Strandsport und Wassertourismus. Andererseits haben auch Funsportarten auf der Messe ein Zuhause, darunter Surfen, Kiten, Wasserski, Wakeboarding sowie Jet-Ski- und Jet-Boat-Fahren. Nicht zuletzt kommen Freunde der naturnahen Erholung auf ihre Kosten. Sie können sich auf der Beach & Boat über das Wasserwandern mit Kanu und Ruderboot sowie über neue Dienstleistungen und Zubehör für Taucher und Angler informieren.
Anlaufpunkt für Investoren: Beach & Boat Business
Ergänzend zum Publikumsevent bietet der eintägige Fachkongress Beach & Boat Business am 12. Februar 2009 Investoren, Unternehmen und Verbänden der Wassersportbranche Einblicke in den noch jungen, aber potenzialreichen Wassersportmarkt des Leipziger und des Lausitzer Seenlandes. Gewerbetreibende können in der begleitenden Ausstellung in ruhiger Gesprächsatmosphäre mit Vertretern von Vermarktungsgesellschaften, Liegenschaftsanbietern, Projektentwicklern und Planern ins Gespräch kommen.
Ideeller Träger des Fachkongresses ist neben der Marketing-Gesellschaft Oberlausitz-Niederschlesien auch die Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland. Geschäftsführer Klaus Wurpts: „Das Mitteldeutsche Seenland ist wie auch die Aktivitäten der Wirtschaftsinitiative für Mitteldeutschland länderübergreifend ausgerichtet. Daher unterstützen wir eine Messe zu dieser Thematik gern.“ Für den Tourismus in der Region stelle eine derartige Veranstaltung ein wichtiges Standbein dar. „Der Ausbau der Freizeitmöglichkeiten rund um die Seen und Wasserlandschaften erhöht die Lebensqualität und macht die Region noch attraktiver“, meint Wurpts.
Die Beach & Boat findet vom 12. bis 15. Februar 2009 auf dem Leipziger Messegelände statt und wird von den Verbraucherschauen HAUS-GARTEN-FREIZEIT und mitteldeutsche handwerksmesse (7. bis 15. Februar) sowie der ImmobilienMesse Leipzig (13. bis 15. Februar) mit insgesamt rund 170.000 Besuchern flankiert. Unterstützt wird die Beach & Boat durch den Sächsischen Kanu-Verband, den Segler-Verband Sachsen, den Landestauch-sportverband Sachsen, den Sächsischen Schwimm-Verband sowie den Landesverband Sächsischer Angler.



