Sharkwater, ein Film von Robert Steward
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Mit Haien Tauchen
Sharkschool - Interaktion mit Haien die DVD
Zur
boot 2008 wurde das komplette, auf den Bahamas mit Dr. Erich Ritter geführte Interview inklusive der Unterwasser-Filmsequenzen und Eindrücken von Grand Cay auf DVD veröffentlicht.
Von jeder verkauften DVD erhält das Forschungsprojekt "Sharkschool" eine Spende.
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Sharkwater, ein Film von Robert Steward - Kinostart 10. April 2008
Sharkwater, Ungewöhnliche Titelhelden in einer spannenden und bewegenden Geschichte:
Der faszinierende, in Atem beraubend schöne Bilder umgesetzte Film SHARKWATER verbindet elegant die Schönheit und Grausamkeit des Lebens im Ozean miteinander.
Regisseur Rob Stewart, Fotograf, Taucher und passionierter Hai-Kenner, wollte mit den Vorurteilen aufräumen, die Menschen gegenüber Haien haben.
So zeigt SHARKWATER diese außergewöhnlichen und vollkommen friedlichen Tiere in ihrem zunehmend eingeschränkten, bedrohten Lebensraum.
Doch aus dem Film, der vor allem die Schönheit des Meeres einfangen wollte, wurde ein rasanter Abenteuer- und Actionfilm. Denn die Fischereiindustrie zahlloser Länder ist auf der Jagd nach Haien – das heißt eigentlich nur nach ihren Flossen.
Als Bestie verflucht, als Delikatesse begehrt, haben die Haie keine Lobby.
Bestände in den letzten Jahren bereits drastisch dezimiert.
So wurden ihre Bestände in den letzten Jahren bereits drastisch dezimiert.
Während der Dreharbeiten gerieten Regisseur und Crew immer tiefer in ein lebensgefährlichesNetz aus Kriminalität und Naturzerstörung, dessen fatale Folgen bereits deutlich sichtbar sind.
Stewart betreibt SHARKWATER nicht nurAufklärungsarbeit über Wesen und Natur der Haie.
Sharkwater, der Trailer
Seine großartige, packend erzählte Dokumentation ist auch ein eindringliches Plädoyer für eine Neudefinitionder Beziehung zwischen Mensch und Tier. Berater des Kinofims - Dr. Erich Ritter
Sharkwater, die Geschichte
Das Erforschen von Haien begann für Regisseur Rob Stewart als ein Unter-wasserabenteuer: Aber es wurde bald zu einer wunderschönen und gleichzeitig enorm gefährlichen Reise zum
Gleichgewicht allen Lebens auf diesem Planeten.
Stewart, den Haie schon sein ganzes Leben lang faszinierten, entlarvt die immer wiederkehrenden Vorurteile und falschen Beschreibungenin den Medien. Haie gelten stets als Blut dürstende,
Menschen fressende Monster.
Dabei stellen sie in Wirklichkeit in erster Linie einen Meilenstein in der Entwicklung der Meere dar. Mit seinen atemberaubenden Aufnahmen entführt SHARKWATER den Zuschauer in die Hai-reichsten Gewässer der Welt und zeigt, wie die weltweit größten Hai-Populationen, an den Beispielen der Meeresschutzgebiete um Cocos Island vor Costa Rica und der Galapagos Inseln vor Ecuador, durch Ausbeutung und Korruption systematisch zugrunde gerichtet werden.
Um die Haie sinnvoll schützen zu können, hat sich Stewart mit dem Naturschützer Paul Watson von der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) zusammengetan. Ihr schier unglaubliches Abenteuer beginnt mit der Kollision ihres Schiffes, der „Ocean Warrior“, mit den Hai-Wilderern vor der Küste Guatemalas. Es folgen provozierte Zusammenstöße mit anderen Schiffen, Verfolgungen durch ein Kanonenboot, Mafia- ähnliche Spionage und korrupte Gerichtsverhandlungen. Als man ihnen auch noch einen versuchten Mord anhängen wollte, flüchteten sie schließlich, aus Angst um ihr Leben.
In dieser Zeit erkannte Stewart verblüfft, wie diese großartigen Lebewesen vom Raubtier zum Opfer wurden. Obwohl Haie bereits unzählige gravierende Veränderungen in der Geschichte der Erde überstanden hatten, könnten sie nun allein durch menschliche Gier in ein paar Jahren komplett ausgerottet werden.
Die weiten Ozeane ibilden mit Abstand die größte Fläche auf der Erde, mehr als 70 Prozent des gesamten Planeten werden von Wasser bedeckt. Menschen bestimmen jetzt in vielen Aspekten das Leben in diesen Ozeanen – durch Überfi schung, Zerstörung von Lebensräumen, Verschmutzung und Klimawandel. Viele Arten, besonders die großen Raubfische wie Thunfisch, Hai und Schildkröten sind bereits erschreckend dezimiert worden.
Abgesehen von der Tatsache, dass immer mehr Arten vom Aussterben bedroht sind, ist das gesamte Ökosystem des Meeres davon betroffen. Große Raubfi sche spielen eine wichtige Rolle, wenn es darum geht, die gesunde Vielfalt im Wasser aufrecht zu erhalten.
Die Vernichtung einiger dieser Tiere und auch bestimmter Pflanzenfresser hat katastrophale und nur schwer wieder umkehrbare Auswirkungen – nicht nur auf das maritime Leben, sondern auch auf das an Land.
Regisseur Rob Stewart
Der in Toronto geborene Fotograf und Regisseur Stewart begann mit der Unterwasser-Fotografi e im Alter von 13 Jahren. Ausgebildeter und diplomierter Tauchlehrer war er bereits mit 18 Jahren. Anschließend legte er die Prüfung zum Bachelor of Science in Biologie an der Universität von West-Ontario ab und studierte Meeresbiologie und Zoologie an den Universitäten von Kenia und Jamaika.
Vier Jahre verbrachte Stewart damit, als Chef-Fotograf für das kanadische Wildlife-Federation-Magazine kreuz und quer durch die Welt zu reisen. Tausende von Stunden hat er unter Wasser verbracht, immer ausgestattet mit der neuesten Kameratechnik und stets auf der Suche nach dem spektakulärsten Bild.
Seine Arbeiten unter Wasser und an Land waren in nahezu jeder Form und weltweit zu sehen, von BBC Wildlife, Asian Diver, Outpost und GEO bis zum Discovery Channel, zu ABC, BBC und vielen Filmen.
Kapitän Paul Watson
Paul Watson ist Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS), einer Organisation zur Erforschung, Untersuchung und Einhaltung von Gesetzen, Verträgen, Beschlüssen und Regularien zum Schutz der Meere. Im Laufe der Jahre hat Paul Watson eine bemerkenswerte berufl iche Vielseitigkeit an den Tag gelegt:
- Mitbegründer von Greenpeace 1972 und Greenpeace International 1979
- Gründer der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) 1977
- Korrespondent für Defenders of Wildlife von 1976 bis 1980
- Repräsentant des Fund for Animals von 1978 bis 1981
- Vertreter der Royal Society for the Protection of Animals 1979
- Mitbegründer von Friends of the Wolf 1984
- Gründungsmitglied der Earthforce Environmental Society 1977
- Direktor des National Board of the Sierra Club USA von 2003 bis heute
Watson hat einen Abschluss in Publizistik und Linguistik von der Simon Fraser University in British Columbia. Auf der ganzen Welt hat er mittlerweile Vorlesungen in Colleges und Universitäten gehalten, und am Pasadena College of Design war er von 1990 bis 1994 als Professor für Ökologie tätig. In den Jahren 1998 und 1999 unterrichtete er im „Honor’s Program“ der UCLA. Im Jahr 2000 wurde Watson vom Time Magazine zu einem der
Umweltschutz-Helden des 20. Jahrhunderts gewählt.
Dr. Erich K. Ritter
Erich Ritter ist promovierter Verhaltensökologe.
Er studierte an der Universität Zurich, arbeitete danach einige Jahre an der Universität Miami und ist weltweit einziger Wissenschaftler, der sich mit dem Thema der Hai-Mensch-Beziehung befasst.
Sein Forschungsgebiet ist die Körpersprache von Haien in Anwesenheit von Menschen, mit Spezialbereich der Unfallanalyse und Rekonstruktion.
Viele alte Theorien, warum Haie Menschen angreifen, mussten nach seinen Experimenten umgeschrieben werden.
Sein Verständnis der Ursachen von Haiunfällen machten ihn zu einem der weltweit bekanntesten Experten.
Er publizierte die ersten Facharbeiten zur Wundbildinterpretation von Bisswunden, ist Autor mehrerer Bücher und verfasste über 100 populäre Artikel zu diesen Themen.
Ritter ist der Gründer von SAVN™ - dem “Shark Accident Victim Network” - einer weltweit arbeitenden Organisation, die Unfallopfern hilft, öffentliche Veranstaltungen zur Verhütung von Unfällen hält
und die weltweit grösste frei durchsuchbare Datenbank im Internet unterhält.
Ebenso leitet er die SharkSchool™ am Shark Education & Research Center. (siehe DVD )
Es ist die einzige Institution die Schwimmern, Tauchern und Surfern in Kursen ermöglicht nicht nur in der Hai-Mensch Interaktion ausgebildet zu werden und dies selber zu testen, sondern auch als Volontär bei Haiforschung dabei zu sein und hinter die wissenschaftliche Bühne zu schauen.
Ritter entwickelte ADORE-SANE, das erste und einzige Hai-Mensch-Interaktionskonzept, welches eine breite Anwendung findet .
Das Prinzip“ Konstellation der Faktoren " ermöglicht es, Situation frühzeitig zu erkennen die gefährlich werden könnten.
Ritters Motto ist: : Es gibt keine gefährlichen Haie - nur gefährliche Situationen
Boris Worm
Boris Worm ist Meeresbiologe und Privatdozent im Fach Marinebiologie an der Dalhousie University in Halifax. Seine Forschungen beziehen sich auf die Veränderungen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen im maritimen Leben.
Boris Worm versucht, diese Veränderungen in der biologischen Vielfalt des Meeres so genau wie möglich festzuhalten und die künftigen Entwicklungen abzuschätzen. Denn nur wenn man die Konsequenzen dieser zur Zeit stattfi ndenden Veränderungen versteht, kann man deren gesundheitsschädliche Tendenzen aufhalten oder sogar noch umkehren.
Carlos Pérez Cembrero
Carlos Cembrero stammt aus Madrid und in seiner Kindheit inmitten der spanischen Metropole kam er sehr wenig in Berührung mit Natur oder gar Wildnis. Erst als er während seiner Teenagerzeit auf dem Land lebte, nahe des wunderschönen Flusses Alberche, umgeben von Bäumen und sanften Hügeln, lernte er die Natur, die Tiere und Pfl anzen um sich herum schätzen.
Cembrero schrieb sich an der Universität von Madrid im Fach Biologie ein und kam anschließend als profi lierter Kenner der Zoologie, als Segellehrer und Offi zier schnell zur Spanischen Küstenwache. In dieser Phase entwickelte er das First Action Team für Greenpeace Spanien. Die Organisation verließ er allerdings 2001 mit zehn weiteren Kollegen, um gegen die Leitung zu protestieren. Um das Gefühl des echten Umweltschützers wieder zu erlangen, trat Cembrero der Sea Shepherd Conservation Society (SSCS) bei und nahm als erstes auf der Farley Mowat an einer sechs Monate währenden Kampagne teil.Nach der Farley Mowat-Aktion schloss er sich 2002 in Costa Rica einem Projekt namens MarViva an, einer Flotte, die in Zusammenarbeit mit den Regierungsbehören in Zentralamerika geschützte Meeresabschnitte überwacht und kontrolliert.
Zur Zeit ist Cembrero Direktor für Oceana in Europa. Oceana ist eine Stiftung, die sich der Erforschung, dem Schutz und der Bewahrung der Bewohner der Weltmeere verschrieben hat.
Dr. Patrick Moore
Seit über 30 Jahren zählt Dr. Patrick Moore zu den führenden Köpfen des internationalen Umweltschutzes. Er ist Mitbegründer von Greenpeace, amtierte neun Jahre lang als Präsident von Greenpeace Kanada und sieben Jahre lang als Direktor von Greenpeace International. Als Initiator vieler Kampagnen steht Moore für eine klare, energische Politik, und genau dies hat Greenpeace zur größten Umweltschutzorganisation der Welt werden lassen.
Moore war Mitglied des von der Regierung British Columbias einberufenen „Runden Tisch zu Umwelt und Wirtschaft“ in den Jahren 1990 bis 1994. 1990 gründete er das „BC Carbon Project“, eine Gruppe, die sich darum bemüht, den Menschen die Probleme und Folgen des Klimawandels nahezubringen. Vier Jahre lang bekleidete er den Posten des Vizepräsidenten von Environment for Waterfurnace International, einem Hersteller von geothermischen Wärmepumpen, die ausschließlich mit erneuerbaren Ressourcen betrieben werden. Inzwischen ist er Vorsitzender von NextEnergy Solutions, dem größten Hersteller geothermischer Systeme in ganz Kanada.
Im Jahr 2000 veröffentlichte Moore den Bildband Green Spirit– Trees are the Answer. Das Buch gewährt neue Einsichten in das feine Zusammenspiel eines intakten Waldes und wie immens wichtig seine Bedeutung zur Lösung vieler gegenwärtiger Umweltprobleme ist. Im Augenblick ist Moore als Vorsitzender und Oberster Wissenschaftler von Greenspirit Strategies, einer auf Umweltfragen, etwa in der Landwirtschaft, in Fischerei, Bergbau, Energie und Klimawandel spezialisierten Beratungsfirma, tätig.
Quelle: public insight an Divers Travel Guide











