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17.5.2012 : 18:06 : +0200



boot Düsseldorf 2009 - Abschlussbericht

boot bleibt wirtschaftlicher Impulsgeber / 238.000 hochkarätige Besucher machten der Yacht- und Wassersportbranche Mut

boot-Düsseldorf 2009: Der Optimismus kehrt zurück

Der Optimismus ist in die Yacht- und Wassersportbranche zurückgekehrt. Die angespannte Lage in der Weltwirtschaft hatte die Yacht- und Wassersportwirtschaft mit großer Skepsis auf den Verlauf der boot-Düsseldorf blicken lassen. Am 25. Januar 2009 stand nach neun Messetagen fest: Es geht noch eine ganze Menge!

238.000 hochkarätige Besucher aus 65 Ländern sorgten in weiten Teilen der Angebotspalette für zufriedene Aussteller und oft überraschend gute Geschäfte. 2008 waren es 267.000 Besucher. Auf der weltgrößten Yacht- und Wassersportmesse stellten 1.641 Austeller aus 57 Ländern in 17 Messehallen auf 220.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche Bootspremieren, neue Wassersportgeräte sowie Ausrüstungen und Zubehör vor.

"Die boot 2009 fand unter den denkbar schwierigsten Bedingungen für eine Verbrauchershow statt. Wir haben wie erwartet Besucher verloren. Aber die kaufkräftigen, am Yacht- und Wassersport Interessierten sind uns erhalten geblieben und haben der Branche Auftrieb gegeben", so Werner Matthias Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf. "Die boot hat ihre Funktion als Konjunkturbarometer und wirtschaftlicher Impulsgeber erneut unter Beweis gestellt."

Das bestätigt auch Jürgen Tracht, Geschäftsführer des Bundesverbandes Wassersportwirtschaft: "Nach dem ersten Wochenende ging ein "Aufatmen" durch die Hallen, gab es eine "psychologische Wende".

Die hohe Qualität und Kaufkraft des Publikums werden auch durch die ersten Besucherbefragungen belegt. 71 Prozent der Besucher gaben an, 2009 Boote, Ausrüstungen und Wassersportgeräte kaufen zu wollen. Knapp  60 Prozent haben bei der boot bestellt oder gekauft. 45.000 boot-Besucher kamen aus dem Ausland. Im Aufwind liegen dabei der gesamte amerikanische Raum und der Mittlere Osten.

Den Markt für Boote und Yachten kennzeichnet laut Jürgen Tracht ein klarer Trend. "Innovation und Qualität gehen beim Kunden vor Preis! Unternehmen, die kreativ sind, Komfort, Qualität und Service bieten, können sich im Markt durchsetzen."

Gerade bei Segelbooten und Segelyachten hat sich das in diesem Jahr klar gezeigt. Michael Schmidt, CEO HanseYachts AG, Greifswald: "Die boot 2009 ist für uns hervorragend gelaufen.  Sie war vom Umsatz her eine der besten seit Jahren. Eine sehr, sehr gute Messe. Fulminanter Start, tolles Publikum. Und das bis zum Schluss. Unsere Erwartungen sind weit übertroffen worden."

Verhalten allerdings ist die Nachfrage sowohl bei Motor- und bei Segelbooten im mittleren Segment von 80.000 bis 200.000 Euro.


Das Geschäft mit Großyachten hatte bei der boot 2009 nicht den Schwung der Vorjahre. Dennoch sprechen führende Werften und Händler zum Teil von guten Abschlüssen und vielen internationalen Interessenten. Albert Drettmann, Chef der Yachtagentur Drettmann, Bremen, bezeichnete die boot als die wichtigste Veranstaltung für sein Unternehmen. "Das gilt uneingeschränkt auch dieses Jahr. Wie haben gut verkauft und vielversprechende neue Kontakte geknüpft, die ein gutes Nachmessegeschäft versprechen."

Bei Ausrüstungen und Zubehör setzt sich der Trend zu mehr Komfort und Sicherheit fort. Die Nachfrage in diesem Segment liegt knapp auf Vorjahresniveau.
 
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Von: Messe Düsseldorf GmbH an Divers Travel Guide

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25.01.2009 14:46 Alter: 3 Jahre