IFA 2008 Berlin News - Teil 7, das aktuelle IFA Special
IFA 2008 Berlin News - Teil 7 - das aktuelle Messe Special - IFA Presseticker bei DTG-Media
IFA Top-Themen
medienwoche@IFA: BBC-Chef – Öffentlich-Rechtliche können digitale Revolution beschleunigen
Der Director-General der BBC London, Mark Thompson, hat sich auf der IFA vehement für die Einbeziehung der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten in die Entwicklung der neuen Medien ausgesprochen. Es sei falsch, die Öffentlich-Rechtlichen nur als Problem und Anachronismus zu sehen. Sie würden eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und Einführung neuer Technologien, wie dem Sprung vom analogen zum digitalen terrestrischen Fernsehen, spielen. In Deutschland ebenso wie in Großbritannien hätten diese Anstalten aus ihrer Tradition heraus ein großes Wissen, betonte der Chef der British Broadcasting Corporation bei seiner Keynote zum Thema „Public Service Broadcasting and New Media“ am Dienstag im Rahmen des Kongresses der medienwoche@IFA. Diese Erfahrung könne genutzt werden, um die digitale Revolution zu beschleunigen. Die digitalen Plattformen würden längst keiner Splittergruppe mehr dienen, sondern eine Massenplattform darstellen, sagte Thompson. So hätten 8,5 Millionen britische und 5,1 Millionen internationale User das Internetangebot der BBI zur Olympiade genutzt und 40 Millionen Videostreams abgerufen.
Technisch-Wissenschaftliches Forum: Sprachbarrieren werden überwunden
„Ze zan chai na li“ spricht Hwa Wang ins Mikrofon. Prompt erscheint die Übersetzung nicht nur auf dem Bildschirm, sondern wird auch von einer Computerstimme gesprochen: „Where is the station (wo ist der Bahnhof)?“ Gleichzeitig wird die englische Frage schriftlich zurück ins Mandarin übertragen, so dass die junge Chinesin auch die Korrektheit der Übersetzung prüfen kann. IBM Deutschland stellt im Technisch-Wissenschaftlichen Forum (TWF) der IFA unter anderem die „Natural Language Translation“ vor, die in schriftlicher Form bereits beispielsweise in Lotus Sametime oder Second Life die Kommunikation in unterschiedlichen Sprachen erleichtert. Die chinesische Variante wurde speziell für die Olympischen Spiele entwickelt und ist deshalb vom Wortschatz her auf touristische Themen ausgerichtet. In der Zukunft soll die „Natural Language Translation“ Sprachhürden auch bei persönlichen Gesprächen beseitigen, sagt Américo Machado, Electronics Industry Leader North East Europe bei IBM. Dann soll es möglich sein, dass sich zwei Menschen, die unterschiedliche Sprachen sprechen, nahezu fließend unterhalten können, indem sie dazu beispielsweise ihre Handys benutzen und daraus jeweils die Worte des Gegenübers in der Übersetzung hören.
(Halle 5.3, Stand 6)
Technisch-Wissenschaftliches Forum: Japanische Forscher machen die Tischdecke zum Netzwerk
Elektrische Geräte ganz ohne Kabel, aber auch ohne WLAN oder Bluetooth zu verbinden, das ist japanischen Forschern des National Institute of Information and Communications Technology (NICT) gelungen. Im Technisch-Wissenschaftlichen Forum (TWF) der IFA stellen sie ihr „Two Dimension Communication System“ vor. Dabei sind leitfähige Drähte in einer zwei Millimeter dicken Kunststoffdecke verlegt. Mit einem entsprechenden Verbindungsteil ausgestattete Geräte lassen sich so problemlos miteinander verknüpfen, wobei nur maximal ein Prozent der elektromagnetischen Strahlung in den Raum absorbiert wird. Auf einem Schreibtisch können das Computer, Monitor, Tastatur, Maus, Lautsprecher und Webcam sein, am Boden auch Fernsehempfänger, DVD-Player, Telefon- und Faxgerät. Zukünftig soll es möglich sein, das „Surface-LAN“ auch in Stoffen wie Tischdecken und Teppichen zu integrieren, so Forscherin Bing Zhang. In zwei bis drei Jahren könnte das System reif für die kommerzielle Anwendung sein.
(Halle 5.3, Stand 11)
Branchen- und Produkthighlights der IFA
Schlank, schön und intelligent
Auf seinem über 2.700 Quadratmeter großen Messestand in Halle 11.2 will
LG Electronics zeigen, wie smarte Technologie und stylisches Design zum digitalen Lifestyle von morgen verschmelzen. Besondere Highlights dabei sind die Flachbild-Fernsehgeräte und Heimkino-Anlagen. Schlank, schön und intelligent – mit diesen Attributen beschreibt der Aussteller seine Full-HD-LCD-TVs. Der neue LG6100 verfügt wie der LG6000 über die charakteristische rote Rückseite und trumpft nun mit einer Tiefe von nur 4,4 Zentimetern auf. Dabei sorgt 100-Hertz-TruMotion für fließende Bewegungsabläufe und ein optimales TV-Erlebnis. Der Intelligent Sensor passt die Helligkeit, den Kontrast und die Farbwerte des Bildes automatisch an die Umgebungshelligkeit an und reduziert so den Stromverbrauch um bis zu 62 Prozent. Die passende akustische Ergänzung zur TV-Geräteserie LG6000/LG6100 liefert die Heimkinoanlage HT953TV. Wie bei den Fernsehern verbindet sich modernste Technologie mit elegantem Design. Das runde Touch Control aus der Scarlet-Familie findet sich auch in der Heimkinoanlage wieder und bildet eine optische Einheit mit den sanft geschwungenen Lautsprecherboxen.
(Halle 11.2)
Präzises Klangbild
„Sennheiser entwickelt schon lange Ohrhörer für den Live-Einsatz mit Wireless Monitor Systemen“, erklärt Produktmanager Sven Wilhelmsen. „Mit den neuen IE-Modellen haben wir unser Wissen aus dem Professional-Bereich direkt in das Kopfhörer-Segment übertragen“. Ergebnis ist die Sennheiser Professional-Linie. Die neuen Hörer nutzen dynamische Wandler, die mit einem System den gesamten Audio-Frequenzbereich abdecken. Dadurch ist selbst bei hohen Schalldruckpegeln die Verzerrrung nur minimal. Leistungsstarke Neodymium-Magnete sorgen für eine hervorragende Basswiedergabe. Die hohe Präzision im Klangbild wird zudem durch eine gute Dämpfung von Außengeräuschen ergänzt. Ohradapter in verschiedenen Größen passen die IE-Hörer optimal an den Ohrkanal an. Das Modell „IE 6“ beispielsweise bietet besonders viel Bass für moderne Rock- und Popmusik. Bis zu 20 Dezibel passive Lärmdämpfung und ein Frequenzgang von 10 bis 18.000 Hertz kennzeichnen den silber-schwarzen Ohrkanalhörer. Die neue Professional-Linie soll ab Oktober weltweit erhältlich sein.
(Halle 10.1)
Kleinste Kaffeepad-Maschine von WMF
Sie ist ständig von den Besuchern umlagert und ein farbenfrohes, kleines Produkt. Mit den Traummaßen 194 x 132 x 191 mm ist sie eine der kleinsten Kaffeepad-Maschinen der Welt. Erst vor rund zwei Jahren öffnete WMF sich mit seinen Kaffeemaschinen dem Endverbrauchermarkt. Eine spezielle, zur Maschine gehörende Tasse, Wasserbehälter und Kabel sind in die WMF 1 integriert, so dass man sie problemlos transportieren kann. Mit nur einem Knopf ist das „Maschinchen“ leicht zu bedienen. In den Wasserbehälter passt genau die Menge für eine Tasse Kaffee, d.h. es ist nie altes Wasser im Tank. Geeignet für handelsübliche Kaffeepads, macht die WMF 1 in weniger als einer Minute frischen Kaffee. Das kompakte Designstück gibt es in vier Farben kiwi (grün), berry (rot), silver und stone (grau). So viel Kreativität zeigt Erfolg: Acht Designpreise hat die WMF 1 bereits erhalten.
(Halle 4.1, Stand 207)
Individuelles Radioprogramm
Die erste Version von „ClipInc“ hat Tobit.Software auf der IFA 2003 vorgestellt. Die Technologiedemonstration und Konzeptstudie zeigte einen legalen und kostenlosen Weg für den Bezug von Musik als Alternative zu Tauschbörsen. Da Internetradio damals noch in den Kinderschuhen steckte, wurden die ersten MP3-Titel aus dem terrestrischen Radio über den PC aufgezeichnet. Auf der diesjährigen IFA präsentiert das Unternehmen aus dem westfälischen Ahaus mit „clipinc.fx“ eine völlig neue Software-Generation. Die Software indiziert das komplette Radioprogramm und bringt einen bisher unbekannten Komfort für die Hörer: Die gesamten Inhalte des Senders lassen sich aus einer riesigen Medienbibliothek auswählen. Dafür zeichnet „clipinc.fx“ Musik, Unterhaltung, Information, Kultur und Nachrichten auf und erlaubt sogar eine gezielte Suche nach Stichworten innerhalb der Beiträge. Diese neue Technologie ermöglicht dem Hörer einen komfortablen und zielgerichteten Umgang mit dem Medium Radio. Beiträge, die bisher aufgrund ungünstiger Sendezeiten verschlossen blieben, stehen jetzt per Mausklick zur Verfügung.
(Halle 12, Stand 110)
Der Lautsprecher-Ball lässt sich gerne nass machen
Auch wenn ihm das Wasser bis zum Hals steht, gibt der Lautsprecher nicht auf. Ganz im Gegenteil: Im Swimmingpool oder in der Badewanne ist der „Floating Wireless Speaker“ aus der Designschmiede Eric Beare Associates in Hongkong in seinem Element. Die RF-Technologie ermöglicht die drahtlose Übertragung des Signals eines MP3-Players über eine Entfernung von bis zu etwa 100 Metern. In den USA ist der ballförmige Lautsprecher, der einen Durchmesser von 14 Zentimetern hat, für einen Preis von 149 Dollar bereits auf dem Markt. Jetzt sucht man auch nach Vertriebspartnern in Europa.
(Halle 30, Stand 457)
Funai: IFA-Umsatzziel bereits erreicht
„Für uns läuft die IFA sehr gut, wir haben bereits am Montag unseren geplanten Umsatz erreicht“, sagt Frank B. McDowell, General Manager des Business Unit Germany der Funai Europe GmbH. Unter dem Motto „Die Wirklichkeit erleben“ stellt das Unternehmen seine aktuelle Produktpalette vor, zu der auch der erste Blu-ray-Player von Funai gehört. Ein weiteres Highlight im Sortiment ist ein neuer 32 Zoll LCD-Fernseher mit Clear Pix-Technologie. Er ist ebenso wie die kleineren Schwestermodelle mit integriertem DVB-T-Empfänger und PC-Eingang ausgestattet. Die gezeigten Versuchsmuster sind beispielhaft für eine drahtlose HDTV-Verbindung zwischen Blu-ray-Player und Fernsehgerät.
(Halle 3.2, Stand 123)
Blick in die Zukunft: Waschen ohne Waschmittel
Irgendwann werde es vielleicht möglich sein, Waschmaschinen ganz ohne Wasser zu betreiben, meinte kürzlich ein Fachhändler angesichts der allgegenwärtigen Energiespar-Ambitionen der Hersteller. Ob das gelingt, wusste bisher niemand zu beantworten. Ein Student aus Ungarn zeigte, dass Waschen ohne Waschmittel funktioniert. Levente Szabó von der Moholy-Nagy University of Art & Design ist Sieger des Wettbewerbes Electrolux Design Lab. Er überzeugte die Jury mit seinem Beitrag „E-wash” – einer Kompaktwaschmaschine, die anstelle eines Waschmittels Waschnüsse verwendet. Beim Wettbewerb Electrolux Design Lab werden alljährlich weltweit Studenten aufgefordert, umweltverträgliche und kommerziell tragfähige Produkte und Lösungen vorzustellen. Über 400 Studenten nahmen an der fünften Ausgabe teil. Wie Levente Szabó in seiner Präsentation vor der Jury erläuterte, verwenden Menschen in Indien und Nepal seit Jahrhunderten die Waschnuss (Sapindus mucorossi) als Reinigungsmittel, um ihre Kleider zu reinigen. Mit einem Kilogramm Waschnüsse komme der Durchschnittsmensch ein Jahr aus. Zudem sei die Waschnuss sehr gut für Allergiker geeignet und schone überdies die Wäsche. Szabó erklärte, der Ausgangspunkt sei für ihn die Umweltverschmutzung gewesen, die sowohl beim Waschen als auch bei Herstellung, Verpackung und Transport der Waschmittel entsteht. Er habe nach einer Substanz gesucht, die das Waschmittel ersetzen könnte. Die Waschnuss als natürliche Pflanze belaste die Natur nicht. Der Waschnussbaum ist einer der wichtigsten Bäume der tropischen und subtropischen Regionen Asiens. Der wertvollste Teil des Baumes sind seine Früchte, die seit Jahrhunderten zum Waschen verwendet werden. Die Pflanze wächst von Afghanistan bis China und erreicht dabei 25 Meter Höhe und einen Stammumfang von drei bis fünf Metern.
(Halle 4.1, Stand 101)
Für Wein ist ein Kühlschrank nicht gut genug
Es gibt Kühlschränke der verschiedensten Größen und mit exklusivster Ausstattung, doch den Liebhabern des Weins reicht das nicht. Sie schwören auf Weinklimaschränke und Weintemperierschränke, wie sie beispielsweise Liebherr auf seinem Stand in ganz unterschiedlicher Ausstattung präsentiert. Wein entwickelt seine volle Geschmackskraft nur unter idealen Bedingungen. Die Lagertemperatur und die Luftfeuchtigkeit sind dabei zwei ganz entscheidende Faktoren. Der neue Edelstahlweinklimaschrank WKes 653 passt mit seinen kompakten Maßen von 61 cm Höhe und 42 cm Breite perfekt in das Ess- oder Wohnzimmer, auf das Sideboard oder den Bar-Tresen. Die Temperatur kann zwischen 5 und 20 Grad präzise elektronisch gesteuert werden, die dimmbare LED-Beleuchtung sorgt für den notwendigen Durchblick. Die LED-Beleuchtung beim Weinklimagerät wird mit der fehlenden UV-Strahlung anderer Beleuchtungsarten begründet. Die UV-Strahlen beeinflussten den Wein, heißt es. Ein Aktivkohlfilter, der ausgewechselt werden kann, verschlingt schädliche Gerüche, die die Qualität der gelagerten Weine beeinflussen könnten. Die Spitzengeräte der Vinidor-Reihe haben bis zu drei einzelne Klimazonen, in denen die Temperatur jeweils einzeln geregelt werden kann.
(Halle 2.1, Stand 201)
Mit Tempo 640 die Hände trocknen
Dyson ist bekannt für seine filterlosen Staubsauger, die beim Saugen mit starken Zentrifugalkräften Schmutz und Staub von der Luft trennen. Mit einem extrem starken Luftstrom, der nicht mit einer Heizspirale erwärmt werden muss, trocknet Dysons elektrischer Handtrockner Airblade die Hände in kürzester Zeit. Auf den Trick kamen die britischen Ingenieure durch Zufall bei der Untersuchung des Luftflusses bei Staubsaugern. „Ein Mitarbeiter hielt seine nassen Hände vor einen Hochgeschwindigkeitsstrom ungeheizter Luft, wo sie innerhalb von Sekunden trockneten“, erzählt der Erfinder James Dyson. „Uns war sofort klar, dass wir damit die Handtrocknung revolutionieren werden.“ 38 Sekunden benötigt ein herkömmliches Gerät im Durchschnitt bis die Hände trocken sind. Das dauert den meisten Menschen in öffentlichen Toiletten zu lange, kostet wegen der notwendigen Wärme unnötig Energie und schleudert mit der warmen Luft auch noch Bakterien und Keime umher. Bei Dyson wird die Luft mit 640 Kilometern pro Stunde auf die Hände geblasen, die in zehn Sekunden trocken sind. Da zudem die Luft nicht elektrisch erwärmt wird, beträgt die Energieersparnis insgesamt rund 80 Prozent. Ein Filter entfernt zusätzlich 99,9 Prozent der Bakterien aus der Luft, bevor diese auf die Hände trifft. Wie heftig der Sturm auf die Hände bläst, kann man auf der
Home Appliances@IFA testen. Im Deutschen Museum in München, in der Neuen Nationalgalerie in Berlin und der Fischauktionshalle in Hamburg sind Airblades bereits auf den Besuchertoiletten installiert.
(Halle 7.1 C, Stand 101 )
Brother setzt auf das DIN-A3-Format
Der Kommunikationstechnologie-Spezialist Brother besetzt als erster Hersteller eine neue Geräteklasse und steigt gleichzeitig in das Business-Ink-Segment ein. Auf der IFA präsentiert das Unternehmen einen Digital-Copier-Printer und ein Multifunktionscenter für das DINA3-Format, die beide mit vier Farbpatronen mit extra großer Kapazität bestückt sind. Bis zum Jahresende soll die Großformat-Palette um zwei weitere Modelle erweitert werden. Damit bietet man erstmals Kleinunternehmen und Mitarbeitern im Home Office die Möglichkeit, selbst im A3-Format zu drucken, zu kopieren und zu scannen, ohne große Investitionen in ein teures Zentraldrucksystem tätigen zu müssen.
(Halle 17, Stand 104)
Goldmedaillengewinner bei Haier: Wo ist das Zoom?
Versprochen war, eine Goldmedaille der gerade beendeten Olympischen Spiele von ganz nah und in echt sehen zu können. Und das klappte auch. Der Berliner Hockey-Nationalspieler Andreas Keller kam zum Stand von Haier. Es fehle nur eines, wie ein Besucher aus der zweiten Reihe bemerkte: „Wo ist das Zoom, damit ich sie wirklich sehen kann?“ Haier, einer der Sponsoren der Olympischen Spiele in Peking, hatte Keller zum Bühnengespräch eingeladen. Und er war voll des Lobes über Organisation und Hilfsbereitschaft der Gastgeber. Zum Programm Kellers gehörte am gleichen Tag auch der Eintrag in das Gästebuch Berlins in Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit. Haier ist übrigens ehemals ein Joint Venture von Liebherr gewesen. Der heutige Name leitet sich von der zweiten Silbe des deutschen Namens Liebherr ab. Ursprünglich trug das Unternehmen den Namen Qingdao-Liebherr. 1984 im chinesischen Qingdao gegründet, gelang der Firma innerhalb von nur 20 Jahren der Aufstieg von einer einfachen Kühlschrankfabrik zum multinationalen Konzern. Aufgrund dieses Erfolges wird Haier oft als Musterbeispiel für den Aufstieg der chinesischen Wirtschaft angesehen. Für das kommende Jahr hat das Unternehmen, die weltweit erste Waschmaschine angekündigt, die ohne Waschmittel auskommt.
(Halle 4.1, Stand 107)
Sound mobil
Die Lieblingsmusik ins andere Zimmer oder in den Garten mitnehmen, satter Sound auf dem Balkon oder im Hobbykeller – und das ohne Installation und Kabel. Möglich macht’s das neue drahtlose Lautsprechersystem „Sound2Move“ des deutschen Audioherstellers dnt. Es besteht aus zwei leistungsstarken akkubetriebenen Bassreflex-Lautssprecherboxen, die auch 40 Meter von der Ladestation entfernt einen vollen und ausgewogenen Klang bieten. Die Lautstärke kann individuell direkt an den originell geformten Lautsprecherkugeln oder an der Ladestation eingestellt werden. Sound2Move ist die praktische mobile Erweiterung jedes PCs, Radios, MP3-Players oder jeder Musikanlage. Sämtliche erforderlichen Kabel und Adapterstecker wie Chinch zum Anschluss an die Stereoanlage sind im Lieferumfang enthalten. Die leistungsstarken Lithium-Ionen-Akkus erlauben einen Funkbetrieb bis zu vier Stunden. Die intelligente Ladetechnik ermöglicht die Musikwiedergabe auch bei aktivem Ladevorgang, der nicht länger als drei Stunden dauert.
(Halle 15.1, Stand 108a)
Wasserdicht, stoßfest und schlank
Sein neuestes Produkt-Line-up im Bereich der digitalen Consumer-Kameras stellt
Rollei auf der IFA vor. Präsentiert werden unter anderem die vielseitigen Modelle der Compact-, Slim- und Active-Serie. Dazu gehören die Rollei XS-8 und XS-10 im Slim-Gehäuse und die Weitwinkelkamera „Rollei RCP-8427XW“. Die drei Modelle erhalten ab sofort Verstärkung durch einen zweiten Lithium-Ionen-Akku sowie ein externes Ladegerät. Highlight der Saison ist die 158 Gramm leichte „Rollei X-8 Sports“, der weder Nässe, Kälte oder Schmutz etwas anhaben kann. Die Kamera ist bis zu zehn Meter Tiefe wasserdicht, bis minus fünf Grad Celsius frostsicher und übersteht Stürze aus einem Meter unbeschadet. Aufgrund der schlanken Abmessungen von 95 mal 59,5 mal 20,5 Millimeter passt die Outdoor-Kamera quasi in jede Jackentasche. Acht Megapixel, innen liegendes Objektiv mit dreimal optischem Apogon-Zoom sowie die hohe Lichtempfindlichkeit von ISO 1600 liefern tolle Bilder über und unter Wasser. 24 Motivprogramme wie Unterwasser-, Sport- oder Night-Shot-Modus bieten für jede Situation eine optimale Einstellung.
(Halle 17, Stand 103)
Kampf den Stromfressern
Erstmals auf der IFA vertreten ist die Olympia Business Systems Vertriebs GmbH. Olympia, bekannt als Hersteller von klassischer Bürotechnik, nutzt die Messe, um die breite Öffentlichkeit über die Angebotserweiterung um Consumerprodukte zu informieren. Dazu gehören vor allem die Internetradio-Linie, die Bluetooth-Freisprech-Einrichtung „Olympia Tiny“ und das Babyüberwachungsgerät „Olympia Nanny“ sowie ein Energiekosten-Messgerät und der „PowerSafer“. „Elektrogeräte wie Fernseher oder Computer werden im Standby-Modus zu unsichtbaren Stromfressern“, sagt
Heinz Prygoda, Geschäftsführer der Olympia Business Systems Vertriebs GmbH. Aus diesem Grund habe sein Unternehmen den PowerSafer entwickelt, der für jeden Haushalt ein erhebliches Einsparpotenzial im Hinblick auf die Stromkosten in sich birgt. Das Stromspargerät wird zwischen die angeschlossenen Endgeräte geschaltet. Es trennt dann den Fernseher, den DVD-Player oder die HiFi-Anlage automatisch vom Netz, sobald sich diese im Standby-Modus befinden. So lassen sich bei fünf angeschlossenen Endgeräten jährlich rund 90 Euro sparen.
(Halle 9, Stand 105)
IFA Entertainment und Emotionen
Ausnahmsweise auch für Erwachsene: Medienpädagogik bei YOUNG IFA
Natürlich findet auch am Mittwoch, dem 3. September 2008, das Showprogramm mit BMX-Rädern und Skateboards statt. Ab 13 Uhr beginnt jedoch der „medienpädagogische Nachmittag“: Im Mittelpunkt stehen Medienkompetenz und Medienbildung, denn in einer Welt, in der die Digitalisierung immer mehr Oberhand gewinnt, wird Medienkompetenz zunehmend zu einer unverzichtbaren Fähigkeit. „Comp@ass“, der Computerführerschein für Kinder, Jugendliche und Familie, erläutert deshalb den sachgemäßen Umgang mit PC und Internet. Die Berliner Fortbildungseinrichtung BITS21 hingegen richtet sich an pädagogische Fachkräfte: Mit den beiden Angeboten „Eltern-Medien-Trainer“ und „Fachprofil Medienerziehung“ steht hier die einfache und leicht verständliche Vermittlung von Medienkompetenz und Medienbildung auf dem Unterrichtsplan.
Von 13.10 bis 13.40 Uhr dreht sich im Talk mit Dr. Alexander Dix, dem Berliner Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit, alles um die Möglichkeiten, Chancen und Gefahren, die in der digitalen Welt drohen und wie man am besten und sinnvollsten mit privaten Daten im Netz umgehen sollte.
Derart mit Medienkompetenz ausgerüstet, gelingt es dann auch mit einigen flinken Mausklicks, den Weblog der YOUNG IFA aufzurufen: Dort gastiert von 14.30 bis 15 Uhr Stumpen, bestens bekannt von der Berliner Band Knorkator.
(Halle 15)
Selbst einmal Sportmoderator sein
Auch an den letzten beiden Messetagen besteht für sprachgewandte Sportfans noch die außergewöhnliche Gelegenheit, sich selbst einmal als Sportmoderator zu versuchen. Panasonic und Eurosport sind dafür eine IFA-Partnerschaft eingegangen. Im Eurosport-Bus auf der Freigeländefläche zwischen den Messehallen 3.2 und 5.2 können sich Interessierte aus einer Auswahl von Videos einen Clip aussuchen, den sie kommentieren möchten. Dieser Kommentar wird im Bus mit dem dazu passenden Bild aufgezeichnet und dann auf einer SD-Karte gespeichert, die der Kandidat geschenkt bekommt: Zweimal am Tag – um 13 und um 16 Uhr – werden die zwei besten Kandidaten auf der Panasonic-Hauptbühne in Halle 5.2 vorgestellt. Dabei wird von jedem der aufgenommene Clip präsentiert. Zum Schluss jeder Show wird der Beste auf der Bühne zum Sieger gekürt und erhält als tollen Preis einen Camcorder.
(Freigelände, Stand 4360)
Die Lindenstraße in Berlin: Georg Uecker am ARD-Stand
Georg Uecker zählt zu den beliebtesten Lindenstraßen-Stars: Seine Rolle als Dr. Carsten Flöter ist inzwischen schon so eng mit ihm verwachsen, dass er oft mit
„Dr. Flöter, Dr. Flöter!“ auf der Straße angesprochen wird. Auch Gunnar Solka
alias Peter „Lotti“ Lottmann ist seit Folge 979 ein gern gesehener Bewohner der Lindenstraße, sodass viele Fans sicherlich gleich von beiden Darstellern ein Autogramm ergattern möchten. Die Gelegenheit dazu haben Sie am Mittwoch, dem 3. September 2008, auf der IFA: Ab 16 Uhr sind Georg Uecker und Gunnar Solka am ARD-Stand und erfüllen Autogrammwünsche.
Von 16.15 bis 16.30 Uhr berichten die beiden „Verbotene Liebe“-Darstellerinnen Romina Becks und Claudia Hiersche aus ihrem Leben in der beliebten Soap, bevor auch sie zum Stift greifen und die Autogrammstunde eröffnen.
(Halle 2.2)
Die Gewinnerband des Band-Contests beim „ZDF-Fernsehgarten“ live
Mit Anna Joan & Band präsentiert das ZDF am Mittwoch, dem 3. September 2008 um 12.15 und um 15 Uhr die Gewinner des Band-Contests der beliebten Unterhaltungssendung „ZDF-Fernsehgarten“. Auf der IFA gibt die frisch gebackene Siegerband ihre Debütsingle „Mit Dir“, deren Ohrwurmcharakter sich bereits beim ersten Hören offenbart, zum Besten. Anna Joan ist ein wahres Multitalent: Sie textet und komponiert ihre eigenen Songs. Keine Spur also von seelenloser Popmusik aus der Retorte!
Eingebettet sind die zwei Konzerte in ein spannendes und abwechslungsreiches Programm, das sich dem ZDF-IFA-Motto „Wissen schaffen“ widmet: Um 11, 14 und 16 Uhr zeigen Die Physikanten, dass Naturwissenschaften alles andere als trockene Materie sind; denn die Lachtränen fließen und das Staunen steht den Zuschauern ins Gesicht geschrieben!
(Halle 6.2, Stand 102)
Die wahre Stimme von Milli Vanilli live auf der IFA
Seinen Namen kennen nur wenige, seine Stimme hingegen ist weltberühmt und von grandiosem Erfolg bestimmt: Charles Shaw ist die wahre Stimme von Milli Vanilli. Jahrelang beherrschte diese Band die Charts weltweit, verkaufte über 21 Millionen Platten und gewann sogar den Grammy. Am 15. November 1990 gab Produzent Frank Farian zu, dass die Qualitäten von Milli Vanilli eher optischer als akustischer Natur waren, nachdem bei einem Livekonzert das Playbackband hängen geblieben war. Dieses Ereignis wurde medial so sehr thematisiert, dass sogar ein Film geplant ist.
Doch wenn Milli Vanilli nicht selbst gesungen haben, wer war es dann? Bereits nach kurzer Zeit stand fest, dass Charles Shaw die brillante Stimme hinter Welthits wie „Girl you know it’s true“ ist. Am Mittwoch, dem 3. September gibt Charles Shaw gemeinsam mit Andrea López ein Live-Konzert auf der IFA: Am Stand von Trekstor tritt das Duo unter dem Namen „Brown & Sugar“ auf und spielt einen Welthit von Milli Vanilli: „Girl I’m gonna miss you“. Dieses Cover ist eine echte Weltpremiere auf der IFA und hat ungeahntes Hit-Potenzial.
(Halle 10.1, Stand 101)
Heitere Mischung aus Talk und Kochen
Am Dienstag, dem 2. September 2008, geht es heiß her in der Showküche des Plus X Award in Halle 7.1: Eventkoch Thomas Krause hat sich Miss und
Mister Berlin-Alexanderplatz und Mister Berlin eingeladen, um in einer unterhaltsamen und heiteren Mischung aus Talk und Kochen den Zuschauern einen Augenschmaus und zugleich Gaumenfreuden bieten zu können. Für die beiden Mister und die attraktive Miss ist das Showkochen natürlich ein Heimspiel. Dennoch sollten die Kochkünste für mehr reichen als Berliner Buletten, denn Thomas Krause kennt keine Kompromisse an den Kochtöpfen.
(Halle 7.1c, Stand 101 )
Da kommt Stimmung auf: Live-Performance der Berlin Adler-Cheerleader
Im IFA-Sommergarten präsentiert sich am Dienstag, dem 2. September 2008, eine wahre Augenweide: Die Cheerleader der Berlin Adler, dem Football-Team der Hauptstadt zeigen ihr Können: Mit ihrer herausragenden Performance feuern sie die Jungs ihres Football-Teams an. Der Choreograph der Cheerleader scheint bei seiner Arbeit keinerlei Rücksicht auf Naturgesetze wie Schwerkraft zu nehmen, denn wie grazil und agil die Cheerleader durch die Luft wirbeln – das muss man gesehen haben!
(IFA-Sommergarte)
Biathlon-Star Michael Greis bei Gorenje
Tag der Sportler auf der HomeAppliances@IFA. Das slowenische Unternehmen Gorenje präsentierte zur zweiten Halbzeit der IFA mit Michael Greis den dreifachen Olympiasieger und Weltmeister im Biathlon. Der in Nesselwang im Allgäu aufgewachsene Sportler erreichte bisher als dreifacher Olympiasieger und Weltmeister sowohl bei Olympischen Winterspielen als auch bei Weltmeisterschaften Einzel- und Staffelgold. Außerdem konnte er in der Saison 2006/07 den Gesamtweltcup für sich entscheiden. Am Montag präsentierte sich Michael Greis seinen Fans bei einer Autogrammstunde. Gorenje ist einer der Sponsoren von Greis. Mit diesem Engagement verstärkt Gorenje die Präsenz im Wintersport, wo die Marke beim Skispringen schon seit vielen Jahren durch Sponsoring der slowenischen Mannschaft präsent ist. Für Deutschland verfolgt Gorenje damit das Ziel, die Markenbekanntheit weiter auszubauen.
(Halle 1.1, Stand 201)


