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1/6/2009 : 11:13 pm : +0100

Tauchversicherung

Taucher müssen versichert sein! 

Tauchererkrankung / Taucherkrankung

Der Tauchsport erfreut sich wachsender Beliebtheit. Immer häufiger jedoch wird auch über Tauchunfälle "Die Taucherkrankheit" berichtet.

Eine "allgemeine Taucherkrankheit" gibt es im eigentlichen Sinne nicht.  In der Regel wird unter der Taucherkrankheit die Dekompressionskrankheit (DCS) verstanden.

Sie entsteht durch die Freisetzung von Stickstoffbläschen im Blut bei nachlassendem Umgebungsdruck. Dabei ist die Menge des gelösten Stickstoffs von der Tauchtiefe und der Dauer des Tauchganges abhängig.

Die Risikofaktoren für eine Dekompressionskrankheit

  • häufige Tauchgänge in kurzen Abständen
  • mangelnde Fitness
  • Anstrengung unter Wasser
  • sinkende Wassertemperatur
  • Übergewicht
  • Alkoholkonsum
  • zu geringer Flüssigkeitsgehalt im Körper (Dehydratation)

Ein Taucher ist jedoch nicht nur von der Dekompressionskrankheit, sondern einer Vielzahl potentieller Risiken bedroht, die er selber beeinflussen kann.

Aus diesem Grund möchten wir statt des Begriffs Tauchererkrankung lieber den Begriff Tauchunfall und dessen Vermeidung durch das Wissen über die Ursachen sprechen.

Symptome der Dekompressionskrankheit

Juckreiz , Kribbeln in den Gliedmaßen, Unwohlsein. Bei Befall des Rückenmarks und/oder des Gehirns kann es zu Lähmungen, Krämpfen und auch Bewusstlosigkeit kommen.

Im Extremfall besteht akute Lebensgefahr. Erkrankte müssen umgehend in einer Dekompressionskammer unter Sauerstoffatmung im Überdruck behandelt werden. Auf dem Weg zur Dekompression ist (wenn möglich) eine 100-prozentige-Sauerstoffatmung wichtig.

Vorbeugung der Dekompressionskrankheit

Regel Nr. 1 - Tauchen Sie NIE ohne einen modernen Tauchcomputer und beachten Sie beim Auftauchen die Hinweise Ihres Computers bezüglich Auftauchgeschwindigkeit und Sicherheitsstopps.

Bestehen Sie bei Leihequipment auf einen eigenen Tauchcomputer den Sie nicht mit einem Partner teilen sollen.

Regel Nr. 2 - Breits während Ihrer Tauch-Grundausbildung sollten Sie gehört haben, die Dauer und Tiefe Ihres Tauchgangs vorab festzulegen und entsprechend der Nullzeittabellen zu planen.

Außerdem werden Sicherheitsstopps zum Abatmen des überschüssigen Stickstoffs in bestimmten Tiefen beim Aufstieg festgelegt.

Regel Nr 3. Längere und tiefere Tauchzeit bedeutet höheres Risiko.

Gehen Sie nicht an die absolute Nullzeitgrenze Ihres Computers. Unerfahrene Taucher sollten nur in Begleitung von erfahrenen Partnern die Unterwasserwelt genießen.

Eine Übericht "üblicher" Tauchererkrankungen

Informieren Sie sich hier über eine Auswahl  der üblichsten  Erkrankungen , ihrer Symptome und wie sie die Erkrankung vermeiden können, damit Ihr Tauchurlaub ohne Tauchererkrankung zu einem bleibenden Erlebniss wird.

Im übrigen wurde durch Erhebungen verschiedener Tauchversicherungen festgestellt, dass es in erster Linie NICHT die Tauchanfänger sind, die einen Tauchunfall erleiden, sondern eher Urlaubs-Taucher, ohne aktive Weiterentwicklung ihrer taucherischen Fähigkeiten. 

Tauchunfall /Taucherkrankheiten

Barotrauma Überdruck der Lunge
Black Out
Caissonkrankheit
Erschöpfung
Flüssigkeitsmangel
Hyperventilation
Infektion
Kohlendioxyd - Vergiftung
Vergiftung
Sauerstoffvergiftung
Tiefenrausch
Hypothermie / Unterkühlung

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