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8.2.2012 : 23:32 : +0100



News Segeln - 470er auf der Kieler Woche - Erstes Saisonziel nur knapp verpasst

Kieler Woche: Top 60 %, so das Ziel für die beiden 470er-Segler Henrik Simon (WSVB-L) aus Hessen und David Heitzig (NRV) aus Hamburg auf der diesjährigen Kieler Woche, der größten Regatta der Welt...

Damit hätten die beiden jungen Segler die Qualifikation für den DC-Kader (Bundeskader) erreicht. Aber das Ziel ging nicht auf, nur 3 Punkte trennten die Beiden von der Zielplatzierung. Vielleicht, so Trainer Reinhard Linke, war das Ziel zu hoch gesteckt. 60 startende Boote, davon 42 aus dem Ausland, zeigten wie leistungsstark das Feld war. Auch kamen die die Beiden mit den Bedingungen nicht so zurecht, viel Welle, wenig Wind, da fehlt nach rund 30 Trainingstagen sicher noch die Übung.

Für die Mannschaft ging es am ersten Wettfahrtag (Samstag, der 20. Juni) sehr gut los: Ein dritter Platz an der ersten Luvboje, im Ziel letztendlich sechster, war wesentlich besser als die beiden erwartet hätten. Doch schon in der zweiten Wettfahrt zeigte ihnen das leistungsstarke Feld, dass es auch andersherum laufen kann, ein schlechter Start und keine gute Startkreuz führte zu einem Ergebnis im hinteren Drittel.

Am Sonntag und auch am Montag war leider kein Wind, obwohl es vor dem Hafen sehr viel versprechend aussah. Doch konnte man nicht sehen, wie der Wind auf der rund 10km entfernten Bahn stand. Am Dienstag, der auch der letzte Wettfahrttag war – außer für die ersten zehn Boote – sah es am Anfang noch sehr gut aus; drei Windstärken mit einer kurzen und steilen Wellen bei Sonne versprachen einen guten Tag. Im ersten Lauf lag die Mannschaft Simon / Heitzig noch im guten Mittelfeld; für ihre Verhältnisse vollkommen in Ordnung. Doch dann nahm der Wind immer mehr ab und die Beiden bauten immer weiter ab, sodass die beiden folgenden Läufe ihren bis dahin insgesamt 28. Platz nicht sichern konnten.

Mit einer Endplatzierung auf dem 39. Platz und nur drei Punkten Abstand zum 36. Platz haben die beiden Segler ihr Ziel knapp verpasst. Jetzt heißt es gut vorbereiten auf die Junioren-Weltmeisterschaft in Thessaloniki, Griechenland, denn dort haben sie eine zweite Chance und müssen unter die ersten 30 Boot fahren.
Henrik Simon / ü. HSeV

Von: Günther Probst Pressearbeit HSeV an Wassersportpresse

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03.07.2009 10:57 Alter: 3 Jahre