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10.2.2012 : 4:56 : +0100


IFA 2008 Berlin News - Teil 6, das aktuelle IFA Special

 

IFA 2008 Berlin News - Teil 6 - das aktuelle Messe Special  - IFA Presseticker bei DTG-Media



IFA Top-Themen - Plattformen und Hörfunkangebote

Nach der Auftaktveranstaltung am Vortag werden am Messe-Dienstag (2.9.) die Round Table medienpolitik@IFA als Bestandteil des Kongressprogramms medienwoche@IFA fortgesetzt. Von 12 bis 13 Uhr tauschen die Diskussionsteilnehmer im Marshall-Haus auf dem Messegelände unter der Moderation von Sabine Beckmann vom rbb Inforadio ihre Gedanken zu nationalen und internationalen Plattformen aus. Das betrifft beispielsweise die beiden Fragen, welche Rolle Vermarktungs-Plattformen innerhalb einer Strategie für (offene) Massenmärkte spielen und ob sie der Organisation der Wertschöpfungskette dienen. Danach geht es von 15 bis 16 Uhr an selber Stelle um Alternativen für (digitale) Hörfunkangebote, moderiert von Dr. Helmut Stein vom ISDM. Dabei diskutieren die Round Table-Teilnehmer unter anderem darüber, was man vom Satelliten-Radio lernen kann. Ob das Internet-Radio wie vormals die Kurzwelle durch die Idee fasziniert, mit der Welt verbunden zu sein. Und welche Schlussfolgerungen gegebenenfalls daraus zu ziehen sind.

Technisch-Wissenschaftliches Forum (TWF): Pleo testet Verhältnis von Mensch zu Roboter
Wenn der kleine Dinosaurier die Augen verdreht und mit dem Schwanz wedelnd auf sie zukommt, kann kaum ein Messebesucher widerstehen. Die Gruppe für interdisziplinäre Psychologie der Otto-Friedrich-Universität Bamberg nutzt das neue Kult-Spielzeug, um im Rahmen des europäischen Forschungsprojektes LIREC zu testen, ob Menschen in der Lage sind, ihre Vorurteile gegen Roboter abzubauen und sogar eine Beziehung zu ihnen zu entwickeln. Das hat das fast echt wirkende, künstliche Haustier als Sympathieträger bereits bewiesen. „Man hat drei Personengruppen ermittelt“, sagt Dr. med. Martin S. Diruf, der das Projekt im Technisch-Wissenschaftlichen Forum der IFA vorstellt. Während viele Frauen Pleo streicheln, bis er zu Schnurren beginnt, rütteln eher technisch interessierte Männer häufig an seinen mechanischen Gelenken, bis er wimmert. Die dritte Gruppe weicht zunächst verunsichert vor dem Mini-Roboter zurück, kann sich ihm letztlich aber auch nicht entziehen. Das geht selbst dem Psychologen so. „Man kann nicht zusehen, wenn jemand Pleo schlecht behandelt“, so Diruf. „Mittelfristig soll die Forschung der Entwicklung von Robotern dienen, die beispielsweise alten, allein stehenden Menschen im Haushalt helfen können“, sagt der Psychologe. „Bis zur Serienreife werden sicher noch acht Jahre vergehen“, schätzt er. Flächendeckend könnten die „künstlichen Kameraden“ dann in zehn bis 15 Jahren zur Verfügung stehen.
(Halle 5.3, Stand 9)

Gutes Design gut für die Umwelt
„Design“ – der Begriff wird inflationär gebraucht, vielleicht sogar verbraucht? Design ist in aller Munde, allen Köpfen, aller Firmenwerbung. Was macht gutes Design wirklich aus, kann es mehr sein als nur ein Wettbewerbsvorteil? Zu dieser Frage und anlässlich der IFA hatten die beiden deutschen Magazine CE-Markt und Designers Digest Marktbeobachter, Firmenchefs und Top-Designer zu einer Diskussionsrunde geladen. Ein spannendes Fazit: Der „grüne“ Trend zu stromsparenden Elektronik-Produkten sei sinnvoll und sicherlich auch schön – die perfekte, zeitlose Formensprache beispielsweise von Fernsehern könne die Umwelt aber noch nachhaltiger entlasten. Wer sich heute einen „Klassiker“ ins Wohnzimmer stelle, würde den Trend zum schnellen Produktzyklus aushebeln, gab der Top-Designer Tom Schönherr zu bedenken. In Zeiten der immer potenteren, aber auch immer kompakteren Technik, komme den Designern immer stärker die Rolle eines Mittlers zwischen Hochtechnologie und Basisansprüchen der Konsumenten zu. Ein Ideal, für das gerade deutsche Designer immer mehr Anerkennung erfahren und mit internationalen Aufträgen belohnt werden.

Beschleunigung der Digitalisierung
Das im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) angesiedelte „Forum Digitale Medien – Aktion für Rundfunk und neue Medien“ erarbeitet aktuell ein Konzept zur Beschleunigung der vollständigen Digitalisierung des Rundfunks und der Medien in Deutschland. Ziel ist es, Maßnahmen der Marktteilnehmer zu kommunizieren, die zu Beschleunigungseffekten bei der weiteren Digitalisierung der Rundfunk-Übertragungswege führen. Darüber sollen Anreize geschaffen werden, die zu einer zügigen und vollständigen Umrüstung der Haushalte mit digitalen Empfangsgeräten beitragen. Im Rahmen der Berliner Medienwoche 2008 findet am Messe-Dienstag (2.9.) von 16.30 bis 18 Uhr im Marshall-Haus auf dem Messegelände das Forum „Digitale Medien – Aktion für Rundfunk und neue Medien“ statt. Vertreter von VPRT, Verbraucherzentrale Bundesverband, ANGA, APS ASTRA, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen, Loewe, BMWi, Bundesverband Technik des Einzelhandels und ARD tauschen dabei ihre Ansichten zur Beschleunigung der Digitalisierung aus.


Branchen- und Produkthighlights der IFA


Kochen, Waschen, Kühlen – Samsungs Weiße Ware

Samsung ist seit Jahren aus dem Bereich der Consumer Electronics nicht mehr wegzudenken, setzt Trends in Technik und Design. Nun präsentiert die asiatische Top-Marke auf der Home Appliances@IFA auch ihre „Weiße Ware“ mit dem Anspruch, Trends in Architektur und Wohndesign zu setzen. Präsentiert werden die Elektrohausgeräte in einem weißen Pavillon hinter der „Samsung-Halle“ 20 – exklusiv für Händler und Journalisten. Ästhetische Stilelemente, innovative Funktionalität und umweltfreundliche, energiesparende Technik – in der Ausstellung seines Weiße-Ware-Sortiments sieht sich Samsung als Trendsetter. Das gilt natürlich auch für den neuen geräumigen Side-by-Side-Kühlschrank RS-G5FUPS. Dieser bietet mit einem Fassungsvermögen von 637 Litern durch den Einsatz neuester Technik 142 Liter mehr Inhalt als gleich große Alternativprodukte. Während der RS-G5FUPS mit der bewährten „Twin Cooling“- Technologie bestückt ist, wird im Ofenset PT-21TR2C die „Twin Cooking“-Technologie eingesetzt, die besonders energieeffizient zu arbeiten verspricht. Ein weiteres Highlight ist der Mikrowellen-Testsieger CE 1185 UB. Im aktuellen Test der Stiftung Warentest konnte sich das Heißluft-Kombi-Mikrowellengerät mit der Teilnote 1,4 dank seines „Blue Light Guides“, einem innovativen Display, gegen 15 andere Geräte durchsetzen. Beim Messe-Auftritt in Berlin wird Samsung von seinem europäischen Research & Development Centre für „Weiße Ware“ in Stuttgart unterstützt. An dieser Schnittstelle zwischen Korea und Europa wird sichergestellt, dass Staubsauger, Kühlschränke, Ofensets, Waschmaschinen und Mikrowellengeräte den europäischen Ansprüchen an Qualität und Handhabung entsprechen. Durch das Qualitätssiegel der Stiftung Warenest sieht sich Samsung in dieser Arbeitsweise bestätigt.
(Pavillon neben Halle 20)

Update für die Waschmaschine
182 Millionen Euro investierte Miele im vergangenen Geschäftsjahr in neue Anlagen und Technologien. Das Ergebnis sind innovative Weiterentwicklungen mit sparsamen Verbrauchswerten und höchster Energieeffizienz in allen Produktgruppen.
Dr. Eduard Sailer, Geschäftsführer Bereich Technik, dazu: „Getreu einer integrierten Produktpolitik legen wir schon in der Entwicklung den Grundstock zur Vermeidung von kritischen Stoffen bei der Produktion, zur Ressourcenschonung in der Gebrauchsphase sowie zum Recyclingpotenzial. Dabei stehen die Aspekte Umweltschutz und Kundennutzen im Vordergrund“. Zur Umweltverantwortung zählt Miele nicht nur Ressourcenschonung bei der Herstellung, sondern auch eine ökologisch verträgliche und ökonomisch sinnvolle Verwertung der Altgeräte. In 29 Ländern hat Miele nach Sailers Angaben eigene Rücknahme- und Verwertungssysteme aufgebaut oder ist daran beteiligt. Bis eine Miele-Waschmaschine dort ankommt, vergehen meist mehr als 20 Jahre, denn die Geräte werden für mindestens diese Lebensdauer getestet. Für die Programmsoftware gibt es Updates. Seit zehn Jahren hat Miele bereits die AllWater-Waschmaschine im Programm, die zum Anschluss an Warmwasser und Brauchwasser geeignet ist. Das neueste auf der IFA vorgestellte Gerät ist die W 1747 WPS. Ein Warmwasseranschluss, den Miele auch für Geschirrspülgeräte anbietet, ist sinnvoll, wenn die Erwärmung des Wassers durch alternative Energie wie etwa durch eine Solaranlage erreicht wird. Auf diese Weise können zum Beispiel bis zu 43 Prozent Energie und gleichviel CO2-Emissionen eingespart werden. Sparen bei Kaltwasseranschluss gelingt durch das Absenken der Waschtemperatur, das einige Maschinen von Miele ermöglichen. Die Reduzierung der Temperatur von üblicherweise 40 auf 20 Grad beispielsweise bei leicht verschmutzter Wäsche spart bis zu 54 Prozent der Energie – bei gleich gutem Reinigungsergebnis.
(Halle 2.1, Stand 101 )

De’Longhi: Wir wollen den Markt treiben
Aktuell ist De’Longhi in Deutschland Marktführer der Espressomaschinen und hat einen Anteil nach Stückzahlen von 23,3 Prozent. Nach Wert berechnet wiederum ist das italienische Vorzeigeunternehmen auch in Europa die Nr. 1, mit 21,5 Prozent Marktanteil. Geschäftsführer Helmut Geltner sieht den strategischen Kurs damit eindeutig bestätigt: „Wir wollen in allen Espressobereichen zur absoluten Nr. 1 aufsteigen und uns auf dieser Position dauerhaft etablieren – in der letzten Periode haben wir ein wichtiges Etappenziel auf diesem Weg erreicht.“ Die Gründe für den Erfolg sieht Helmut Geltner im starken Produktportfolio: „Wir haben in den letzten vier Jahren eine komplette Kaffeemaschinen-Range aufgebaut, vom Einsteigermodell bis zum Premium-Vollautomaten. Alle Geräte zeichnen sich nicht nur durch ihr edles Design, sondern in erster Linie auch durch ihre hervor-ragende Qualität und das attraktive Preis-Leistungs-Verhältnis aus.“ Auch zur IFA 2008 steigt ein Innovations-Feuerwerk: Als Nachfolger des Bestsellers PrimaDonna soll das neue Spitzenmodell ESAM 6700 PrimaDonna Avant mit großem Touch-Display den Premium-Bereich erobern. Gleichzeitig kreieren die Italiener echte Trends und machen die Kaffeemaschine vom Küchenhelfer zum Wohn-Accessoire. Die neuartige Perfecta Living Room Serie ist mit einzigartigen Gehäuseoberflächen im Leder-, Wurzelholz- und Titanium-Look ausgestattet. Mit dem Kauf muss man sich wahrscheinlich beeilen, denn als Erinnerung an das Gründungsjahr 1902 ist jedes Modell auf genau diese Stückzahl limitiert. Zusätzlich bringt De’Longhi neue, frische Farbvarianten seiner beliebten Nespresso-Modelle auf den Markt. Helmut Geltner dazu: „Wir wollen in unserem Kernsegment nicht auf die Schritte der Mitbewerber reagieren, sondern aktiv den Markt treiben, Trends setzen und die Konsumenten mit visionären, nutzerorientierten Ansätzen begeistern.“
(Halle 3.1, Stand 206)

ESGE-Stabmixer mit Kultstatus
Zum zweiten Mal ist die Unold AG auf der IFA vertreten, wie schon 2007 auch diesmal im Rahmen der Präsentation des Plus X Awards. Yvonne Unold, Marketing-Vorstand der Familien-AG, ist mit der Resonanz der Besucher, des Fachpublikums sowie mit der Resonanz der Endverbraucher, hochzufrieden. Das in der Rennstrecken-Metropole Hockenheim angesiedelte Unternehmen wurde 1966 gegründet und erlangte in der Branche Bekanntheit durch den Alleinvertrieb des ESGE-Stabmixers. Der Zauberstab, der heute schon Kultstatus genießt, feierte inzwischen seinen 50. Geburtstag. Seit Februar vergangenen Jahres ist das Hockenheimer Unternehmen für den Generalvertrieb Deutschland der Haarpflegegeräte der Marke Valera von der Firma Ligo Electric S. A. verantwortlich. Im Programm des Schweizer Haarspezialisten aus Ligornetto sind Haartrockner und Haarpflege-Geräte aus insgesamt fünf Produktlinien mit vielseitigem Zubehör. Für das laufende Jahr wird ein moderates Wachstum erwartet. Rekord verdächtig unter den Neuheiten ist für das Team in Hockenheim allen voran ein Produkt: Das Flying Raclette. Das Designerstück mit seinem Mix aus futuristischem Aussehen und solider Technik ist optisch gelungen und wird patentrechtlich weltweit abgesichert. Jedes Raclette-Schälchen hat seine eigene Quarzheizung mit Edelstahlabdeckung. Sie sind einzeln schaltbar, der Betriebszustand wird per Leuchtdiode angezeigt. Das Gerät soll deutlich unter 100 Euro kosten. Bereits vor seinem offiziellen Markteintritt wurde das Flying Raclette mit dem Plus X Award für Innovation ausgezeichnet.
(Halle 7.1 C, Stand 101)

Mit Wasserkocher Millionen sparen
Es gibt Elektrohausgeräte, die benutzt man häufig, aber man registriert sie nicht bewusst: Wasserkocher zum Beispiel. Bei Germatic hat man imponierende Zahlen parat, um zu zeigen, wie viel Geld und Energie mit Geräten dieser Art zu sparen ist. Der auf der IFA präsentierte Energiespar-Wasserkocher mit einer Leistung von 3.000 Watt und einem Fassungsvermögen von 1,7 Litern benötigt für das Kochen von einem Liter Wasser dieselbe Energie wie ein 1.000-Watt-Kocher. Er braucht aber nur ein Drittel der Zeit. Ein spezielles Heizelement macht das möglich. Dazu gibt es eine Eco-Funktion, mit der das Wasser statt auf 100 Grad nur auf 80 Grad erhitzt wird – in vielen Fällen eine völlig ausreichende Temperatur, die bis zu 33 Prozent Energieersparnis bringt. Germatic macht in diesem Zusammenhang eine imponierende Rechnung auf: Würden alle 39,8 Millionen Haushalte den Kocher ein Jahr lang fünfmal täglich nutzen, um einen Liter Wasser zu erwärmen, könnten 2.189 Millionen Kilowattstunden im Wert von 372,8 Millionen Euro eingespart werden. Außerdem würde die Umwelt mit 10,6 Tonnen CO2-Ausstoß weniger belastet.
 (Halle 3.1, Stand 209)

Markenneutrale Informationen zu HDTV
Das hochauflösende Fernsehen HDTV ist besonders zu IFA-Zeiten in aller Munde. Damit Interessierte alle wichtigen Daten und Begriffe zum „High Definition Television“ kennen lernen und einordnen können, ist pünktlich zur Messe der „Pocket-Guide HDTV“ in der zweiten, aktualisierten Auflage erschienen. Herausgeber des Gemeinschaftsprojekts sind der Bundesverband Technik des Einzelhandels e.V., die Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik mbH, der ZVEI – Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. und die Deutsche TV-Plattform. Der Einkaufsberater bietet markenneutrale Informationen für die Verbraucher sowie gleichzeitig eine kompetente Beratungs- und Abverkaufshilfe für den Fachhandel. Im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft werden die attraktiven Flat-TVs ganz oben auf dem Wunschzettel vieler Konsumenten stehen. Welche Technik steckt hinter HDTV? Was bedeutet Full HD? Welche HDTV-Quellen lassen sich nutzen und welche Anschlüsse sind wichtig? Diese und weitere Fragen werden anschaulich und leicht verständlich beantwortet. Dazu gibt es zahlreiche Praxis-Tipps rund ums hochauflösende Fernsehen.
(Halle 5.3, Stand 5)

Warnung vor 55.000 gefährlichen Kurven
Unerwartete Kurven stellen gerade für ortsunkundige Autofahrer eine nicht unerhebliche Unfallgefahr dar. Im neuen Spitzen-Navigationsgerät Navigon 7210 sind im innovativen Kurvenwarner die rund 55.000 brisantesten Stellen in ganz Europa gespeichert. „Rechtzeitig weist unser Navigationssystem sowohl akustisch als auch durch ein Symbol auf dem Display auf scharfe, gefährlichre Kurven auf Bundesstraßen und Autobahnen hin“, sagt Jörn Watzke, Vice President Product Line Management. „Das sorgt unterwegs für noch mehr Sicherheit. Und damit die Orientierung in der Stadt noch leichter fällt, blendet der Fahrspurassistent vor dem Abbiegen an breiten Kreuzungen die perfekte Fahrbahn auf dem Display ein“. Das neue Gerät kommt noch im September in den Handel.
(Halle 9, Stand 203)

Daeweoo-Stand im neuen „Harmony“-Design

Unter dem Leitmotiv „Harmony“ ist der Messestand der Firma Daewoo in klaren Farben wie Weiß, Schwarz und Rot gehalten. Sitzgelegenheiten und eine ausgefallene Deckenbeleuchtung komplettieren das Design. Der ultraschmale LCD-Fernseher DLT-42S1 im innovativen Design mit nur 3,9 Zentimeter tiefem Bildschirm steht im Mittelpunkt der IFA-Präsentation. Ferner stellt das Unternehmen neue Geräte für die MPEG4-Technologie und eine neue Modellpalette von tragbaren Navigationsgeräten vor. Auch bei den Haushaltsgeräten legt man Wert auf ausgefallenes Design. So sind die Kühlschränke, Waschmaschinen, Mikrowellen- und Klimageräte der neuen Premiumserie „Arpeggio“ farbenfroh gestaltet.
(Halle 7.2b)

Telefunken launcht neue Audiopalette
Auch Telefunken lebte wieder auf. Unter dem Traditionsnamen präsentiert die französische Firma Sopeg auf der IFA eine Reihe von digitalen Bilderrahmen mit einer Bildschirmdiagonale von 3,5 bis hin zu stattlichen 32 Zoll und dem Magic Window-System zur gleichzeitigen Darstellung von vier Motiven. Angeboten werden zwei Bildformate, wobei die 16 : 9-Geräte auch für die Video-Wiedergabe ausgestattet sind. Vorgestellt wird auch ein Rahmen, der über DECT-Technologie mit einem schnurlosen Telefon gekoppelt ist und beim Klingeln bei bekannten Anrufern deren Standbild anzeigt. „Er soll noch in diesem Jahr auf den Markt kommen, während ein internetfähiger Rahmen erst 2009 zu haben sein wird“, sagt Roman Hartrampf, Produktmanager der deutschen Vertriebsfirma Intron Electronic. Sein Unternehmen selbst hat die Markenrechte für den AV-Bereich erworben und wird noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft unter dem Namen Telefunken eine neue Palette von zehn bis 15 Audiogeräten auf den Markt bringen, von denen einige Prototypen, darunter ein 2.1 Design Sound System, auf der IFA bereits vorgestellt werden.
(Halle 17, Stand 101)

Beko-Stand erhielt Designpreis
Der von der Hamburger Firma Vitamin E entworfene Messestand von Beko ist mit dem red dot-Designpreis ausgezeichnet worden. Auf der IFA präsentiert der türkische Hersteller eine komplett neue Produktpalette von Fernsehempfängern. Beko setzt auf seine bewährte Full-Motion-Technologie zur Unterdrückung von Bewegungsunschärfen sowie auf voll MPEG4-taugliche All-in-One-Kombigeräte für den Empfang von Kabelsendungen und terrestrischen Programmen. USB-Anschlüsse sorgen für die nötige Konnektivität. Dabei wird auch auf die Energieeffizienz Wert gelegt. So verbrauchen die Geräte der Energieeffizienzklasse A im Stand-by-Modus nur 0,08 Watt. „Die IFA ist für uns der wichtigste Platz, um Kunden zu treffen“, sagt General Manager
Cemal Seref Oguzhan Öztürk. „Wir sind sehr zufrieden, der bisherige Messeverlauf entspricht unseren Erwartungen“. Hinter den IFA-Kulissen zeigt er den Einzelhändlern bereits Prototypen und Arbeitsmuster für die Geräte der nächsten Generation.
(Halle 10.2, Stand 202)

Dolby: Schluss mit Lautstärkeschwankungen und miesem Handysound
Wer kennt das nicht: Mitten in eine leise, gefühlvolle Szene in einem Spielfilm platzt auf einmal ohrenbetäubender Lärm – ein Werbespot zerstört die mühsam aufgebaute Stimmung. Mit der neu entwickelten „Dolby Volume“-Technologie soll damit endgültig Schluss sein und diese Schrecksekunden endgültig der Vergangenheit angehören, denn Dolby Volume sorgt dafür, dass der Lautstärkepegel stets gleich bleibt. Dabei ist es unerheblich, ob von einem Sender zum nächsten gewechselt wird oder zwischen einzelnen Liedern gewechselt wird. Der hastige Griff zur Fernbedienung entfällt und sowohl das Trommelfell als auch das Verhältnis zu den Nachbarn wird nicht belastet.
Mit Dolby Mobile kommen außerdem auch Handynutzer endlich in den Genuss von räumlichen Klängen mit ihrem Mobiltelefon. Erste Klangtests haben die im Vorfeld durchaus berechtigte Skepsis angesichts der geringen Maße von Handys sofort weggefegt: Der Ton klingt klar und dynamisch, einzelne Instrumente und Effekte lassen sich klar im Raum zuordnen. Grund genug für LG, diese Technologie in die Mobiltelefone zu integrieren: „Als erstes Unternehmen, das die Dolby-Mobile-Technologie in seine Mobiltelefone für den globalen Markt integriert, wird die Rolle von LG als führendes Unternehmen im Mobiltelefon- und Multimediatelefonsektor gestärkt", sagt Dr. Skott Ahn, Präsident und CEO von LG Electronics Mobile Communications Company. Erste Modelle werden bereits vor Ende dieses Jahres erwartet.
(Halle 11.1, Großer Stern)

Festplatte mit HDMI- und WLAN-Anschluss
Ihren ersten öffentlichen Auftritt erleben am Messestand von Verbatim die beiden neuen Multimedia-Festplattenmodelle „MediaStation“ und „MediaStation Pro“. Die rund ein Kilogramm leichte und 500 Gigabyte fassende MediaStation gibt alle gängigen Video-, Audio- und Grafikformate in einer skalierten Auflösung von 1.080i wieder. Ein LAN-Anschluss ermöglicht die Einbindung ins Heimnetzwerk. Eigene Playlists können ebenso komfortabel erstellt werden wie private, passwortgeschützte Ordneroptionen. Die Onscreen-Navigation ist übersichtlich gestaltet und per Fernbedienung leicht zu steuern. Der große Bruder „MediaStation Pro“ glänzt mit drei zusätzlichen Funktionen: Full HD-Fähigkeit, HDMI-Anschluss für die bestmögliche Audio- und Bildqualität und WLAN-Anschluss. Damit ist diese Multimedia-Festplatte nicht nur kabellos ins heimische Netzwerk eingebunden, sondern ermöglicht so auch das Abspielen von PC-Dateien in Echtzeit auf dem Fernseher sowie den kabellosen Empfang von Radiostreams wie Shoutcast oder Icecast. Über den USB 2.0-Anschluss können weitere Datenträger angeschlossen werden.
(Halle 15.1, Stand 113)

Violet vernetzt Gegenstände durch neues RFID-Konzept
Der Sohn berufstätiger Eltern kehrt von der Schule heim. Er hält sein Schlüsselbund kurz über eine kleine, runde Scheibe und Sekunden später erhalten Mutter oder Vater auf dem PC an ihrer Arbeitsstelle eine E-Mail: „Tom ist um 14.32 Uhr sicher nach Hause gekommen“. Als Weltneuheit präsentierte der Chairman der französischen Firma Violet, Rafi Haludijian, auf der IFA den „Mir:ror“. Er ist das erste, massentaugliche Lesegerät für die bisher unter anderem zur Warensicherung und -verfolgung genutzten RFID-Chips (RFID = Radio Frequency Identification). Mit dazu gelieferten Chips in Briefmarkenform, die bei Violet „Ztamps“ heißen, können Gegenstände beliebiger Art markiert und vernetzt werden. So lässt sich mit dem Regenschirm der aktuelle Wetterbericht abrufen, ein Kinderbuch wird vorgelesen oder der Hersteller eines bereits RFID gekennzeichneten Toasters schickt die neueste Serviceinformation direkt an die E-Mailadresse des Gerätes ohne die Daten des Käufers kennen zu müssen. Die Aktionen lassen sich über alle mit dem „Mir:ror“ ausgestatteten Computer abrufen, denn sie sind nicht im Rechner des jeweiligen Kunden, sondern auf der Violet-Website gespeichert, die sich auch als Plattform für Nutzer und Nutzungen versteht. „Mir:ror“ kommt noch in diesem Herbst auf den Markt, das Grundpaket mit Lesegerät, Software, drei „Ztamps“ und zwei ebenfalls mit RFID-Chips ausgestatteten, „Nanoztags“ genannten, Mini-Hasen soll rund 45 Euro kosten.
(Halle 12, Stand 108,)

Büro in der Hosentasche
Kompakt wie ein klassischer USB-Stick, aber das Speichervermögen wie eine Festplatte: Der neue „JetFlash V20“ von Transcend ist weltweit der erste USB-Stick mit 64 Gigabyte. Zur IFA präsentiert das taiwanische Unternehmen seinen mobilen Speicherriesen dem staunenden Publikum. Er eignet sich besonders gut für geschäftliche Anwendungen, denn der Stift bietet beeindruckend viel Speichervolumen für aufwendige Firmenpräsentationen und unzählige Dokumente. Vertrauliche Unternehmensdaten können außerdem in einem passwortgeschützten Bereich sicher abgelegt werden. Damit findet das ganze Büro Platz in einer Jacken- oder Hosentasche. Doch auch für den privaten Einsatz ist die enorme Speicherkapazität sehr praktisch. Mit dem 64-GB-JetFlash V20 sind persönliche Daten wie Musik, Fotos und selbst Filme in voller Länge und HD-Qualität immer mit dabei. Wie bei jedem anderen USB-Stick der V20-Serie von Transcend steht auch für die 64-GB-Variante ein Software-Paket zum kostenlosen Download bereit. Es ermöglicht dem Anwender beispielsweise, seinen PC zu sperren und den USB-Stick als Schlüssel zu nutzen.
(Halle 15.1, Stand 101)

IFA Entertainment und Emotionen
So wird’s gemacht: Exklusiver Blick hinter die Tagesschau-Kulissen mit Jens Riewa + Autogrammstunde mit Anne Will

Am Montag, dem 1. September 2008, können interessierte IFA-Besucher von 16:30 bis 17 Uhr einen Blick hinter die Kulissen von Deutschlands Nachrichtensendung Nummer 1 werfen: Nachrichtensprecher Jens Riewa zeigt, wie die Tagesschau entsteht und wie die zahlreichen Nachrichtenfäden an zentraler Stelle zusammenlaufen, aus denen dann ein engagiertes und hochprofessionelles Team aus Technikern und Redakteuren die tägliche Tagesschau zusammenstellet. Bei anschließenden Publikumsaktionen sind alle IFA-Besucher herzlich dazu eingeladen, selbst auf dem Sprechersessel Platz zu nehmen und eine Nachrichtenmeldung vorzulesen.

Anschließend sind von 17 bis 17:15 Uhr die beliebten Soap-Stars Sven Koller,
Joscha Kiefer und Milan Marcus von „Verbotene Liebe“ zu Gast, die Erheiterndes, Interessantes und Spannendes aus dem alltäglichen Serienalltag erzählen werden, bevor von 17:15 bis 17:45 der Signierstift für Autogramme gezückt wird.
Auch am Dienstag, dem 2. September 2008, steht wieder eine Autogrammstunde an – diesmal mit Anne Will, der beliebten Polittalkerin der ARD: Von 14:30 bis 15:00 Uhr können Fans der mehrfach preisgekrönten Fernsehjournalistin ein persönliches Autogramm ergattern.
(Halle 2.2, )

ZDF: Nevio live und Preisverleihung „Wege ins Netz“
Am Dienstag, dem 2. September 2008, geht es beim ZDF musikalisch zu: Nevio, der attraktive Chartstürmer mit der eindrucksvollen Stimme, will nicht nur die Herzen der Mainzelmännchen, sondern die Herzen aller IFA-Besucher mit seinen kraftvollen Songs erobern. Sein zweites Studioalbum mit dem einprägsamen Titel „Due“ erscheint am 19. September 2008, während die erste Single „Sento“ bereits am 5. September in den Ladenregalen zu finden sein wird. Seine beiden Auftritte um 12:30 und um 15 Uhr sind deshalb die ideale Gelegenheit, bereits vorher in Nevios neues Werk reinzuhören.

Direkt im Anschluss an Nevios zweites Konzert findet um 15:30 Uhr die Preisverleihung „Wege ins Netz“ statt, die bereits zum fünften Mal vorbildliche Projekte kürt, die Menschen an das Internet heranführen. Peter Hintze, Parlamentarischer Staatssekretär (CDU), wird die Preise an die glücklichen Gewinner überreichen, die sich mit ihren Webseiten in besonderer Weise darum verdient gemacht haben, gesellschaftlichen Gruppen den Weg ins Netz zu ebnen, die dort bislang unterrepräsentiert sind.
(Halle 6.2, Stand 102)

Über diese Brücke müsst ihr gehen: Lexington Bridge live beim Plus X Award
Die fünf Jungs der britisch-amerikanischen Boyband Lexington Bridge spannen mit ihrer Musik eine Brücke zwischen R’n’B und Pop, garniert mit einigen Elementen aus der Welt der Singer und Songwriter. Am Montag, dem 1. September 2008, ist diese Band um 16 Uhr zu Gast beim Plus X Award und wird die Bühne rocken.
Ihre dritte Single „Dance with me“ erscheint am 26. September 2008 und wird Lexington Bridge wieder zum Dauerbrenner in MP3-Playern deutschlandweit machen. Mit ein wenig Glück spielen sie ihren potenziellen neuen Chartstürmer bereits bei ihrem Live-Konzert auf der IFA.
(Halle 7.1c, Stand 101)

Freefilming im Canon-Skatepark

Tollkühne Sprünge und akrobatische Einlagen können die IFA-Besucher in der Messehalle 15.1 erleben. Auf dem BMX-Parcours zeigen internationale und nationale Größen aus der Skater- und BMX-Welt ihr Können. Einige Meter weiter vom  Canon-Skatepark in Halle 16 kommen Hobby-Filmer auf ihre Kosten. Sie können sich über Neuheiten informieren und auch aktuelle HD-Camcorder ausleihen, um ganz im Zeichen von „Freefilming“ aktiv zu werden. Hintergrund der Aktion ist die im Sommer gestartete HD-Camcorder-Kampagne „Freefilming ist...“. Sie steht im Mittelpunkt des diesjährigen IFA-Auftritts von Canon und richtet sich gezielt an kreative und unkonventionelle Hobbyfilmer, ermutigt sie zum Spielen mit Perspektiven. Die Kampagne will anregen, spontan und losgelöst von gängigen Vorstellungen zum Camcorder zu greifen und damit Urlaubs-, Spaß- oder Familienfilmen einen neuen Blickwinkel zu geben. Die aktuellen HD-Camcorder von Canon liefern dazu das optimale Werkzeug. Vom Einsteigermodell HF 100 über den HG 10 und HV 30 bis hin zu professionellen High-End-Modellen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
(Halle 16, Stand 101)

Feuersäbel vom Spitzenkoch
Während der ersten Tage der IFA verwöhnte der Spitzenkoch Stefan Marquard die Besucher mit Kostproben am AEG Electrolux-Stand. Zur Messehalbzeit übernimmt Christian Mittermeier das Verwöhnprogramm. Er ist Vizepräsident der angesehenen Vereinigung Jeune Restaurateurs d` Europe. Seine verfeinerte fränkische Küche würzt er gekonnt mit einer Prise Italien und reichlich Fantasie. Dafür wurde er oft ausgezeichnet, etwa vom Magazin "Der Feinschmecker“. Sein Können hat auch die Audi Motorsport AG überzeugt. Mittermeier catert Team und Gäste während der „Le Mans Serie 2008“ auf Europas legendärsten Rennstrecken. Nächster Einsatz: 11. bis 14. September in Silverstone. Auf der Home Appliances@IFA kocht Mittermeier wie zuvor schon Marquard nicht zu festen Zeiten, sondern spontan. Marquard übrigens catert auch, wenngleich ohne Motorsport-Ambitionen. Dafür hat der Tutzinger ein ganz besonderes Grillgerät erfunden. Ein Heißluftgebläse, mit dem er seinen Kohlegrill belüftete, animierte ihn zur Idee des „Feuersäbels“. Man setzt einen säberlartigen Spieß auf ein nun für diesen Zweck umkonstruiertes Heißluftgerät und spießt Fleisch, Fisch, Gemüse oder Obst darauf auf. Durch das neuartige, von Stefan Marquard erfundene "cook-IN"-Verfahren garen die Zutaten von innen nach außen bei bis zu 650 Grad – ein völlig neues Geschmackserlebnis! Fleisch zum Beispiel wird innen krustig gebraten und ist außen saftig rosa. Wer mehr wissen will, geht einfach mal zu www.feuersaebel.de.
(Halle 4.1, Stand 101)

Exklusiver Rennwagen-Shuttle zur IFA
Noch bis Dienstagmittag (2.9.) haben neben den SanDisk-Kunden auch Journalisten die exklusive Möglichkeit, auf dem Messegelände im „Sansa KTM X-Bow“ mitzufahren. Der Leichtgewicht-Sportwagen ist das erste Auto des namhaften österreichischen Motorradherstellers KTM und erhielt erst vor rund 14 Tagen die Straßenzulassung. Mit seinen 240 PS braucht der flotte Flitzer lediglich 3,9 Sekunden von null auf 100 und erreicht als Spitzengeschwindigkeit 220 Kilometer pro Stunde. Die Produktionsmenge ist auf 1.000 Stück limitiert. Der außergewöhnliche Shuttle ist eine IFA-Idee von SanDisk und entspricht dem Motto „Easytainment“. Dazu Jan Hauer, Direktor Audio-Video bei SanDisk Europa: „Wir wollen, dass unsere Kunden einfach Spaß haben. Interessanterweise ist dieses Rennauto sehr einfach zu bedienen, genauso wie unsere MP3-Player.“

Ihre Ohren werden Augen machen – die teuerste Anlage der Welt
Zum neunten Mal in Folge verwöhnt die Redaktion der Fachzeitschrift „audio“ die IFA-Besucher mit einem akustischen Erlebnis der Extraklasse: Die teuerste Anlage der Welt zeigt eindrucksvoll das Maximum des momentan Machbaren. Auffälligster Hingucker in diesem Jahr sind wohl die 130.000 Euro teuren „Muon“-Boxen von KEF, mit einer Höhe von fast 2 Metern und einem Gewicht von 115 Kilogramm. Den Gewichtsrekord hält jedoch der Statement-Plattenspieler von Clearaudio, mit satten 400 Kilogramm Gewicht. 105.000 Euro kostet dieser Plattenspieler der Superlative. Das ergibt einen Kilopreis von 262,50 Euro. Spitzen Sie die Ohren, denn die teuerste Anlage der Welt zaubert Tonwelten, die Sie noch nie gehört haben. Reinhören ist Pflicht!

Die Redakteure von „audio“ haben auch einen Alternativvorschlag für den Hausgebrauch zusammengestellt, der sinnigerweise als „Die vernünftigste Anlage der Welt“ bezeichnet wird.
(Halle 1.2, Stand 101)


Dieter Bohlen: Exklusive Pressekonferenz und Autogrammstunde auf der IFA
Durch seine kompromisslose Art überragt Dieter Bohlen die deutsche Medienlandschaft wie ein Titan und der Erfolg gibt ihm immer wieder Recht. Seine Artikulation cooler Sprüche und derber Kalauer ist berühmt-berüchtigt und ein Garant für hohe Einschaltquoten. Dementsprechend groß dürfte auch das Interesse und der Medienrummel bei Dieter Bohlens Auftritt am IFA-Stand von Trekstor sein:

Zwischen 14 bis 15 Uhr findet eine exklusive Pressekonferenz statt, die alle Neuigkeiten aus der Welt von Dieter Bohlen und Trekstor unter die Lupe nimmt. Ab 15 Uhr erfüllt Dieter Bohlen dann die Autogrammwünsche seiner zahlreichen Fans – und auch danach wird er sicherlich noch für jede Menge Stimmung am Trekstor-Stand sorgen.
(Halle 10.1, Stand 101)

Musik mit dem Mund: Live-Konzert von Bee Low und Beatbox Battle Allstars
Während Gesang in der Regel hauptsächlich mit Vokalen arbeitet, ist es beim Beatboxing genau umgekehrt: Hier sind die Konsonanten der Stoff, aus dem die Musik mit dem Mund gemacht wird. Kleine Lektion für Beatbox-Einsteiger: Einfach mal „Böse Katze“ ohne Vokale laut und deutlich vor sich hinsprechen!

Täuschend echt lassen sich auf diese Weise Instrumente imitieren. Suchende Blicke bei Beatboxing-Konzerten deuten daraufhin, dass viele Zuschauer heimlich nach dem versteckten Kassettenrecorder suchen. Doch am Montag, dem 1. September 2008, können sich alle IFA-Besucher von 16 bis 16:30 Uhr am Shure-Stand persönlich davon überzeugen, dass die Beatbox Battle Allstars ohne Netz und doppelten Boden beatboxen: Nur ein Mikro, jede Menge Luft in den Lungen und los geht’s. Unterstützt werden sie dabei von Bee Low aus dem Berliner Untergrund. Ring frei zum Beatboxkampf!
(Halle 3.2)

Was ist ein Barista?
Ein Barkeeper mixt Getränke, ein Sommelier ist ein Fachmann rund um den Wein, aber was ist ein Barista? Auf der Home Appliances@IFA hört man diesen Begriff immer wieder dann, wenn die attraktiven Angebote der Aussteller von Espresso- und Kaffeevollautomaten Gesprächsgegenstand unter Fachleuten sind. Ein Barista ist ein „Kaffeekünstler“ an der Espressomaschine, der alles über Kaffee weiß, diesen zubereitet, verziert und dem Kunden serviert. Der Name stammt aus dem Italienischen und bezeichnet einen Fachmann, der alle Arten von Getränken serviert. Im englischen und nun auch im deutschen Sprachraum wird der Begriff auf den Kaffeeexperten begrenzt, der Getränke auf der Basis von Espressso zubereitet und serviert. Für sein Tätigkeitsfeld benötigt ein Barista Kenntnisse über Kaffeesorten, Kaffeeröstung, die Bedienung und Wartung der Espresso-Maschinen, das Aufschäumen von Milch und vieles andere mehr. Diese Kenntnisse können in entsprechenden Kursen erworben werden. Es gibt Deutsche und sogar Weltmeisterschaften in diesem Beruf. Und wie steht es um das Kaffeeverständnis in Deutschland, wo in der Beliebtheitsskala das braune Gold noch vor dem Bier steht? Klaus Peter Rechenauer ist auf der IFA eingeladener Experte, Inhaber der Wasserburger Kaffeerösterei und Gründungsmitglied der Deutschen Röstergilde: „Es wird in den Haushalten eindeutig aufgerüstet, wie die Verkaufszahlen von Espresso- und Kaffeevollautomaten zeigen“. Das hat auch Folgen für die Entwicklung der deutschen Kaffeeröstereien. In den 70er Jahren gab es noch über 2.000 Betriebe, deren Zahl auf rund 200 sank. Doch inzwischen gibt es einen Trend hin zu mehr Qualität beim Kaffee, der sich auch in den vielen Coffee Shops ausdrückt. Die Zahl der Röstereien steigt wieder, jetzt gibt es schon wieder rund 350 Betriebe, erklärt Rechenauer.