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17.10.2017 : 13:25 : +0200


News boot 2010, Motorboote, Motoryachten


Pressemeldungen von der Wassersportmesse Boot Düsseldorf - Themenbereich Motorboote, Motoryachten und mehr beim Onlinemagazin Divers Travel Guide

Alle Angaben basieren auf Informationen der Aussteller der boot Düsseldorf 2010. Änderungen vorbehalten

 

Kleine und Große

Jeanneau präsentiert sechs neue Motorboote. Die Cap Camarat 635 DC (6,35 m) ist ein typischer Daycruiser mit kleiner Kabine, in der zwei Personen übernachten können. Die Werft spricht von skandinavisch angehaucht. Das Außenborderboot Merry Fisher 645 (6,45 m) ist ein in Frankreich sehr beliebter Typ mit riesigen, hohen Scheiben, um aus dem Salon beste Ausblicke genießen zu können.

Bis zu vier Personen können auf dem Boot nächtigen. In der Leader Kabinenboot Reihe heißen die Neuheiten Leader 8, Leader 9 und Leader 10. Im oberen Bereich ist bei Jeanneau die 12,15 m lange Prestige 39’ angesiedelt. Die GFK Motoryacht bietet viel Komfort, zwei Kabinen für vier Personen, zwei Duschbäder und einen zweiten Steuerstand auf der sonnigen Flybridge, die das Achtercockpit überdacht. 

Ihren Rumpf entwickelte Konstrukteur Michael Peters für optimale Laufeigenschaften.

Jeanneau Halle/Stand 4 / B 35

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Flüsterer

Farmonts erstes, 6, 20 m langes Elektroboot mit einem 61 PS starken wassergekühlten
Elektromotor und Z-Antrieb ist eine weitere Weltpremiere und kommt aus Antalya.

Es soll bis zu 30 km/h schnell sein.

Bei diesem Tempo soll die Ladung der Lithium- Polymer Akkumulatoren für eine Stunde Fahrzeit reichen. In dem offenen Boot aus Epoxy haben bis zu vier Personen Platz.

Farmont Yachts Halle/Stand 6 / A 10

 

Mehr als ein Tender

Nach dem Erfolg mit dem Admirals Classic Tender stellt die niederländische Werft Superior Yachts jetzt als Weltpremiere den 8,90 m langen Admirals Tender Sport im klassischen Design vor. Im Vergleich zum Classic bekam der Sport Sprayrails im Rumpf, um Spritzwasser seitlich abzuweisen und das größere Cockpit trocken zu halten. Das Cockpit bietet Platz für sieben Personen, in der kleinen Kabine mit Toilette können zwei Personen nächtigen.

In der Konsole gibt es eine Minibar. Als Motorisierung ist der Volvo 3 D Dieselmotor mit 110 PS vorgesehen, 170 oder 220 PS gibt es als Extra. Das Spitzentempo soll bei 30 kn liegen.

Arne Schmidt Yachts Halle/Stand 5 / C 20

Langfahrt Trawler

Im klassischen Trawler Stil mit Portugieser Brücke – einem äußeren Umlauf vor dem Steuerhaus – kommt die Flemming 65‘ daher. Sie entstand bereits über 20 Mal bei Tung Hwa in Taiwan, neben China einem traditionellen Bauland für Trawler.

Die Fleming 65‘ ist für weite Seereisen ausgelegt, die Baunummer 1 kehrte erst nach 20.000 sm zum Refit in die Werft zurück. Sie steht 2010 das erste Mal auf der boot Düsseldorf.

Das Hauptdeck ist im Walkaround Stil außen seitlich von achtern bis hinauf zur Portugieser Brücke begehbar. Das schränkt zwar den Raum im Salon ein, doch der ist immer noch groß genug für verwöhnte Ansprüche.

Die Rumpflänge beträgt 19,80 m. Einschließlich Bugspriet für die Ankerhalterung kommen 21,70 m zusammen. Derweil das Hauptdeck dem Steuern, Essen und Wohnen vorbehalten bleibt, gibt es eine Etage tiefer drei Kabinen für sechs Personen. Außerdem eine teilweise per Hardtop geschützte Flybridge. Im Maschinenraum verrichten zwei MAN 10 Zylinder mit je 1.100 PS ihre Dienste.

Arne Schmidt Yachts Halle/Stand 5 / C 20

Sparsamer Explorer

Sparsam beim Dieselverbrauch, groß bei der Reichweite: Das sind die wesentlichen Charakteristika der Weltpremiere Bandido 66‘. Der für die Drettmann Group in Taiwan gebaute Explorer ist die kleinste Bandido, hat nur zwei statt drei Decks, steht sonst ihren großen Geschwistern in Nichts nach. Komfortabel und luxuriös kennt auch sie keine Grenzen auf den blauen Weiten dieser Welt.

Designer und Entwickler haben innovative Technik mit purem Design vereint. Mit einer Länge von 20,60 m, einer Breite von 6 m und einer Höhe von 6,65 m ist sie perfekt für alle Pragmatiker, die die Weite stilsicher und bequem entdecken möchten und denen es nicht auf die Größe ankommt.

Bei der Kleinen wurde zugunsten des Gewichts auf den Stahlrumpf verzichtet; stattdessen wurde sie komplett aus GFK gefertigt. Dies tut der ökonomischen und sicheren Explorer-Konstruktion aber keinen Abbruch, meint der Aussteller. Der Innenbereich ist mit drei Kabinen plus optionalem zusätzlichen Raum für die Crew ausgestattet. Die Holz-Optik lädt zum Wohlfühlen ein. Die klaren Linien bestätigen den Charakter der Yacht. Natürlich kann der Innenbereich auch von jedem Eigner individuell eingerichtet und ausgestattet werden.

Drettmann Group Halle/Stand 6 / E 27 – D 27

Mittelklasse Elegance

Gut und gern 200 Elegance Modelle entstanden in den letzten 14 Jahren für die Drettmann Group auf Taiwan. Weitgehend bestimmen die Eigner bei Größe, Einrichtung und Ausstattung mit. In der Mittelklasse und als eine der Neuesten sowie als Weltpremiere kommt die 20,73 m lange Elegance 68‘ nach Düsseldorf. Die 48 t schwere Flybridge Motoryacht aus vollem GFK bietet drei Kabinen für Eigner und sechs Gäste sowie eine Kabine für die Crew. Motorisiert ist sie mit zwei je 1.360 starken MAN 12 Zylindern. Zu den Besonderheiten zählt ein Böning-Schiffskontrollsystem an beiden Fahrständen sowie ein vielfältig nutzbarer, wendiger Williams Tender mit Sattelsitz, Weber Motor und Jet Antrieb.

Geschirrspüler, Waschmaschine und Trockner, ein geräumiger Kühlschrank und ein
Seewasseraufbereiter sind in dieser Klasse selbstverständlich. Drettmann Group

Halle/Stand 6 / E 27 – D 27

Die Größte der boot 2010

Die Elegance 122 RPH, stattliche 37,19 m lang und 7,98 m breit, zeichnet sich durch eine klare, moderne und gleichzeitig elegante Inneneinrichtung aus. Die Drettmann Group entwickelte diese Düsseldorfer Weltpremiere für den zukünftigen Yachteigner ein individuelles, schnörkelloses und geschmackvolles Interieurkonzept. Wie alle Drettmann Bauten entstand auch diese GFK Motoryacht in intensiver Zusammenarbeit mit dem Kunden.

Sie wurde von den Designern sowie von Claudia und Albert Drettmann bis ins kleinste Detail abgestimmt und perfektioniert. Auf der Motoryacht mit riesiger Flybridge gibt es fünf Kabinen für Eigner und Gäste, drei für die Crew und sechs Bäder. Die beiden MTU 16 Zylinder entfalten zusammen 7.300 PS, der Generator für die Stromversorgung an Bord 88 PS. Die Dieseltanks fassen 18.018 l, der Wasseraufberiter wandelt pro Stunde 200 l Seewasser in Süßwasser um.

Für die Navigation gibt es drei Steuerstände – auf der Brücke, auf der Flybridge und (besonders für rückwärtige Anlegemanöver im Hafen gedacht) im achterlichen Cockpit auf dem Hauptdeck. Der Tenderkran trägt bis zu 600 kg.

Drettmann Yachtagentur Halle/Stand 6 / E 27 – D 27

Kleine Linssen

Erfreulicherweise bauen Werften auch wieder kleinere Modelle für Einsteiger. Ein solches Exemplar ist die Linssen Grand Sturdy 25.9 Sedan aus den Niederlanden, die in Düsseldorf ihre Weltpremiere feiert. Sie ist vom Steven bis zur Badeplattform 8,20 m lang und nach CE Klasse C gefertigt. Der vollschlanke Rumpf bietet trotz der Kürze reichlich Raum unter Deck für die Vorschiffskabine mit Doppelbett, abgetrennte Bereiche für den Dusch- und den Toilettenraum und einen 8,5 qm großen Salon mit der Pantry. Amerikanisches Kirschholz – das ist strukturreicher als das Europäische - bestimmt das Interieur und sorgt im Zusammenspiel mit dem beigefarbenen Leder des U-förmigen Sofas für harmonische Eleganz.

Bei schönem Wetter ist der Salon nach achtern hin zum Cockpit auf gleicher Ebene komplett zu öffnen.

Linssen Halle/Stand 15/ F 25

Retrolook für Stahlboot Aufwertung

Nach der 60‘ Retro Line zeigt die niederländische Werft De Boarnstream zum ersten Mal in Düsseldorf die 14,99 m lange und nach CE A gefertigte Boarncruiser 50‘ Retro Line. Wie der Name schon verrät, ist der 32 t schwere Stahlkreuzer (kann auch in leichterem Alu bestellt werden) mit ausladendem Tulpenbug mit viel Holz angereichert: mit einem Teakdeck außen, mit Wallnussholz und Wengé innen.

Doch auch andere Materialien sind möglich. Innen wirkt alles elegant und erinnert nicht mehr an die schlichten holländischen Stahlbauten der 70er Jahre. Der Eigner hat sein großzügiges Schlafreich achtern, davor gibt es eine Kabine mit Etagenbett. Ganz vorn sind die Kabinen für die VIP-Gäste mit zwei V-förmig angeordneten Einzelbetten. Im Rund angeordnete Sofas und Sessel sind der Garant für nette Salongespräche. Naiad Stabilisatoren federn seitliche Wellen weitgehend ab, zwei Perkins Diesel sorgen für den Vortrieb des Verdrängers.

De Boarnstream Halle/Stand 15/ A 25 – A 41

Schnuckelig

Auf Einsteigermodelle hat man sich bei der niederländischen Pedro Werft besonnen. Üblicherweise baut die Werft Stahlkreuzer. Das GFK Kasko der 8,45 m langen Pedro Cantia 28‘ entstand deshalb außer Haus. Der Entwurf basiert auf englischen Lotsenbooten, nach CE B Klassifizierung eignet sich Pedros Kleine auch für Küstengewässer. Sie hat einen geschlossenen Salon, der durch zwei Flügeltüren zum achterlichen Cockpit weiträumig zu öffnen ist.

Außen kann man auf den Seitendecks um den Aufbau herumgehen. Innen sorgt das Interieur aus Teakholz für ein klassisches Ambiente. Der Salon ist mit L-Sofa für vier Personen ausgelegt. Der Einzelsitz am Steuerstand und der Pantryblock dahinter sind zweckmäßig gehalten. Achtern und vorn bieten die beiden Kabinen vier Schlafplätze. Ein 55 PS starker Volvo Penta Diesel treibt den schnuckeligen Verdränger an. Außerdem wird eine
überarbeitete Pedro 43‘ Bora zu sehen sein, ein stählerner Trawler, der sich bereits seit vielen Jahren im Markt etabliert hat.

Pedro-Boot Halle/Stand 15 / A 55 - A 56

Offene Tunesierin

Im kantigen Look - den Wally für seine Tender kreierte und den andere Werften adoptierten - beeindruckt das in Tunesien in Sandwichbauweise produzierte 6,99 m lange und ohne Motor 820 kg leichte Smartboat 23‘. Die Werft verspricht dank eines speziell geformten Rumpfes eine flache Heckwelle, geringen Wasserwiderstand und sparsamen Kraftstoffverbrauch. Der Prototyp wird mit Außenbordmotoren bestückt, bis zu 2x 60 PS verträgt der Heckspiegel. Künftig soll es auch Varianten mit Volvo Penta Einbau Dieseln oder Kräutler Elektromotoren geben. Marc van Petghem und Vincent Lauriot Prévost zeichnen sich für den Entwurf des offenen Sportbootes mit Mittelsteuerstandskonsole verantwortlich.

Smartboat Halle/Stand 5 / B 22

Spanische Muse, französische Arcoas

Blue Yachting aus Bremen zeigt erstmals in Deutschland die Muse 44’ der spanischen Rodman Werft, außerdem Motorboote von Arcoa aus Frankreich. Die Muse 44‘ ist eine rund 13,50 m lange Motoryacht.

Blue Yachting Halle 6

Durchdachte Hellwigs

Hellwig aus Erkelenz, die bedeutendste deutsche Werft für trailerbare Motorboote in der Klasse 4 bis 7 m mit und ohne Kajüte, zeigt als Weltpremieren auf der boot 2010 die Milos V 580 Bowrider und die V 700. Bei einem Bowrider wird der normalerweise geschlossene Bugbereich – als Open Bow bezeichnet - für zusätzliche Sitzplätze genutzt. Auf der 5,80 m langen Weltpremiere Milos V 580 Bowrider haben drei Personen bequem Platz, dahinter im Cockpit weitere vier bis fünf.

Der Open Bow lässt sich durch eine Kunststoffeinlage verschließen, die schnell aus einem Staufach entnommen wird. Darauf kann man noch eine Sonnenliege für drei Personen plastzieren, die in einem Staufach ruhen. Auf bis zu 36 kn beschleunigt ein MerCruiser Motor die Milos 580, die je nach Motorisierung etwa 2.050 kg auf die Waage bringt.

Als weitere Weltneuheit zeigt Hellwig die 7 m lange V 700 mit zwei Schlafplätzen, Toilette und großer Sitzrunde in der Vorschiffskabine. Je nach Motorisierung mit MerCruiser Einbaumotoren von 225 bis 385 PS wiegt die V 700 rund 1.450 kg.

Hellwig Boote Halle/Stand 9 / A 22

Drei neue Fairlines

Fairline aus Großbritannien wartet mit drei Deutschland Premieren auf, der Targa 58’ Gran Turismo, der Targa 44‘ Open und der Squadron 65. Die Targa 44’ Open ist ein rund 1,50 m langer Sportcruiser mit Steuerstand im offenen Cockpit, zwei Kabinen und Salon unter Deck.

Die Targa 58‘ Gran Turismo ist ebenfalls ein Sportcruiser mit Steuerstand im offenen Cockpit, aber drei Kabinen und Salon unter Deck. Die Squadron 65‘ zählt zur Gattung der Motoryachten mit Flybridge. Im Unterdeck gibt es vier Kabinen für Eigner und Gäste. Auf dem Hauptdeck den Innensteuerstand, die Pantry, den Essplatz und den Salon.

Fairline Halle/Stand 6/ E 61

Elektrische Nimbus

Nimbus aus Schweden hat eine 8 m lange Motoryacht mit Elektromotoren enwickelt. Die soll bis zu 27 kn schnell sein. Ob die erste Elektrische von Nimbus auch auf der boot 2010 zu sehen ist, stand bei Redaktionsschluss noch nicht fest. In jedem Fall werden Pläne gezeigt.

Nimbus Halle/Stand 4 / B 57

Ein Fuß mehr

Die Sunseeker Portofino 48‘ (15,39 m) feiert in Düsseldorf ihre Deutschland Premiere. Im Gegensatz zum Vorgängermodell, der Portofino 47‘, ist die Neue geringfügig länger und innen komplett überarbeit. Sie besticht mit einer beachtlichen Eignersuite achtern, die sich über die gesamte Breite erstreckt und auf beiden Seiten über zwei große Fensterflächen verfügt, sowie einer VIP-Gästekabine im Bug mit einem pfiffigen Bettsystem: das Doppelbett lässt sich problemlos in zwei Einzelbetten umwandeln. Den Mittelpunkt bilden Salon und Pantry. Das stilvolle Interieur der Yacht weist viel Liebe zum Detail auf und überzeugt mit einer Auswahl an hochwertigen Materialien sowie einem edlen Mix aus Hölzern, Lackierungen und Glaselementen.

Angetrieben wird sie von einem Pod-Antrieb, mit dem das Manövrieren zum Kinderspiel wird. Charakteristisch für den Cockpitbereich sind die großflächigen geschwungenen Scheiben, die sich harmonisch in die Silhouette einfügen. Die Portofino 48‘ gibt es als klassische Open mit konventionellem ausklappbaren Bimini und Persenning oder mit einem Hardtop, das sich per Knopfdruck ein- und ausfahren lässt.

Sunseeker Halle/Stand 6/ D 61

Vom Wohnwagen abgeschaut

Die Wohnwagen ähnliche Form der 14,20 m langen Stromberg 46‘ ermöglicht einen stufenlosen Lebensraum auf einer Ebene – Salon mit Innensteuerstand, Pantry, Duschbad, zwei Kabinen für vier Personen. Das Dach wird als 30 qm großes Sonnendeck genutzt – mit Außensteuerstand und Spa. Der Aussteller spricht von guten Fahreigenschaften und niedrigem Verbrauch der neuen Klasse, die nach den Standards von Norske Veritas entstand. Mit zwei je 370 PS starken Volvo Penta D6 Dieselmotoren soll die Stromberg 22 kn erreichen.

Stromberg Yachts Halle/Stand 6/ D 07

 

20er-Jahre neu belebt

Im Stil der Gentlemens Runner aus den 20er-Jahren des vorigen Jahrhunderts entstand die Frauscher 717 GT aus Österreich. Zwar an die Vorbilder anknüpfend, aber keinesfalls im Retrodesign. Das außergewöhnliche Stufenrumpfdesign ist brandaktuell, der Mittelmotor mag noch als Relikt an die goldenen Zwanziger erinnern. Das GFK Boot mit Teakdeck bietet im offenen Cockpit den Fahrstand und Platz für fünf Personen.

Frauscher Halle/Stand 5/ A 22

Renner mit Luft

Erstmals ist der englische Rib Hersteller Scorpion auf der boot – und zeigt gleich drei Ribs (Schlauchboote mit festem Rumpf): Das Sport (6,50 m), das Serket (8,50 m) und das Sting (10 m). Die Rümpfe wurden speziell für raues Wasser konzipiert. Bei so manchen Rennen vor der Küste wie England Rund waren Scorpion-Besitzer erfolgreich.

Das neue Sport mit einem Eigengewicht von 720 kg bei 1.000 kg Zuladung wird vom Aussteller als sein preiswertes Einsteigerboot bezeichnet, die Preisliste beginnt bei 44.600 Euro plus Mehrwertsteuer. Der 140 PS starke Suzuki Außenbordmotor katapultiert das Boot auf rund 35 kn. Das Serket ist gut für 50 kn. Es wiegt leer 1,66 t, verträgt eine Zuladung von 2,3 t. Bei der Motorisierung mit Außenbordern im Doppelpack kann zwischen je 175 oder 200 PS gewählt werden – Suzuki oder Mercury Verado. Das Sting verfügt über zwei Yanmar Einbaudiesel à 315 PS, mit denen Höchstgeschwindigkeiten von mehr als 50 kn drin sein sollen. Leergewicht 4,2 t, Zuladung 2 t.

Scorpion RIBs Halle/Stand 9 / D 03

Sundeck mit Sonnenschutz

Die 10,15 m lange und 3,9 t schwere Sundeck 305 ist Sea Rays Erste in der 10 m Klasse, die ein Hardtop Verdeck über dem Steuerstand im Cockpit bekommen hat. Das schützt nicht nur bei viel Sonne, sondern auch bei schlechtem Wetter. Der Sportcruiser bietet viel Platz im Cockpit und sogar eine kleine Pantry mit einflammigem Gaskocher und Abdeckung für das Spülbecken. Mikrowelle, Kühlschrank und ein weiteres Spülbecken haben ihren Platz im Vorschiff.

Die Sitzrunde dort lässt sich in ein Doppelbett verwandeln, ein weiteres Bett gibt es in der Mittschiffskabine. Im Toilettenraum lässt sich die Duschecke per Vorhang zuziehen.

Brunswick / Sea Ray Halle/Stand 9 / D 25-D 59

Modifiziert

Sanlorenzo aus Italien kündigt als Deutschland Premiere die dritte Generation der 62‘ Motoryacht an. Sie wurde so modifiziert und äußerlich den Linien der 72‘ und 82‘ angepasst, dass die Werft schon von einem neuen Modell spricht. Die Neue erhielt einen ausklappbaren Badesteg, ihr Interieur wurde dem aktuellen Stil der Zeit angepasst. Doch wie bei der Werft üblich, kann der Eigner bei der Ausstattung mitbestimmen. Unter Deck gibt es drei Kabinen für Eigner und Gäste sowie eine von der Pantry aus erreichbare Crewkabine. So ist die 62‘ für ihre Größe immerhin doch ein Raumwunder. Und hat sogar - was in dieser Klasse noch selten ist - einen Schuhschrank. Der befindet sich im Eingangsbereich der Eignerkabine.

Sanlorenzo Halle 6

Hybrid

Die drei Jacopins, Japec, Bruder Jerney und Sohn Tilen haben ein Hybridboot in der 10 m Klasse entwickelt, die Greenline 33‘. Sie kommt mit einem 75 PS starken VW Dieselmotor auf 13,8 kn, mit Elektromotor auf 5,9 kn. Elektrisch gefahren ist acht Stunden lang kein Motorengeräusch zu hören, nur das Plätschern der Wellen. Bei geringer Geschwindigkeit kann sie sogar unbegrenzt elektrisch unterwegs sein. Denn die Spezialbatterien werden permanent über Photovoltaikzellen auf dem Kajütdach nachgeladen.

Ansonsten ist das zeitgemäße Konzept mit Salon und Vorschiffskabine so ausgelegt, daß sich zwei Personen an Bord wohl fühlen, Gäste ab und zu einmal im Salon übernachten können. Das große Fenster hinter dem Pantryblock lässt sich großflächig öffen, um Kochdünste nach außen abzuleiten. Die Werft hat ihren
europäischen Händlern zunächst einmal acht Boote überlassen. Nach der boot 2010 erfolgt eine Auswertung, inwieweit Händler- oder Kundenwünsche in die künftige Serienproduktion noch einfließen sollten.

Boote Pfister Halle 5

Echter Hingucker

Mahagoni bei Rumpf und Aufbauten verleihen der am Bodensee gefertigten Aguti 20 m edlen Holzlook, weiche Rundungen ihren besonderen Schick. Mit rund 7 Millionen Euro hat die Schönheit aber auch ihren angemessenen Preis. Entworfen wurde sie von Christian Bollinger und Andreas Grieger, der ehemalige Formel I Rennfahrer Jochen Mass steuerte
Ideen bei. Gebaut wurde der Prototyp, der seine Deutschland Premiere feiert, am Bodensee.

Der Rumpf besteht aus einem mit Mahagoni überzogenen, 40 mm starkem Sandwich aus Karbon und Zedernholz. Für Frischluftzufuhr lässt sich das Salondach hochfahren, unten im
Vorschiff bieten drei Kabinen Platz für sechs Personen. Zwei je 1.200 PS starke MAN Diesel
sollen für eine Höchstgeschwindigkeit von 32 kn sorgen.

Aguti Halle 6

Predator 54‘ ersetzt Portofino 53‘

Die 17,45 m lange Sunseeker Predator 54‘ aus Großbritannien, eine Deutschland Premiere, ist die Nachfolgerin der Portofino 53‘ mit neuen Linien. Sie ist eine Open mit Glasschiebedach im Hardtop über dem Steuerstand. Das großzügige Cockpit umfasst eine
Wetbar, einen Essbereich sowie Sonnenliegeflächen achtern und auf dem Vordeck. Im
Salon mit Steuerstand bieten maßgefertigte Einbauschränke Staumöglichkeiten. Ein
hochwertiges Entertainment-System - bestehend aus Flachbild-Fernseher, DVD-Player und
Radio/CD-Player - sorgt für Unterhaltung. Im Vorschiff gibt es drei Kabinen: eine Kabine für
den Eigner mit En-Suite-Duschbad, eine Gästekabine mit zwei Einzelbetten und eine
Pullman-Kabine. Gewählt werden kann zwischen verschiedenen Dieselmotoren- und
Antriebsoptionen. Bei der Höchstmotorisierung mit 2 x 800 PS Diesel beträgt die
Höchstgeschwindigkeit 40 kn. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot bequem ins
Wasser rollen.

Sunseeker Germany Halle/Stand 6 / D 61

Herausragende Liegewiese

Die 19,37 m lange Sunseeker Predator 60‘ aus Großbritannien, eine Deutschland Premiere, ist mit ihren MAN Motoren bis zu 42 kn schnell unterwegs. Die Yacht gibt es als offene oder als Hardtop-Version. Beide warten mit pfiffigen Detaillösungen im Cockpitbereich auf. So ist zum Beispiel die Sonnenliegefläche achtern leicht versetzt angeordnet, so dass der
Stufenaufgang steuerbords von der Badeplattform zum Cockpit breiter ausfällt, während das Treppenmaß zum Backbord-Seitendeck beibehalten wird. Der Ansatz der Sonnenliegefläche ragt über die Heckgarage hinaus und bietet so zusätzliche Länge. Die Bug-Sonnenliegekissen profitieren von umklappbaren Rückenlehnen für erhöhten Komfort undbessere Rundumsicht. Sitzgelegenheiten im Cockpit sind ausreichend vorhanden, ebensoeine Wetbar für kühle Getränke. Die offene Pantry ist mit Elektro-Kühl- und Gefrierschrank, Mikrowelle/Grill und Ceranfeld Herd ausgestattet. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot bequem ins Wasser rollen. Im Vorschiff bieten drei Kabinen sechs Personen Platz.

Sunseeker Germany Halle/Stand 6 / D 61

Individuelle Aufteilung

Aus der 86‘ entwickelte Sunseeker aus Großbritannien die 26,88 m lange und mit zwei MTU Motoren bis zu 30 kn schnelle 88‘ Yacht, eine europäische Festland Premiere. Die neue 88‘
bietet gegenüber der um 60 cm kürzeren Vorgängerin mehr Platz im Crewbereich und eine
Auswahl an verschiedenen Innenlayouts. Je nach Nutzung der Yacht, ob für den privaten
oder kommerziellen Gebrauch, ob in Gesellschaft von Freunden oder Familie, kann die
Aufteilung individuell festgelegt werden. Die Flybridge kann mit einem Hardtop überdacht
werden und bietet auf Wunsch Platz für einen Whirlpool. Für die Vordeckssitzrunde gibt es
einen Tisch samt Sonnenschirm. Beim Interieur wird das amerikanische Walnussholz
favorisiert. Je nach Kundenwunsch kommen aber auch andere Materialien zum Einsatz:
Glas, Leder, Lackfarben oder Edelhölzer. Unter Deck kann zwischen drei Doppelsuiten, die
sich über die gesamte Breite erstrecken, oder einer Doppelsuite im Vordeck und vier
kleineren Gästekabinen mit je zwei Betten gewählt werden. Die hydraulisch absenkbare
Badeplattform dient gleichzeitig als Liegeplatz für ein bis zu 550 kg schweres Beiboot.

Sunseeker Germany Halle/Stand 6 / D 61

Tiefer gelegt

Beim Entwurf der Nimbus 25‘ Paragon aus Schweden berücksichtigte Sakari Mattila den Rat
von Küstenwachen und Rettungsboot-Crews. Gedacht ist die Nimbus als Tagsboot für raue
See. Der Kunstoffrumpf ist mit 26,5° äußerst tief aufgekimmt, erhielt zusätzlich an den
Außenkanten zwei Schwimmer, um auch in engen Kurven Stabilität zu wahren. Um den
Schwerpunkt des Bootes weit unten zu halten, wurde der Kajütboden gegenüber dem
Hauptdeck tiefer gelegt. Das Hauptdeck ist rund um das zentral angeordnete Ruderhaus
stolperfallenfrei. In der zweckmäßigen Kabine gibt es hinter dem Steuerstand mit Fahrer und Beifahrersitz ein Gästesofa. Durch eine Dachluke können Fahrer und Beifahrer für
besseren Überblick ihre Köpfe heraus stecken. Ein 260 PS starker Motor sorgt für ein
rasantes Spitzentempo von 38,5 kn.

Nimbus / Boote Polch Halle/Stand 4 / B 59

Trawler mit Sonnendeck

Bénéteau aus Frankreich stellt den 11,14 m langen Swift Trawler 34 Sedan erstmals ohne
Außensteuerstand auf der Flybridge vor. Die Flybridge dient hier als Abstellplatz für Beiboot, Fahrräder, Surfbretter und andere sperrige Gegenstände oder als Sonnenliege im Kingsize-Format. Den Halbgleiterrumpf, der auf einem gemeinsamen Entwurf von Joubert-Nivelt und Beneteaus Motorboot-Konstruktionsbüro beruht, hat der Trawler von den bereits etablierten großen Schwestern ST 52 und ST 42 übernommen. Auch beim Außendesign standen die Schwestern Pate. Besonders markant gestylt ist das Steuerhaus. Im Cockpit bietet eine große Backskiste reichlich Stauraum für diverses Bootszubehör. Für den Zugang zur Heckverlängerung mit Badeleiter gibt es eine Pforte, und die Vordecksonnenliege vor dem Steuerhaus erreicht man wahlweise über das StB-Seitendeck (mit Tür nach innen) oder das bestens gesicherte BB-Seitendeck.

Im Salon lässt sich ein Klappsofa zur Doppelliege entfalten. Gäste- und Eigenerkabinen befinden sich im Vorschiff. Ein 425 PS starker Cummins-Diesel ist für eine Höchstgeschwindigkeit von 21 kn gut.

Bénéteau Halle/Stand 4 / A 57

42er mit Fly, 30er ohne

Mit der 13,99 m langen Antares 42‘ krönt Bénéteau sein Tourenprogramm. Die Nachfolgerin der Antares 12 vereint ein elegant-schnittiges Profil mit viel Wohnraum und gepflegtem Innendesign. Mit der Deutschland Premiere schließt die Werft von der französischen Atlantikküste die Rundumerneuerung des Sportfischerboote-Programms ab. Mit zwei 380 PS
starken Yanmar-Motoren mit Wellenantrieben erreicht die Antares 42‘ eine
Spitzengeschwindigkeit von knapp 30 kn. In die elegant gestreckten Linien wurde eine
Flybridge integriert. Unter Deck steht die Neue größeren Yachten in Sachen Platzangebot
und Bewegungsfreiheit um nichts nach. Zahlreiche Lösungen an Bord machen deutlich, wie optimal das verfügbare Innenraumangebot genutzt wird. Die Antares 42‘ hat zwei Kabinen und zwei Bäder, eines davon mit separater Dusche. Der Salon lässt sich so umbauen, dass bei Bedarf zwei zusätzliche Schlafplätze entstehen.

Nach gleichem Konzept – aber kleiner – entstand die 10,22 m lange Antares 30’S, eine Weltpremiere in Düsseldorf. Auch ihr Salon lässt sich zum Gästeschlafzimmer umwandeln. Im Vorschiff gibt es zwei Kabinen, für den Eigner mit Doppelbett, für die Gäste mit Etagenbetten.

Bénéteau Halle/Stand 4/ A 57

Air Steps helfen Sparen

Die 13,70 m lange Monte Carlo 42‘ von Bénéteau ergänzt das Sport Cruiser-Angebot mit Air Step Rumpfform. Die für den Toureneinsatz konzipierte Monte Carlo 42‘ vermittelt ein ebenso sanftes wie sportliches Fahrgefühl, meint die Werft. Die gemeinsam von den Beneteau-Konstrukteuren Patrick Tableau und Maud Tronquiez und dem Hydrodynamikspezialisten Rémi Laval-Jeantet entwickelte innovative Air Step Technologie
spiegelt das Engagement der Werft in Sachen Umweltschutz wider. Diese innovative
Technologie bietet die Möglichkeit, den Rumpf zu verlängern und gleichzeitig die
erforderliche Motorleistung zu reduzieren.

Für die Motorisierung hat die Werft zwei je 370 PS starke Diesel mit Volvo Penta IPS Antrieben und Joystick für leichtes Anlegen gewählt. An Bord ist alles darauf abgestellt, das Leben an Bord so angenehm wie möglich zu machen. Die umbaufähige Cockpitsitzbank achtern mit Beibootgarage darunter ist je nach Bedarf als große Sonnenliege oder als gut geschützter Sitzbereich nutzbar. Aus der Heckgarage lässt sich das Beiboot per Seilwinde zu Wasser lassen. Großzügige Stehhöhe und harmonisch auf mehrere Ebenen verteilte Wohnflächen sorgen dafür, dass auch unter Deck im Salon und in den drei Schlafkabinen kein Gefühl der Beklemmung aufkommt.

Bénéteau Halle/Stand 4 / A 57